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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Stand: Witwe Orden- und Klosterleben

13.02.

Christina (Christine, Kerstin, Kirsten, Kirstin, Kristina)

Christina (Christine) von Spoleto, um 1434 geboren, hieß mit bürgerlichem Namen Christina Augusta Camozzi und war die Tochter eines aus dem Tessin (Schweiz) stammenden Arztes. Schon sehr früh wurde sie vermählt, verlor aber bereits nach wenigen Jahren den Gatten. Als vermögende junge Witwe führte sie nun ein fröhliches Leben, das nur noch auf Vergnügungen ausgerichtet war. Bald aber erschien ihr dieses Leben als inhaltslos. Innerhalb kurzer Zeit machte die vergnügungssüchtige Witwe eine vollkommene innere Wandlung durch und zog sich als Büßerin in ein Kloster in Spoleto (Umbrien) zurück. Auf Grund verschiedener Gnadenbeweise stand Christina binnen kurzer Zeit im Ruf der Heiligkeit. Die immer freundliche und gütige Wohltäterin wurde mit der Zeit von so vielen Menschen aufgesucht, dass sie manchmal vor ihnen fliehen musste. Die junge Ordensfrau war für viele mit Sorgen Beladene eine begnadete Trösterin und eine Ratgeberin von hoher Intelligenz, erstaunlichem Wissen und großem Einfühlungsvermögen. Die außergewöhnliche Frau, die so vielen Menschen in Leid und Sorgen helfen konnte, wurde bald als „Volksheilige“ verehrt. Doch ihr Leben ging sehr früh zu Ende. Erst etwa 22 Jahre alt, starb sie am 13.2.1456.

StadtSpoleto
BesonderheitenBüßerin Sozialengagement

29.08.

Theodora

Theodora stammte von der griechischen Insel Ägina. 824 floh sie während des Arabersturms nach Thessalonike (Saloniki) und trat dort 837 als Witwe in ein Kloster ein. „Sie starb nach einem Leben vorbildlicher Frömmigkeit, Bedürfnislosigkeit und Dienstbereitschaft am Nächsten“ am 29.8892

BesonderheitenMystikerin

02.09.

Ingrid

Ingrid Elovsdottir pilgerte als Witwe unter großen Strapazen nach Rom und Jerusalem. Gemeinsam mit ihren Geschwistern gründete sie in Skenninge das erste Dominikanerinnenkloster in Schweden und trat dort selbst als Nonne ein. + 2.9. 1282.

24.12.

Constanza (Constanze, Constantia)

Constanzia Cerioli (On: Sr.Paolina Elisabetta) gründete, 1856, als sie Witwe geworden war, aus eigenen Mitteln die Kongregation der "Schwestern und Brüder von der Heiligen Familie" für die Erziehung von Landkindern, besonders für Waisenkinder und unehelich Geborene, die überall benachteiligt wurden. Der Schwerpunkt der Ordensgemeinschaft lag in der praktischen landwirtschaftlichen Ausbildung. + 24.12. 1865.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement
Datum: 16.01.

16.01.

Marcellus

Marcellus I., Papst (Marcel) lenkte die Kirche in einer Zeit, als das Amt des Bischofs von Rom (die Bezeichnung "Papst", abgeleitet von "Papa", d.i. "Vater", war noch nicht üblich) mit Lebensgefahr verbunden war. Marcellus soll nur ein Jahr (307) die römische Christengemeinde geleitet haben; dann wurde er von Kaiser Maximian verbannt. Schon in den ältesten Darstellungen finden wir Marcellus mit einem Esel und einer Krippe abgebildet. Das hat allerdings nichts mit Weihnachten zu tun, sondern bezieht sich darauf, dass der Papst nach seiner Ausweisung zur Bewachung von öffentlichen Stallungen verurteilt wurde. Deswegen wurde er auch zum Patron der Stallknechte ernannt. Papst Marcellus I. starb vermutlich am 16.1.308.

StandPapst
StadtRom

16.01.

Priscilla

Priscilla war die christliche Witwe eines römischen Senators, die wegen ihres vorbildlichen Lebens als "Zierde ihres Standes" galt. Ihr Todesjahr ist nicht bekannt.

16.01.

Tasso

Tasso (Tozzo), Mönch im Kloster Murbach und Begleiter des Alemannenmissionars Magnus, soll um 772 zum Bischof von Augsburg ernannt worden sein. + um 778

StandBischof
StadtAugsburg

16.01.

Theobald von Geisling

Theobald (Dietwald) von Geisling, ein Franziskanerbruder; war als Prediger in den österreichischen Ländern unermüdlich tätig, um den Glauben in den Herzen der Menschen zu vertiefen. + 16.1. 1520.

16.01.

Tilman (Till, Thilo, Tillmann)

Tilman wurde als junger Mann aus seiner Heimat Westfalen als Sklave nach Gallien verschleppt, dort vom hl Eligius (siehe 1.12.) freigekauft und als Goldschmied, der bald Berühmtheit erlangen sollte, ausgebildet. Trotz seines beruflichen Erfolges trat Tilman in das Kloster Solignac ein, wurde später dessen Abt und machte es zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst. Gegen Ende seines Lebens zog er sich in die Einsamkeit zurück, um Gott näher zu sein und ihm ungestört dienen zu können. + 16.1. 702.