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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Johanna (Hanna, Hannah, Jana, Janina, Janine, Joana, Joanna, Gianna, Jenny, Jovanka, Jeannette, Ivana)

12.12.

Johanna (Hanna, Hannah, Jana, Janina, Janine, Joana, Joanna, Gianna, Jenny, Jovanka, Jeannette, Ivana)

Johanna Franziska von Chantal; stand nach 9 Jahren glücklicher Ehe, als ihr Gatte durch einen Jagdunfall ums Leben gekommen war, mit vier kleinen Kindern allein da. Von dem Schicksalsschlag zutiefst erschüttert, widmete sie sich ganz ihren Kindern und Werken der Barmherzigkeit. Nachdem sie im Jahr 1604 Franz von Sales (siehe 24.1.), den charismatischen Bischof von Genf, kennengelernt hatte, entwickelte sich zwischen beiden eine innige geistige Freundschaft. Gemeinsam gründeten sie den Orden "Von der Heimsuchung Mariä", deren Mitglieder heute meist "Salesianerinnen" genannt werden. Er sollte Mädchen und Frauen die Möglichkeit geben, ein gottgefälliges Leben zu führen, ohne strenge Ordensregeln erfüllen zu müssen. Die Schwestern kümmer(te)n sich um Arme und Kranke, die sie in deren Wohnungen und Häusern aufsuch(t)en. Schwere körperliche Leiden machten die letzten Lebensjahre der Johanna von Chantal zu einem Martyrium. Doch sie ertrug alles, ohne zu klagen, mit einer immer gleich bleibenden Sanftmut. Sie hatte ihr Leben in die Hände Gottes gelegt und sah jeden Schmerz als Prüfung an. Nach einem schweren, aber erfüllten Leben starb die Dulderin am 13.Dezember 1641. Franz von Sales hat einmal über Johanna geschrieben: "Ich habe in Madame de Chantal jene vollkommene Frau gefunden, die Salomon in Jerusalem gesucht, aber nicht gefunden hat." Historisches: Die im Mittelalter entstandenen Orden waren meist beschauliche Orden, für die das Gebot "Bete und arbeite" galt. Dazu kamen dann die Bettelorden. Erst in der Zeit der Gegenreformation (16./17. Jhdt) änderte sich das vollkommen. Jetzt wurden zahlreiche Orden ins Leben gerufen, die sich soziale Tätigkeit, vor allem Krankenpflege und Unterricht, zur Aufgabe machten. So entstanden die Orden der Ursulinen, der Barmherzigen Brüder und Schwestern und zahlreiche andere, die mitten unter den Menschen wirkten.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement
Datum: 27.02.

27.02.

August

August Chapdelaine, Priester aus der Bretagne, verkündete fünf Jahre lang in China (Provinz Kuangsi) den christlichen Glauben. 1856 wurde er mit einer Schar chinesischer Christen eingekerkert. Er starb unter der Folter. (Da nicht sicher ist, ob sein Todestag der 27. oder der 29.Februar ist, wird sein Gedenktag in Schaltjahren auch am 29.Februar gefeiert).

BesonderheitenGewaltopfer

27.02.

Augustin

Die Märtyrer in China (Augustin Tschao-Suong und Gefährten)*: Im Jahr 1900 wurden 120 chinesische Märtyrer, einheimische Christen und europäische Missionare, selig gesprochen. Am 1. Oktober 2000 wurden diese, ebenso wie die Märtyrer des „Boxeraufstandes“, durch Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen. Sie haben in China an verschiedenen Orten zu verschiedener Zeit für ihren christlichen Glauben das Martyrium erlitten. - -
Augustin Tschao-Suong wurde 1746 in der Provinz Kwei-tschau geboren und im Alter von 20 Jahren als Kommunalbeamter von Wu-tschuan eingestellt. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte auch, Christen im Gefängnis zu beaufsichtigen. Durch deren Verhalten und ihre Gespräche unter einander angeregt, begann er sich für die fremde Religion zu interessieren und wurde 1776 selber Christ. Fünf Jahre später wurde er, inzwischen 35 Jahre alt, zum Priester geweiht. Jahrzehnte lang konnte er sein Amt ausüben, doch im Frühjahr 1815 wurde er festgenommen und hingerichtet. - -
August Chapdelaine wurde 1814 als Sohn armer Bauern in La Rochelle (Westfrankreich) geboren. Erst mit 20 Jahren konnte er ein Gymnasium besuchen, um seinen großen Wunsch, Missionar zu werden, verwirklichen zu können. 1843 wurde er zum Priester geweiht, war 7 Jahre lang Kaplan und konnte endlich 1852 als Missionar nach China gehen. Doch bereits auf dem Weg zu seiner Missionsstation wurde er überfallen und ausgeraubt. Nachdem er endlich an seinem Ziel in der Provinz Kuang-si angelangt war, wurde er bereits nach 10 Tagen verhaftet, bald aber wieder freigelassen. Im Februar 1856 brach auf die chinesischen Christen eine neue Verfolgungswelle herein. Auch Pater August wurde verhaftet; während des Verhörs erhielt er „300 Schläge auf die Fußsohlen und 300 auf den Leib“. Am Tag darauf wurde er zum Tode verurteilt, starb aber bereits in der Nacht vor der geplanten Hinrichtung an den Folgen der gerichtlichen „Vernehmung“. + 27.2.1856.

27.02.

Baldomer (Baldur, Balder)

Baldomer (Baldur, Balder), lebte als Schmied zu Lyon (F). Da er Armut nicht mit ansehen konnte, verteilte er den Lohn für seine Arbeit meist unter den Notleidenden. Wenn ihm das Geld einmal ausgegangen war, soll er auch noch sein Werkzeug verschenkt haben. + um 660..

StadtLyon
BesonderheitenSozialengagement

27.02.

Gabriel (Gabriele)

Gabriel (italien.Gabriele) Posssenti, 1838 in Assisi geboren, führte als Student, obwohl er von Jesuiten erzogen worden war, ein ausgelassenes Leben. Bei der Betrachtung eines Bildes der Schmerzhaften Gottesmutter erlebte er einen Gesinnungswandel. Er trat in den Passionistenorden ein und "zeichnete sich aus durch Bußgeist und Gebetseifer". + 27.2.1862.

27.02.

Markward (Marko)

Markward (Marko) war der geistig sehr regsame und gebildete Abt des Klosters Prüm in der Eifel. Nach seinem Rücktritt erwies er sich als treuer und kluger Berater von Kaiser Ludwig dem Frommen. + 27.2.853.