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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Richeza (Rizza);

21.03.

Richeza (Rizza);

Richeza (Rizza); die Tochter des lothringischen Pfalzgrafen Erenfried (siehe 21.5.) und der Königstochter Mathilde, wurde mit dem polnischen König Mieszko II. vermählt. Sie ver-suchte an der Seite ihres Gemahls, dem Christentum auch in Polen zum Sieg zu verhelfen. Doch nach dem frühen Tod des Gatten wurde sie (1031) wurde sie gemeinsam mit ihrem Sohn Kasimir (der später doch noch König wurde) von der heidnischen Reaktion vertrieben. In ihrer alten Heimat führte sie bis zu ihrem Tod am 21.März 1063 ein Leben der Wohltätigkeit. .

Datum: 28.03.

28.03.

Adelheid (Alida)

Adelheid (Alida) Cini gründete in La Valetta auf der Insel Malta ein Hospiz für gefährdete und vom rechten Weg abgekommene Mädchen und Frauen. + 28.3.1865.

LandMalta
StadtLa Valetta (Malta)
BesonderheitenSozialengagement

28.03.

Guntram

Guntram war der Sohn des als gewalttätig bekannten Frankenkönigs Lothar I. und der hl Radegunde (siehe 12.8.). Bei der Reichsteilung nach Lothars Tod bekam er Burgund als Teilkönigreich. Der junge König erwies sich als geschickter Diplomat, dem es immer wieder gelang, Schwierigkeiten durch Verhandlungen aus dem Weg zu räumen. Sein Volk war ihm zugetan, denn er war freigebig und gerecht. Die Geistlichkeit brachte ihm große Ehrerbie-tung entgegen, denn er tat viel für die kirchliche Ordnung, wandte sich scharf gegen die Käuflichkeit kirchlicher Ämter und verbot die Sonntagsarbeit. Der allgemein als sehr um-gänglich geschilderte König hatte aber auch eine dunkle Charakterseite: Er war jähzornig und konnte im Zorn gewalttätig werden, was wohl ein väterliches Erbe war. + 28.3.592.

28.03.

Ingbert (Ingo)

Ingbert Karl Naab (Ingo), geboren in der Pfalz, war ein erfolgreicher Jugend- und Studentenseelsorger. Er bekämpfte schon lange vor der Machtübernahme den Nationalsozialismus. Daher mußte er 1933 ins Ausland fliehen. 1935 starb er im Exil in Frankreich. Bekannt geworden war er in ganz Deutschland nach der Präsidentenwahl 1932, in der Hitler als Kandidat angetreten, aber Hindenburg gewählt worden war, durch einen in vielen Zeitungen veröffentlichten offenen Brief, in dem es hieß: "Herr Hitler, .. es ist nicht mein Beruf, Politik zu betreiben. ...aber Ihre politische Tätigkeit hat eine Seite, die zutiefst in das Gewissen hin-eingreift, in die Verantwortung vor Gott!".

Besonderheiten20. Jahrhundert