Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Josephine und Eloïse

26.10.

Josephine und Eloïse

Josephine Leroux und Eloïse Barré waren zwei der Ursulinen, die an der Mädchenschule in Valenciennes unterrichteten. Während der Französichen Revolution, zur Zeit der Schreckensherrschaft unter Robespierre und Saint Juste, wurden 1794 die Ursulinen, wie die meisten Geistlichen, die sich nicht auf die Revolution hatten vereidigen lassen, gefangen genommen, in den Kerker geworfen, schwer misshandelt und schließlich mit dem Fallbeil hingerichtet. Währen der Hinrichtung sangen die Ordensfrauen auf dem Blutgerüst das Te deum ("Großer Gott, wir loben dich"), bis ihre Stimmen, eine nach der anderen, verstummten. "Die gaffende Menge stand ergriffen da, und selbst der Henker konnte sich des Eindrucks nicht entziehen". ++ 26.10.1794.

StadtValenciennes
BesonderheitenGewaltopfer

26.10.

Josephine und Eloïse

Josephine Leroux und Eloïse Barré waren zwei der Ursulinen, die an der Mädchen-schule in Valenciennes unterrichteten. Während der Französichen Revolution, zur Zeit der Schreckensherrschaft unter Robespierre und Saint Juste, wurden 1794 die Ursulinen, wie die meisten Geistlichen, die sich nicht auf die Revolution hatten vereidigen lassen, gefangen genommen, in den Kerker geworfen, schwer misshandelt und schließlich mit dem Fallbeil hingerichtet. Währen der Hinrichtung sangen die Ordensfrauen auf dem Blutgerüst das Te deum ("Großer Gott, wir loben dich"), bis ihre Stimmen, eine nach der anderen, verstummten. "Die gaffende Menge stand ergriffen da, und selbst der Henker konnte sich des Eindrucks nicht entziehen". ++ 26.10.1794.

StadtValenciennes
BesonderheitenGewaltopfer
Datum: 26.05.

26.05.

Elvin (Alwin)

Elvin (Alwin) war ein frommer und bescheidener Benediktinermönch im Kloster Ely (GB). + vor 1035

26.05.

Maria Anna (Marianne, Marianna, Marie-Anne)

Maria-Anna (Marianne) von Jesus hieß mit bürgerlichem Namen Mariana de Paredes y Flores und war 1618 in Ecuador zur Welt gekommen. Bereits mit sechs Jahren verlor sie ihre Eltern. Deshalb wurde das Waisenkind von einer älteren Schwester in ihrem Haus in Quito aufgenommen. Schon mit 12 Jahren wurde das fromme Mädchen Franziskanerterziarin. Von nun an wollte sie nur noch im Dienste Gottes und der Mitmenschen stehen. Auf Grund ihrer unzähligen Werke der Nächstenliebe nannte man das Mädchen aus Ecuador bald "die Lilie von Quito". Marianna wollte für andere Sühne leisten und strebte selbst nach immer größerer Vollkommenheit. Als Quito von einer Pestepidemie heimgesucht wurde, starb die Mystikerin, erst 26 Jahre alt, am 26.Mai 1645. Es hieß, die junge Frau habe ihr Leben für die Errettung ihrer Heimatstadt Gott angeboten, und er habe ihr Gebet erhört.

StadtQuito
BesonderheitenMärtyrerin Sozialengagement

26.05.

Philipp (Filippo, Pippo)

Philipp Neri, „der humorvolle Heilige“, geboren 1515 in Florenz als Sohn eines Rechtsanwaltes, verzichtete auf sein reiches Erbe und ging nach Rom, wo er arme und krank gewordene Pilger betreute. Später, als er Priester geworden war, galt er bald als „Freund der Kinder“, mit denen er sang und spielte. Er führte (oft recht humorvolle) Predigten für Kinder, geistliche Lieder in der Volkssprache und Krankenbesuche mit langen Gesprächen ein, veranstaltete gemeinsame Wallfahrten und Gebetsrunden, hielt Gesprächsrunden (sogar auf der Straße) u.a.m. Durch seine immerwährende Liebenswürdigkeit und einen nie versiegenden schlagfertigen Humor zog er alle Menschen in seinen Bann. 1552 gründete „Pippo buono“ (der „gute Philipp“), wie ihn die Römer nannten, die Weltpriestervereinigung der Oratorianer, die ihn bei seinen Bemühungen um die Herzen der Menschen unterstützten. Der Renaissancepapst Paul IV. verbot dem unkonventionellen Prediger seine Tätigkeit, der Reformpapst Pius V. zog ihn als Berater heran. Dadurch wurde Philipp Neri eine der führenden Gestalten der katholischen Reform im 16. Jhdt. Sein Tod wurde in ganz Rom betrauert, seinem Begräbnis wohnte eine unüberschaubare Menschenmenge bei. + 26.5.1595. - Der „humorvolle Heilige“ ist Patron der Humoristen, Komiker und Kabarettisten.

StadtRom Florenz
BesonderheitenSozialengagement

26.05.

Regentraud (Regintrud)

Regentraud (Regintrud) lebte in der ersten Hälfte des 8. Jhdts und war Mitbegründerin des Klosters auf dem Nonnberg in Salzburg und möglicherweise dessen (vierte) Äbtissin.