Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler
Laurentius (Lorenzo) von Brindisi (Taufname: Julius Cäsar), Kirchenlehrer, wurde im Jahr 1575, mit 16 Jahren Kapuzinermönch. Schon bald zeigte es sich, über welche Fähigkeiten der junge Mann verfügte. Nach dem Studium in Padua bekleidete der Kapuziner, obwohl er sehr in sich gekehrt war, nach und nach immer höhere Ämter innerhalb des Ordens. Der gelehrte Mönch war bald als eifriger und erfolgreicher Prediger bekannt, der sechs Sprachen fließend beherrschte. Im Jahr 1599 sandte der Papst Laurentius als ersten Kapuziner nach Deutschland, damit der Orden auch dort Fuß fassen sollte. Im Krieg gegen die Türken begleitete der Mönch aus Italien die kaiserlichen Truppen in den Kampf, machte den Soldaten Mut und spendete ihnen geistlichen Beistand. So hatte Laurentius maßgeblichen Anteil am Sieg bei Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) in Ungarn, der den Vormarsch der Türken wenigstens vorübergehend zum Stehen brachte. Während einer seiner vielen diplomatischen Missionen starb Laurentius von Brindisi an seinem 60. Geburtstag am 22. Juli 1619 in Lissabon..
Lorenzo Ruiz, ein christlicher Familienvater auf den Philippinen, war Mesner und Buchhalter bei den Dominikanern in Binondo bei Manila, wo er mit seiner Frau und drei Kindern lebte. 1636 ging er mit einer Gruppe von Dominikanern nach Okinawa in Japan, um in der Mission tätig zu sein. Dort wurde er aber bald festgenommen und mit seinen Gefährten ins Gefängnis geworfen. Am 29.91637 gab er sein Leben für Christus hin. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. mit 15 Priestern und Laien heilig gesprochen, die zwischen 1633 und 1637 in der japanischen Stadt Nagasaki das Martyrium erlitten hatten. Die 13 Männer und zwei Frauen gehörten dem Dominikanerorden an oder standen ihm nahe. Neun von ihnen waren Japaner, vier kamen aus Spanien, einer war Italiener und einer Franzose. Sie alle haben unter Einsatz ihres Lebens zur Verbreitung des Christentums in Ostasien beigetragen
Lorenzo (Laurenz) Ruiz*, ein christlicher Familienvater auf den Philippinen, war Mesner und Buchhalter bei den Dominikanern in Binondo bei Manila. 1636 ging er mit einer Gruppe von Dominikanern nach Okinawa in Japan, um als Missionar tätig zu sein. Dort wurde er aber bald festgenommen und mit seinen Gefährten ins Gefängnis geworfen. Am 29.9.1637 gab er sein Leben für Christus. - 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. mit 15 Priestern und Laien heilig gesprochen, die zwischen 1633 und 1637 in der japanischen Stadt Nagasaki das Martyrium erlitten hatten. Die 13 Männer und zwei Frauen gehörten dem Dominikanerorden an oder standen ihm nahe. Neun von ihnen waren Japaner, vier kamen aus Spanien, einer war Italiener und einer Franzose. Sie alle haben unter Einsatz ihres Lebens zur Verbreitung des Christentums in Ostasien beigetragen.