Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Ambros (Ambrosius)

07.12.

Ambros (Ambrosius)

Ambros(ius), Bischof von Mailand, den man als „Wegbereiter der christlichen Kultur des Mittelalters“ bezeichnet, war der Sohn des Präfekten von Gallien. Geboren wurde er 339 in Trier, zur Ausbildung ging er nach Italien. Als er in Mailand zwischen zwei sich streitenden Parteien erfolgreich und sehr klug vermittelt hatte, wurde er überraschenderweise zum Bischof der Stadt vorgeschlagen, obwohl er noch Katechumene war, d.h. sich im Vorbereitungsstadium für die Taufe befand. Erst wenige Tage nach seiner Erhebung zum Bischof wurde er getauft. Bald schon galt der jugendliche Bischof als ein besonders begnadeter Prediger, dessen Ausstrahlung und Überzeugungskraft die Menschen scharenweise in die Kirche lockten. Sein Einsatz für die Bedürftigen war mustergültig, seine Erfolge als Seelsorger waren einzigartig. Er betätigte sich als Dichter und Komponist und schrieb Bücher, die seine Zeit maßgeblich beeinflussten. Als erster prägte er für die Eucharistiefeier das Wort „Messe“ und führte den Wechselgesang ein, um das Volk stärker am Gottesdienst zu beteiligen („Vater des Kirchengesanges“). Entschieden trat er für die Unabhängigkeit der Kirche vom Staat ein („Der Kaiser steht innerhalb der Kirche, nicht über der Kirche“). Als Kaiser Theodosius der Große im Jahr 390 nach einem blutigen Aufstand in der griechischen Stadt Thessalonike (heute Saloniki) 7.000 Rebellen hinrichten ließ, zwang ihn Ambrosius zu öffentlicher Reue und Buße. Erst danach durfte er wieder in der Kirche Platz nehmen. Ambrosius bewog den Kaiser schließlich dazu, 391 das Christentum zur Staatsreligion zu erheben. Ambrosius gilt als einer der vier großen abendländischen Kirchenväter. Kein anderer hat das kirchliche Geschehen im 4. Jhdt so sehr beeinflusst wie der - man könnte sagen - fast universal begabte Bischof von Mailand. Im Jahr 397, am 4. April, setzte der Tod seinem segensreichen Wirken ein Ende. Er ist Patron von Mailand und Bologna, der Bienen, der Imker, der Wachszieher und der Kerzenhersteller. Bauernregel: „Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (4.5.) umso wilder sein.“

StandBischof
StadtTrier Mailand
BesonderheitenKirchenlehrer
Datum: 22.08.

22.08.

Regina

Regina (Maria Regina, Maria Königin): Die Wurzeln dieses Festes reichen bis ins Mittel-alter zurück. Schon damals wurde die Gottesmutter als "Königin des Himmels" (d.h. der Engel und der Heiligen) verehrt. Zahlreiche Gebete, Hymnen und Abbildungen liefern dafür den Beweis. Doch als eigenes Fest wird es erst seit dem späten 19. Jhdt gefeiert. 1870 wurde es in Spanien und Lateinamerika eingeführt. Als Festtag galt zunächst der 31.Mai. Erst zum Abschluss des Marianischen Jahres 1954 wurde seine Feier von Papst Pius XII. auf die ganze katholische Kirche ausgedehnt. Der neue römische Generalkalender verlegte das Fest "Maria, Königin des Himmels" auf den Oktavtag von Mariä Himmelfahrt, den 22.August.

22.08.

Siegfried,

Siegfried, ein angelsächsischer Benediktinermönch, zeichnete sich nicht nur durch besondere Frömmigkeit, sondern auch durch sein großes Organisationstalent aus, weshalb er zum Mitabt des Kloster Wearmouth (GB) ernannt wurde. Er erlag 689/90 (?) einem schweren Lungenleiden.

22.08.

Siegfried,

Siegfried, ein angelsächsischer Benediktinermönch, zeichnete sich nicht nur durch besondere Frömmigkeit, sondern auch durch sein großes Organisationstalent aus, weshalb er zum Mitabt des Kloster Wearmouth (GB) ernannt wurde. Er erlag 689/90 (?) einem schweren Lungenleiden.

22.08.

Symphorian

Symphorian war noch sehr jung, als er um das Jahr 180 zu Autun (F) das Martyrium erlitt. Man beschuldigte den Knaben, den römischen Götterkult verspottet zu haben.. Er starb mit den Worten: "Vita non tollitur sed mutatur.", d.h. "Das Leben wird nicht genommen, sondern nur (in ein anderes, ein neues) umgewandelt." Lostagsregel: „St. Urban (25.5.) uns den Sommer send’t, Symphorian, der bringt das End’.“, d.h. die schöne Sommertage gehen langsam zu Ende.

BesonderheitenMärtyrer

22.08.

Timotheus (Timo, Tim)

Timotheus starb als Märtyrer in Rom im Jahr 303 während der diokletianischen Christen-verfolgung.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrer