Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler
Joseph (Josef), der „Nährvater“ Jesu, lebte als Zimmermann in Nazareth in Galiläa und war auserwählt, Ziehvater des Gottessohnes zu werden. Joseph war mit der 14-jährigen Maria verlobt. Als sie auf eine ihm unverständliche Weise ein Kind empfangen hatte, wollte er sich in aller Stille von ihr trennen. Doch ein Engel erklärte ihm im Traum das Wunder der Empfängnis. Bald nach der Geburt des Kindes Jesus im Stall zu Bethlehem, wohin sich Joseph mit seiner hochschwangeren Frau wegen der von Kaiser Augustus angeordneten Volkszählung begeben hatte, wurde er im Traum von einem Engel aufgefordert, mit seiner Familie vor König Herodes nach Ägypten zu fliehen. Nach dessen Tod kehrte die Heilige Familie wieder nach Nazareth zurück. Als Jesus 12 Jahre alt war, pilgerten die Eltern mit dem Knaben nach Jerusalem, wo er im Tempel zurückblieb und mit den über sein Wissen erstaunten Schriftgelehrten diskutierte. - Hier scheint in der Bibel zum letzten Mal der Name Josephs auf. Das öffentliche Auftreten und die Kreuzigung Jesu hat sein Ziehvater wahrscheinlich nicht mehr miterlebt. Dass Joseph zur Zeit seiner Heirat mit Maria bereits ein alter Mann gewesen sein soll, wird nirgendwo in der Bibel bestätigt und entstammt späteren Legenden. Josef ist Patron der gesamten Kirche (seit 1870), von Mexiko, den Philippinen, Kanada, Peru, Böhmen, des Bistums Osnabrück, des Erzbistums Köln, der Ehepaare und der Familien, der Kinder und Jugendlichen, der Erzieher, der Zimmerleute, Holzfäller, Tischler, Handwerker, Arbeiter, Ingenieure, Schutzheiliger in Wohnungsnot, in Versuchungen und verzweifelten Lagen sowie für einen friedlichen Tod. 1675 wurde Josef zum Schutzpatron der habsburgischen Erblande bestimmt und ist seither auch Landespatron der Steiermark, von Kärnten und Tirol. Lostag: „Ist ‘s am Josefitage klar, so wird es eine gesegnet’ Jahr.“ - „Ist St. Joseph hell und klar, kündet er an ein gutes Jahr.“
Josephine Leroux und Eloïse Barré waren zwei der Ursulinen, die an der Mädchenschule in Valenciennes unterrichteten. Während der Französichen Revolution, zur Zeit der Schreckensherrschaft unter Robespierre und Saint Juste, wurden 1794 die Ursulinen, wie die meisten Geistlichen, die sich nicht auf die Revolution hatten vereidigen lassen, gefangen genommen, in den Kerker geworfen, schwer misshandelt und schließlich mit dem Fallbeil hingerichtet. Währen der Hinrichtung sangen die Ordensfrauen auf dem Blutgerüst das Te deum ("Großer Gott, wir loben dich"), bis ihre Stimmen, eine nach der anderen, verstummten. "Die gaffende Menge stand ergriffen da, und selbst der Henker konnte sich des Eindrucks nicht entziehen". ++ 26.10.1794.
Josephine Leroux und Eloïse Barré waren zwei der Ursulinen, die an der Mädchen-schule in Valenciennes unterrichteten. Während der Französichen Revolution, zur Zeit der Schreckensherrschaft unter Robespierre und Saint Juste, wurden 1794 die Ursulinen, wie die meisten Geistlichen, die sich nicht auf die Revolution hatten vereidigen lassen, gefangen genommen, in den Kerker geworfen, schwer misshandelt und schließlich mit dem Fallbeil hingerichtet. Währen der Hinrichtung sangen die Ordensfrauen auf dem Blutgerüst das Te deum ("Großer Gott, wir loben dich"), bis ihre Stimmen, eine nach der anderen, verstummten. "Die gaffende Menge stand ergriffen da, und selbst der Henker konnte sich des Eindrucks nicht entziehen". ++ 26.10.1794.