Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Dänemark

07.01.

Knud Lavard

Knud Lavard, Sohn des Königs von Dänemark, setzte sich unermüdlich für die Verbreitung des christlichen Glaubens und der europäischen Kultur in seinem Land ein. Am 7.Jänner 1131 wurde er von einem auf seine Popularität eifersüchtigen Verwandten ermordet.

StandAdel
BesonderheitenGewaltopfer

21.03.

Axel (Absalon),

Axel (Absalon), Bischof von Roskilde; war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Hochmittelalters in Dänemark. Er war der geschätzte Ratgeber mehrerer Könige und Gründer zahlreicher Klöster. Aus seiner Bischofsburg Havn entwickelte sich später Kopenhagen. + 21.3.1201.

StandBischof
StadtKopenhagen

06.04.

Wilhelm

Wilhelm, Abt von Aebelholt, war im Mittelalter ein bedeutender Klosterreformer in Dänemark. Vom französischen König Philipp August, der seine dänische Gemahlin Ingeborg verstoßen hatte, wurde er, als er vermitteln wollte, in den Kerker geworfen und zwei Jahre lang in Haft gehalten. + 6.4.1203.

23.04.

Gerhard (Gerd, Gert, Gerrit, Gero, Gérard, Gerardo, Géllert)

Gerhard, geboren und aufgewachsen in Köln, wurde von Otto I. zum Bischof von Toul ernannt. Er war ein Freund und Förderer der Wissenschaften und "zeichnete sich aus durch großen apostolischen Eifer und christliche Nächstenliebe". + 23.4.994.

StandBischof
StadtKln Toul
BesonderheitenSozialengagement

04.05.

Briktius

Briktius, ein dänischer Prinz, soll auf dem Rückweg von einer Wallfahrt ins Heilige Land eine Ampulle mit wundertätigem Blut des Heilands, das aus seinem Kreuz geflossen sein soll, bei sich geführt haben. In Kärnten wurde er von einer Lawine verschüttet. Aus dem Schnee sollen drei Ähren herausgewachsen sein, so dass man den Pilger fand und bestatten konnte. An der besagten Stelle entstanden in der Folge Kirche und Ort Heiligenblut. Das alles soll sich um das Jahr 900 zugetragen haben.

24.05.

Dagmar

Dagmar, Königin von Dänemark, starb nach einem kurzen, aber von der Liebe zu Gott und den Mitmenschen erfüllten Leben am 24.Mai 1212.

10.07.

Knud

Knud IV. war im Jahr 1080 König von Dänemark geworden. Er war ein tatkräftiger und weitblickender Herrscher, der auch für die Kirche seines Landes segensreich wirkte; er ließ konsequent Reformen durchführen und viele neue Gotteshäuser errichten. Der christliche Glaube wurde zum Maßstab für seine Regierung. Wegen seiner Konsequenz und Unnach-giebigkeit bei der Durchführung von Neuerungen auf verschiedenen Gebieten kam es aber zu Aufständen des um seine Macht fürchtenden Adels. Während eines Gottesdienstes in der St.Alban-Kirche in Odense fiel der Monarch, der sein Land durch sinnvolle und folge-richtige Reformen verändern wollte, einem Mordanschlag zum Opfer. + 10.7.1086. Im deutschen Regionalkalender ist der 10.7. auch Gedenktag für Erich von Schweden und Olaf von Norwegen.

StandAdel
BesonderheitenGewaltopfer Reformer

10.08.

Erik (Erich, Erika)

Erik (Erich), der fromme König von Dänemark, wurde auf Anstiften eines eifersüchtigen Bruders ermordet. + 10.8.1250.

StandAdel
BesonderheitenGewaltopfer

27.09.

Kjeld

Kjeld, der Leiter der Domschule zu Viborg (Dänemark), wurde wegen seines großen Ansehens oft bei Streitigkeiten als Schiedsrichter und Friedensvermittler angerufen. + 27.9. 1150.

01.11.

