Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Frankreich Belgien

20.02.

Eucherius

Eucherius war seit 717 Bischof von Orléans (Mittelfrankreich). Weil er den Besitz des Klosters gegen den fränkischen Hausmeier Karl Martell verteidigte, der mit Hilfe des Kirchengutes neue Anhänger gewinnen wollte, wurde der Bischof nach Sint Truiden (heute Belgien) verbannt, wo er am 20.2738 starb. Anmerkung: Karl Martell hatte 732 in der Schlacht bei Tours und Poitiers den Einfall der Araber zurückgeschlagen und dadurch Frankreich vor der maurischen Herrschaft bewahrt.

04.09.

Remaklus

Remaklus (Rimagil) wurde nach dem Jahr 624 Mönch in Luxeuil (Lothringen). Gemeinsam mit Eligius (siehe 1.12) gründete er das Kloster Solignac, dessen erster Abt er 632 wurde. Einige Jahre später wirkte er als Glaubensbote in den Ardennen (Belgien). Um 650 gründete er auf Anregung von König Siegbert III. (siehe 1.2) das Doppelkloster Stablo und Malmedy (heute Belgien), das er bis zu seinem Tode leitete. Er starb zwischen 670 und 676.

09.11.

Roland

Roland lebte zunächst als Mönch im Kloster Elno in Nordostfrankreich. 1069 wurde er zum Abt der Benediktinerabtei Hasnon (heute Belgien) gewählt. Das Kloster blühte unter Rolands Leitung derart auf, dass es den Nachwuchs nicht mehr fassen konnte. Zubauten größeren Umfang waren daher notwendig. Hundert Jahre nach seinem Tod am 9.November 1084 wurde der Leib des verehrten Abtes völlig unversehrt aufgefunden.

Datum: 18.02.

18.02.

Angelikus (Angelico); Angelika

Angelikus von Fiesole, bekannter unter dem Namen Fra Angelico, war einer der bedeutendsten Maler des 15.Jhdts. Seine Kunst ging völlig im Religiösen auf; seine Darstellungen sollten den Glauben stärken und vermehren. + 1455 zu Rom.

BesonderheitenKünstler

18.02.

Constanze (Constantia, Konstanze, Constanzia)

Constanze (Constantia) war der Überlieferung nach die früh verstorbene Tochter (nach einem anderen Bericht eine jüngere Schwester) von Kaiser Konstantin dem Großen, die durch die hl Agnes von einer gefährlichen Krankheit geheilt worden war. Sie soll viel zur Anerkennung und Förderung des Christentums im Römischen Reich beigetragen haben. Aus Schmerz über ihren plötzlichen Tod ließ der Kaiser ihr zu Ehren in Rom eine prächtigen Rundbau errichten, wo ihre sterblichen Überreste beigesetzt wurden. Später wurde daraus die Kirche Santa Constanza. + an einem 18.2. um 340.

StandAdel
StadtRom

18.02.

Koloman (Colman)

Koloman (Colman) war Abtbischof von Lindisfarne im frühchristlichen Irland. Er war der Gründer der Abtei Mayo. + 676.

18.02.

Simon; Simone (Simona, Simonetta)

Simon von Jerusalem, war ein Sohn des Klopas (Kleophas), eines Bruders des hl Joseph und damit ein Cousin Jesu. Dass er auch „Herrenbruder“ genannt wurde, hat zu Spekulationen Anlass gegeben, Maria habe mehrere Kinder gehabt; doch finden wir die Bezeichnung „Bruder“ auch bei Jakob, dessen Mutter sogar namentlich genannt wird. Der Grund dafür ist, dass bei den Juden nahe Verwandte als Brüder und Schwestern bezeichnet wurden. Simon der „Herrenbruder“ wurde nach dem Martyrium des Apostels Jakobus des Älteren im Jahre 63 zum Bischof von Jerusalem gewählt. Im Jahre 107, unter Kaiser Trajan, wurde Bischof Simon, der damals schon ein alter Mann war, gefoltert und ans Kreuz geschlagen. (Simone, Simona, Simonetta) . Wetterregel: „Friert um Simon es ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.“ .

StandBischof
BesonderheitenBiblische Gestalt