Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Johannes (Don) Bosco

31.01.

Johannes (Don) Bosco

Johannes (Don) Bosco gilt als das Ideal eines modernen Priesters. 1815 wurde er in einem Dorf nahe Turin als Sohn armer Bauern geboren. Als er zwei Jahre alt war, starb der Vater, die Mutter musste die Kinder unter größten Entbehrungen allein großziehen. Erst mit 16 Jahren konnte das Arme-Leute-Kind eine Lateinschule besuchen, die er sich selber durch ver-schiedene Arbeiten finanzierte. 1841 ging sein Wunsch in Erfüllung: Er wurde zum Priester geweiht. Von Anfang an widmete er sich mit ganzem Herzen der Jugendseelsorge. Bereits 1846 gründete er - trotz des Widerstandes der Behörden - die Kongregation der "Salesianer" für die Erziehung und Betreuung verwahrloster Knaben und junger Männer. Großes psychologisches Einfühlungsvermögen, Vertrauen, Freiheit von Zwang, Vernunft und Liebe waren die Grundlagen seiner von weltlichen Stellen sehr lange und sehr scharf angefeindeten (- niemand wollte seine Schule in der Nachbarschaft haben), aber überaus erfolg-reichen Jugenderziehung. Don Bosco setzte alle seine Fähigkeiten ein, um die Herzen der oft schwer erziehbaren jungen Menschen zu gewinnen. Er betrieb mit ihnen Sport, konnte seil-tanzen, Zaubertricks vorführen, sang und musizierte mit seinen Schützlingen. Eine gute Schul- und Berufsbildung sollte ebenso wie die charakterliche Bildung den vom Leben Benachteiligten den Weg in ein normales Leben ebnen. Daher gründete Don Bosco Elementar-, Landwirtschafts- und Berufsschulen, ebenso eine Lateinschule und richtete zahl-reiche Lehrwerkstätten ein. Seine Mutter, Margareta Bosco, die schlichte Bäuerin, betreute seine Zöglinge, als wären es ihre eigenen Kinder und hatte an seinem Werk einen nicht un-wesentlichen Anteil. - Der große Pädagoge starb am 31.Januar 1888 in Turin. Die Salesianer aber arbeiten noch heute mit großem Einsatz für die Erziehung schwieriger Jugendlicher. Marcella, eine christliche römische Witwe, sammelte in ihrem Haus einen Kreis frommer und wohltätiger Frauen. Während der Plünderung Roms durch Alarich und seine Westgoten wurde sie brutal niedergeschlagen, konnte sich zwar noch in eine nahegelegene Kirche retten, erlag aber bald den Verletzungen. + 410. Emma (Hemma), Königin der Ostfranken, kümmerte sich - trotz sieben eigener Kinder - als herzensgute Landesmutter verantwortungsbewusst um die Bedürftigen. + 31.1.876. Eusebius, ein irischer Mönch, kam nach St.Gallen, wo er mehrere Jahre im Kloster lebte. Weil er lieber in der Einsamkeit Gott dienen wollte, ließ er sich auf dem Viktorsberg bei Rankweil (Vorarlberg) nieder, wo er von den Bewohnern, denen er geistliche und leibliche Hilfe gewährte, hoch verehrt wurde. + 31.1.884. Wetterregel: "Friert es auf Eusebius im Märzen Kälte kommen muß." ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement
Datum: 24.03.

24.03.

Elias

Elias war ein vorbildlicher Abt des Prämonstratenserstiftes zu Rommersdorf (Rheinland). + 24.3.1201.

24.03.

Gabriel

Nach dem ehemaligen Kalender: Gabriel, Erzengel: Wetterregel: "Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', so hat der Bauer Freud' und Wonn'."

24.03.

Hidelinde (Heidelinde)

Hidelinde (Heidelinde), die dem angelsächsischen Hochadel entstammte, war mehr als 60 Jahre lang Äbtissin des Klosters Barking (GB). + um 717.

24.03.

Karin (Katharina, Karen, Kaja)

Katharina (Karin) von Schweden wurde im Jahre 1331 als Tochter der heiligen Brigitta (23.7.) geboren. Mit 14 Jahren wurde sie, wie damals üblich, verheiratet. 1349, sie war jetzt 18 Jahre alt, begleitete Karin ihre Mutter nach Rom, wo die Schönheit der Nordländerin bei vielen Römern offene Bewunderung hervorgerufen haben soll. In Rom erreichte sie die Nachricht, dass ihr Mann plötzlich gestorben sei. Die junge Witwe beschloss daraufhin, bei ihrer Mutter zu bleiben, der sie nun 23 Jahre lang als treue Weggefährtin zur Seite stand. Nach dem Tode der Mutter brachte Katharina unter größten Schwierigkeiten deren sterbliche Überreste in die schwedische Heimat nach Vadstena, wo die Verstorbene 30 Jahre zuvor das erste Kloster des von ihr ins Leben gerufenen „Erlöserordens“ hatte erbauen lassen. Katharina/Karin wurde hier Äbtissin. + 24.3.1381

24.03.

Margaret (Margret, Margareta, Peggy)

Margret (Margaret) Clitherford, eine Dame aus Middleton (Gft York), hatte einem verfolgten katholischen Priester Unterschlupf gewährt. Daher wurden zur Strafe schwere Steine auf sie gehäuft, so dass sie erstickte. + 24.31586. (Maggie, Peggy, Maite)

BesonderheitenGewaltopfer