Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Diégo

25.07.

Jakob (Jakobus, Jacob, Jacques, Jaime, Diégo, James, Giacomo, Jakov, Jakub)

Jakob(us) der Ältere, Apostel, war der Sohn des Zebedäus und der Salome, die unter dem Kreuze Christi stand. Sein Bruder war der Lieblingsjünger Johannes. Man nannte die beiden ihres lebhaften Temperaments wegen die „Donnersöhne“. - Jakobus erlitt als erster Apostel den Märtyrertod. Dies geschah auf Befehl von König Herodes, der sich damit bei den Juden einschmeicheln wollte, zu Ostern des Jahres 44 in Jerusalem. Die Reliquien des Apostels wurden zuerst in das Kloster auf dem Berg Sinai übertragen, gelangten aber im 8.Jhdt, weil man sie vor den Sarazenen retten wollte, nach Spanien. In einer neu erbauten Jakobskirche - sie wurde am 25. Juli 816 eingeweiht - fanden die sterblichen Überreste des Apostels ihre letzte Ruhestätte. Daraus entwickelte sich der berühmte Wallfahrtsort mit der Kathedrale Santiago de Compostela, der bis zur Reformationszeit mehr Wallfahrer aufzuweisen hatte als Jerusalem. Zu dem Ort im Nordwesten Spaniens (Provinz Galicien) wurden zahlreiche Pilgerstraßen angelegt, die von Klöstern, Kirchen, Hospizen und Kapellen gesäumt waren. Der Apostel ist Patron von Spanien, der Pilger, Arbeiter, Apotheker, Drogisten, Wachszieher, Hutmacher, Kettenschmiede und für eine gute Apfelernte. Lostagesregeln: „Sind um Jakobi die Tage warm, gibt es im Winter viel Kälte und Harm.“ - „Ist Jakobus heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.“

StadtSantiago di Compostela Jerusalem
BesonderheitenBiblische Gestalt

12.11.

Diégo

Diégo von Alcalá, ein Franziskanerbruder aus Andalusien, kam 1441 als Glaubensbote auf die Kanarischen Inseln. Er soll die Fähigkeit besessen haben, Kranke zu heilen. + 12.11.1463.

Datum: 15.02.

15.02.

Claude (Claudius)

Claude (Claudius) de la Colombière trat 1658 in Lyon in den Jesuitenorden ein und war bald ein geschätzter Volksprediger. Als Seelenführer der hl Margareta Maria Alacoque (16.10.) setzte er sich für die Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung ein. 1676 wurde er als Beichtvater der Herzogin von York nach England berufen, auf Grund von Verleumdungen 1678 aber eingekerkert. 1679 kehrte er schwer krank in seine Heimat zurück. + 15.2.1682

15.02.

Drutmar

Drutmar (Trudmar, Druthmar), Mönch im Reichskloster Lorsch, wurde 1014 von Bischof Meinwerk (siehe 5.6) von Paderborn zum Abt von Korvey (Westfalen) berufen. Unter seinem Vorgänger war die Abtei in geistlicher und wirtschaftlicher Hinsicht verwahrlost. Die meisten Mönche standen dem strengen neuen Abt ablehnend gegenüber, viele traten aus dem Kloster aus. Doch trotz aller Missgunst brachte er die Abtei zu neuer Blüte und versöhnte die Mönche durch seine Persönlichkeit und sein vorbildliches Leben. + 15.21046.

StadtKorvey
BesonderheitenReformer

15.02.

Faustin (Faustinus) und Jovita

Faustin und Jovita, Geschwister, erlitten zu Brescia zwischen 117 und 138 den Märtyrertod.

StadtBrescia
BesonderheitenMärtyrer

15.02.

Friedrich

Friedrich Bachstein, ein Franziskanerbruder, wurde in Prag von fanatischen Hussiten zu Tode gequält. + 15.21611.

StadtPrag
BesonderheitenMärtyrer

15.02.

Georgia

Georgia, Jungfrau zu Clermont (F), lebte in großer Zurückgezogenheit bei Fasten und Gebet. Ihren Sarg sollen weiße Tauben zum Friedhof begleitet haben. + um 600.

BesonderheitenEinsiedlerin

15.02.

Siegfried (Sigfrid, Sigurd, Seyfried)

Siegfried (in Skandinavien Sigurd), war ein angelsächsischer Mönch aus Glastonbury, der im Jahre 995 als Glaubensbote nach Skandinavien gekommen war. Der „Apostel der Schweden“ predigte zuerst in Norwegen und erhielt dabei vom Wikingerfürsten Olaf Haraldson jegliche Unterstützung. Dann zog Siegfried/Sigurd weiter nach Schweden, wo sich König Olaf Erikson von ihm taufen ließ. In Skara in Gotland, nördlich von Göteborg, errichtete der Missionar das erste schwedische Bistum. Bis zur Reformation wurde Siegfried/Sigurd als Patron von Schweden verehrt; dann geriet er nach und nach in Vergessenheit. + 15.2. um 1040.

StadtGteborg
BesonderheitenMissionar