Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler
Simeon und Hannah (Anna) von Jerusalem waren zwei alte Leute („Propheten“), die bereits am Ende ihres Lebens standen. Sie waren bei der Darstellung des Kindes Jesus im Tempel (Mariä Lichtmess) anwesend. Simeon nahm das Kind in seine Arme und sprach das Dankgebet: „Nun lässt du, oh Herr, deinen Knecht in Frieden gehen, wie du es ihm einst verheißen. Denn meine Augen durften den Heiland sehen, der die Welt errettet...“ Den Eltern prophezeite er, dass dieses Kind eines Tages der Menschheit das Heil bringen werde, seiner Mutter aber werde ein Schwert das Herz durchbohren. Auch Anna dankte Gott für die große Gnade, die er ihr hatte zuteil werden lassen, und sie pries den Herrn. – Simeon und Hannah sind Patrone für Kindersegen. – (früher 8. Oktober)
Onesimus war Sklave oder Diener des Neuchristen Philemon in Kolossae in Phrygien (Kleinasien). Er hatte seinem Herrn Geld veruntreut und war aus Angst vor der Bestrafung nach Rom geflüchtet. Dort lernte er zufällig den Apostel Paulus kennen, der den früheren Nichtsnutz bald lieb gewann. Mit einem sehr herzlich gehaltenen Begleitschreiben, dessen Inhalt erhalten ist, schickte der Apostel den Burschen zu seinem Herrn zurück, der ihm in der Folge die Freiheit schenkte. Onesimus wurde Missionar und schließlich sogar Bischof von Ephesos. Er starb als Märtyrer. - Onesimus ist Patron der Männlichen Hausangestellten und der Hausburschen
Simon von Jerusalem, war ein Sohn des Klopas (Kleophas), eines Bruders des hl Joseph und damit ein Cousin Jesu. Dass er auch „Herrenbruder“ genannt wurde, hat zu Spekulationen Anlass gegeben, Maria habe mehrere Kinder gehabt; doch finden wir die Bezeichnung „Bruder“ auch bei Jakob, dessen Mutter sogar namentlich genannt wird. Der Grund dafür ist, dass bei den Juden nahe Verwandte als Brüder und Schwestern bezeichnet wurden. Simon der „Herrenbruder“ wurde nach dem Martyrium des Apostels Jakobus des Älteren im Jahre 63 zum Bischof von Jerusalem gewählt. Im Jahre 107, unter Kaiser Trajan, wurde Bischof Simon, der damals schon ein alter Mann war, gefoltert und ans Kreuz geschlagen. (Simone, Simona, Simonetta) . Wetterregel: „Friert um Simon es ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.“ .
Kasimir, war Kronprinz von Polen. Seine Menschenliebe, seine Fürsorge um die Notleidenden, seine ausgeprägter Gerechtigkeitssinn sowie Erfolge bei der Bekämpfung des Räuber-Unwesens verschafften dem Prinzen den Respekt und die aufrichtige Liebe seines Volkes. Die Gewohnheit, im Vorhof des königlichen Palastes in Krakau Almosen zu verteilen, wurde von der Hofgesellschaft mit größtem Missfallen beobachtet und als äußerst „unköniglich“ empfunden. Der mildtätige Kronprinz starb auf einer Reise nach Litauen, wohl an den Folgen eines Lungenleidens, erst 26 Jahre alt. + 4.3.1484. - Er ist Patron von Polen und Litauen sowie Patron der Jugend
Simon Stock lebte als Einsiedler in England. Als viele Angehörige des Karmeliterordens auf der Flucht vor den Moslems von Palästina nach Europa gekommen waren, schloss er sich 1241 dem Orden an. Bereits wenige Jahre später berief man ihn zum Ordensgeneral. Unter seiner Führung erlebte der Karmeliterorden einen großen Aufschwung. + 16.5.1265.
Simeon von Trier zog als Bettelmönch durch Europa. In Trier ließ er sich in eine Zelle im Nordturm der Porta Nigra einmauern und lebte hier bis zu seinem Tode am 1.Juni 1035.
