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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Bernhardin (Bernardino, Dino)

20.05.

Bernhardin (Bernardino, Dino)

Bernhardin (Bernardino) von Siena, geboren 1380 in Massa-Carrara (Toskana), begann bereits mit 11 Jahren sein Universitätsstudium. Die Begabungen des „Wunderkindes“ waren außergewöhnlich. 1397 schloss er - im Alter von 17 Jahren - sein Studium ab, und alle Türen zu einer erfolgreichen Karriere standen ihm offen. Noch im selben Jahr brach in Siena eine Pestepidemie aus. Der junge Gelehrte fühlte sich als Christ dazu verpflichtet, Kranken und Sterbenden beizustehen. Als die Seuche bereits abgeklungen war, erkrankte Bernardino selbst schwer und schwebte monatelang zwischen Leben und Tod. Während dieser schweren Zeit reifte in ihm der Plan, Franziskanermönch zu werden. Nach seiner Genesung nahm er (1402) das Ordenskleid der „Minderbrüder“ entgegen. - Ab 1417 zog er als Volksmissionar und Bußprediger durch ganz Italien und rüttelte die Menschen aus ihrer religiösen Gleichgültigkeit auf. Ein Zeitgenosse schrieb über Bernhardin: „Er war klug und geistreich, heiter und liebenswürdig im Umgang mit den Menschen, klar und überzeugend in der Sprache. Es gelang ihm, das einfache Volk ebenso zu ergreifen wie die Gebildeten zu fesseln.“. Seinen Bemühungen um eine Wiedervereinigung der römischen und der griechischen Kirche war jedoch kein Erfolg beschieden. Der große Prediger und Volksmissionar starb am 20.Mai 1444. San Bernardino ist Schutzheiliger gegen Heiserkeit, Brust- und Lungenkrankheiten und Blutungen.

Datum: 17.01.

17.01.

Antonius der Große

Anton(ius) der Große, Einsiedler, wurde um 250 in Ägypten als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Nach deren Tod - er war gerade 20 Jahre alt - verschenkte er sein Hab und Gut und zog sich als Einsiedler in die Wüste zurück, wo er viele Kämpfe mit "Dämonen" (d.h. Versuchungen) ausfechten musste. Zunächst brach er den Kontakt zur Welt nicht ganz ab - er kam gelegentlich nach Alexandria - doch schließlich blieb er bis an sein Lebensende in der Wüste, wo er im Alter von 105 Jahren starb. Im Laufe der Jahre sammelten sich um den wundertätigen Mann andere Einsiedler, so dass bald eine Mönchskolonie entstand. Damit wurde die bis dahin unbekannte Lebensform der Einsiedlergemeinde begründet. Später ließ der hl Pachomius (siehe 14.5.) die Einsiedelei mit Mauern umgeben, und so entstand das erste Kloster der Christenheit (Tabennísi). Antonius hatte auf seine Zeit und die nachfolgenden Generationen großen Einfluss. Tausende zogen nun nach dem Vorbild des "Mönchsvaters" als Einsiedler in die Wüste. Der heilige Mann starb um 356. - Antonius ist Patron der Korb-macher und Bürstenbinder, der Totengräber, der Metzger, der Schweinehirten, der Haustiere, besonders der Schweine, und gegen Viehseuchen. Zum Patronat der Haustiere kam der Heilige dadurch, dass er oft mit einem Schwein zu Füßen dargestellt wurde. Dieses sollte allerdings nur die Unreinheit, die Sünde, symbolisieren, die er überwunden hatte. - In Tirol wird Antonius von Ägypten zur Unterscheidung von Antonius von Padua "Fackentoni", im Münsterland "Swinetünnes" genannt. Wetterregel: Wenn an Antonius die Luft ist klar, so gibt es gern ein trockenes Jahr." - "Sankt Anton mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, mit Schnee er nicht spart." - "Große Kälte am Antonitag - große Hitze am Laurenzitag (10.8.)."

BesonderheitenEinsiedler

17.01.

Mildwina (Malwina, Malvine)

Mildwina war eine Benediktinernonne von außergewöhnlicher Frömmigkeit und Güte zu Canterbury. Sie lebte im 7.Jhdt.

17.01.

Rosalind

Rosalind (Rosalina) war die charismatische Priorin des Karthäuserklosters zu Celle-Roubaud in der Provence. Sie war mit großem Einfühlungsvermögen ausgestattet und soll die Gabe der Krankenheilung besessen haben. Ihr Leichnam blieb lange Zeit unversehrt. + 17.1.1329.