Partnerportale:
« »

Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Armenien

03.02.

Blasius

Blasius ist einer der bekanntesten Heiligen und zählt zu den 14 Nothelfern. Ehe er zum Bischof von Sebaste in Armenien gewählt wurde, soll er Arzt gewesen sein. Während der Christenverfolgung unter Diokletian floh er, wurde aber entdeckt, eingekerkert und schließlich auf grausame Weise - er soll mit eisernen Kämmen „zerfleischt“ worden sein - getötet. Die Legende erzählt, dass er im Gefängnis das Kind einer Christin, einen kleinen Buben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod gerettet habe. - Daher gibt es an seinem Gedenktag (seit dem 16.Jhdt) den „Blasius-Segen“ gegen Halskrankheiten. Der Märtyrer ist Patron der Ärzte, der Bauarbeiter, Maurer, Gipser, Strumpfwirker, Wollhändler und Seifensieder, Patron der Dynastie des mittelalterlichen sächsischen Herzogshauses der Welfen (der späteren Kurfürsten von Hannover), der Stadt Ragusa (heute Dubrovnik in Dalmatien) sowie Schutzheiliger der Blasmusik, gegen Halsleiden und Husten, gegen Blasenkrankheiten und Sturmschäden. Zum Schutzpatron der Blasmusik, gegen Blasenkrankheiten und Sturmschäden kam er seines Namens wegen. + 316. . Wetterregel: "Sankt Blasius stößt dem Winter die Hörner ab."

StandBischof
BesonderheitenGewaltopfer

10.03.

Die 40 Märtyrer zu Sebaste in Armenien waren junge christliche Soldaten und gehörten der zwölften römischen Legion an. Sie wurden zum Tod durch Erfrieren verurteilt und in einer bitterkalten Winternacht auf einem zugefrorenen Teich unbekleidet ausgesetzt. Nur einer der 40 soll abgefallen sein, doch, so heißt es, ein von der Standhaftigkeit der christlichen Männer beeindruckter Wachsoldat soll an seine Stelle getreten sein. ++ um 320. Lostag: "Wie's Wetter auf 40 Märtyrer fällt, so es sich noch 40 Tage verhält." "Vierzig Ritter mit Eis und Schnee, tun dem Ofen noch 40 Tage weh."

StandSoldat
BesonderheitenMärtyrer

09.11.

Aurel (Aurelius)

Aurel(ius), Bischof in Armenien, starb 745 vereinsamt in der Verbannung.

Datum: 20.11.

20.11.

Bernward

Bernward, Bischof von Hildesheim, ließ Kirchen und Klöster erbauen und war ein begab-ter Künstler. Er stellte selbst kunstvolle Goldschmieds- und Schmiedearbeiten her, gründete die später berühmt gewordene Kunstschule zu Hildesheim und war stark karitativ tätig. + 20.11.1022.

StandBischof
StadtHildesheim
BesonderheitenKünstler

20.11.

Edmund

Edmund war schon im Alter von 15 Jahren König von Ostanglien geworden. Als 870 die Dänen in sein Land einfielen, wurde er, da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, von den heidnischen normannischen Eroberern gegeißelt, dann mit Pfeilen durchbohrt. + 870.

BesonderheitenMärtyrer

20.11.

Felix

Felix von Valois ging in die Geschichte als Mitbegründer des Trinitarierordens ein. Zuerst wollte er als Einsiedler leben. Doch dann lernte er einen jungen Doktor aus Paris kennen, Johannes von Matha (sieh 17. 12.). Die beiden Männer verstanden sich von Anfang an gut und beschlossen, ihr weiteres Leben einer großen Aufgabe zu widmen. Sie gründeten einen Orden, der sich für die Befreiung von Christen aus der Sklaverei einsetzen sollte, den Trinitarierorden. Diese Vereinigung machte es sich neben dem Einsatz für die als Sklaven in moslemische Länder verschleppten Christen zur Aufgabe, Gefangene und Sträflinge im eigenen Land zu betreuen. Die Arbeit der Trinitariermönche war bald, vor allem in Nordafrika, von Erfolg begleitet und breitete sich rasch auch über die Grenzen Frankreichs hinaus aus. Der Strafgefangenenseelsorger Felix von Valois starb im Jahr 1212 in Paris in dem Bewusstsein, vielen Unglücklichen geholfen zu haben.

StadtParis
BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

20.11.

Korbinian (Corvin)

Korbinian (Corvin), lebte schon als Jugendlicher in seiner gallischen Heimat als Einsiedler. Dann pilgerte er nach Rom und wurde vom Papst beauftragt, bei den Bayern zu missionieren. Später wurde er zum ersten Bischof von Freising ernannt. Als der Glaubensbote die unrechtmäßige Ehe des Bayernherzogs Grimwald verurteilte, musste er, verfolgt vom Hass der Herzogin, fliehen. Er lebte nun mehrere Jahre in Kains in Südtirol, wurde zuletzt aber vom Nachfolger des Herzogs nach Freising zurückberufen und konnte sein Werk fortsetzen. + 8.9. um 730. Im Bistum Bozen/Brixen wird das Gedächtnis Korbinians am 9. September begangen.

StandBischof
StadtFreising
BesonderheitenEinsiedler