Felicissimus und Agapit waren Diakone des Märtyrerpapstes Sixtus II. (7.9). und erlitten selbst am 6.8258 in Rom den Märtyrertod. Ihre Reliquien wurden 842 dem bayrischen Kloster Niederaltaich geschenkt.
Simeon und Anna von Jerusalem, waren zwei alte Leute ("Propheten"), die bereits am Ende ihres Lebens standen. Sie waren bei der Darstellung des Kindes Jesus im Tempel (Mariä Lichtmeß) anwesend. Simeon nahm das Kind in seine Arme und sprach das Dankgebet: "Nun lässt du, oh Herr, deinen Knecht in Frieden gehen, wie du es ihm einst verheißen. Denn seine Augen durften den Heiland sehn, der die Welt errettet..." Den Eltern prophezeite er, dass dieses Kind eines Tages der Menschheit das Heil bringen werde, seiner Mutter aber werde ein Schwert das Herz durchbohren. Auch Anna dankte Gott für die große Gnade, die er ihr hatte zuteil werden lassen und pries den Herrn.
Maximilian von Celeia soll der Legende nach im 3. Jhdt in Cilli in der Untersteiermark (heute Celje, Slowenien) geboren worden sein. Nach dem Tode der Eltern verteilte er sein Hab und Gut an Arme oder ließ es den Sklaven in seinem Haus zukommen, denen er die Freiheit schenkte. Dann ging er nach Rom, wo ihm der Papst den Auftrag erteilte, als Wanderbischof in seiner Heimat, der Alpenprovinz Norikum, das Evangelium zu verkünden. Schließlich wurde Maximilian als Bischof der norischen Hauptstadt Lauriacum (heute Lorch/Enns in Oberösterreich) eingesetzt. Während der diokletianischen Christenverfolgung (oder noch unter Kaiser Numerian) soll er enthauptet worden sein. Bischof Rupert von Salzburg (siehe 24.9.) ließ in Bischofshofen im Pongau (Salzburg) um 710 über Maximilians Grab eine Kapelle errichten, Bischof Pilgrim ließ die sterblichen Überreste des Märtyrers in den Dom von Passau übertragen. + 284. Maximilian ist Patron der Diözesen Passau und Linz. -
Simbert (Sintpert) wurde um 778 zum Bischof von Augsburg erhoben. Während seiner Amtszeit entstand der Augsburger Dom. + 13.10.807.
Simon, er soll vor seiner Berufung der religiösen Gemeinschaft der Zeloten angehört haben, und sein Gefährte Judas Thaddäus gehören zu jenen Aposteln, über die wir nur sehr wenig wissen. Ganz selten sind ihnen Kirchen geweiht. Das mag wohl daher rühren, dass man mit dem Namen Simon eher Petrus in Verbindung brachte, den Namen Judas aber meist mit dem Verräter Judas Iskariot verband. - Das Gedenken an Simon und Judas wird deshalb am selben Tag gefeiert, weil beide gemeinsam als Sendboten Christi nach Mesopotamien und dann nach Persien gegangen sein sollen, und dort das Martyrium erlitten. Von persischen Magiern, das waren Priester und Gelehrte, die dem Wirken der Fremden mit Misstrauen und Neid zusahen, sollen die beiden Apostel mit Keulen erschlagen worden sein. Von Simon dem Zeloten berichtet eine andere Version, er sei mit einer Säge zerschnitten worden. Bauernregeln: "Simon und Juda, die zwei, führen oft schon Schnee herbei." "Schneid' ab das Kraut, bevor es Judas klaut." "Wenn zu uns Simon und Judas wandeln, dann wollen sie mit dem Winter verhandlen." "Wenn Simon und Juda vorbei, ist der Weg für den Winter frei. Denn es sitzen die heiligen Herrn, am Kachelofen gern."
Leonardo Kimura, Cosimo Takeja und Gefährten waren zum Christentum übergetretene Japaner. Sie wurden am 18.November 1690 zu Nagasaki verbrannt.