Harald

Harald Blawtand (Blauzahn) war der erste christliche König von Dänemark. Er empfing mit seiner Familie 960 die Taufe und bemühte sich um die Ausbreitung des Christentums in seinem Land. 986 wurde er durch seinen Sohn Sven Gabelbart vom Thron gestoßen und von Angehörigen der heidnischen Reaktion ermordet.

StandAdel
BesonderheitenGewaltopfer

25.11.

Margaretha

Margaretha von Roskilde (Dänemark) wurde von ihrem Gatten unter Vortäuschung eines Selbstmordes erhängt. Erst als an ihrem Grab Wunder geschahen, gestand der Schuldige den Mord. + 25.11.(?) 1176.

StandEhefrau
BesonderheitenGewaltopfer
Datum: 27.05.

27.05.

Augustin (August)

Augustin (August), später Erzbischof von Canterbury, war von Papst Gregor dem Großen im Jahr 596 mit 40 anderen Mönchen als Glaubensbote nach Britannien entsandt worden. In Kent, dem größten Teilkönigreich der Angelsachsen, wurden die christlichen Missionare von König Edelbert, der mit der christlichen fränkischen Prinzessin Bertha verheiratet war, freundlich aufgenommen. Nicht nur, weil die christliche Königin die fremden Priester maßgeblich unterstützte, war ihre Missionsarbeit so erfolgreich. Augustin, der bald zum Erzbischof von Canterbury ernannt wurde, verbot die Zerstörung der heidnischen Göttertempel und Kultstätten und ließ diese in christliche Gotteshäuser umgestalten. Ebenso versuchte er germanische und keltische Elemente in die christliche Religionsausübung einzubeziehen. Und gerade diese Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Religionen war die Hauptursache für die großen Missionserfolge der christlichen Glaubensboten. Der erfolgreiche "Apostel Englands" starb vermutlich an einem 26.Mai um 604 in der jungen Bischofsstadt Canterbury.

StandBischof
StadtCanterbury

27.05.

Bruno

Bruno (Brun), Bischof von Würzburg, der Sohn Herzog Konrads von Kärnten, galt als einer der bedeutendsten und geachtetsten Kirchenvertreter seiner Zeit, denn er hatte eine hohe Auffassung von den Aufgaben seines bischöflichen Amtes. Er begann mit dem Bau des Würzburger Domes und förderte Bildung und Moral des Klerus. Mit Kaiser Heinrich III. zog er 1045 nach Ungarn. In Persenbeug an der Donau brach, während der Kaiser mit seinen Begleitern zu Tische saß, die Decke des Saales ein und begrub die Anwesenden unter den Trümmern. + 27.5.1045.

StandBischof
StadtWrzburg

27.05.

Margaret

Margaret Pole war zur Erzieherin von Maria (der Katholischen), der ältesten Tochter König Heinrichs VIII. von England bestellt worden. Nachdem ihr Sohn, Erzbischof Reginald, gegen die Kirchenpolitik des Königs Stellung bezogen hatte, wurde auch die Mutter verhaftet und am 27. Mai 1541, ohne irgendwelchen Schuldbeweis, hingerichtet..

BesonderheitenGewaltopfer

27.05.

Matthias (Mathias)

Matthias Kalemba, ein afrikanischer Christ, war Leiter des Trommelorchesters am Hof des Königs von Uganda. Er hatte eine Verschwörung des Katikiro, des obersten Hofbeamten, gegen den König aufgedeckt. Seltsamerweise war es dem Hofschranzen aber wieder gelungen, sich beim König einzuschmeicheln. In einer vom Katikiro inszenierten Aktion musste Matthias Kalemba, wie viele andere Christen (siehe Karl Lwanga u. Gef. siehe 3.6.), auf eine unglaublich grausame Weise sterben. Sie hatten nämlich, wie der Hofbeamte dem König erfolgreich eingeredet hatte, „die Götter erzürnt“. + 27.5.1886.

BesonderheitenMärtyrer

27.05.

Randolph

Randolph, ein vorbildlicher christlicher Vater, starb um 700 zu Arras (F) als Märtyrer.