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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 25.03.

25.03.

Annunziata

Verkündigung des Herrn (Mariä Verkündigung, Annunziata). Im Urchristentum gedachte man am 25.März des Todes Jesu. Zur Zeit des hl Augustinus, im 5. Jhdt, wurde an diesem Tag zugleich der Menschwerdung und des Todes Jesu Christi gedacht. Seit 550 wird am 25.März das "Fest der Verkündigung des Herrn" begangen. - Die Kirche erinnert damit an die Verkündigung der Geburt des Erlösers durch den Erzengel Gabriel an die Jungfrau Maria: "Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir! Du bist auserwählt unter den Frauen ..! ..Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären. Ihm sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden!" Maria aber sprach: "Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es voraus-sagst." Der "Gruß des Engels" , das Ave Maria, wird in der katholischen Kirche seit 1650 in Verbindung mit dem Vaterunser gebetet. - (Fällt der 25. März in die Zeit zwischen Grün-donnerstag und Ostermontag, so wird das Fest "Mariä Verkündigung" am ersten Montag nach dem Ostermontag gefeiert) Lostag und Bauernregel: "Ist Marien schön und rein, wird das Jahr recht fruchtbar sein." "Ist Mariä schön und hell, kommt viel Obst auf alle Fäll'." "Zu Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum."

25.03.

Dismas

Dismas soll der reuige Schächer gewesen sein, der zur Rechten des Heilands gekreuzigt worden war und am Kreuz aufrichtig seine Sünden bereute. Daher sprach Jesus zu ihm: "Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein." Er wurde zum Fürsprecher der zum Tode Verurteilten ernannt.

BesonderheitenBiblische Gestalt

25.03.

Judith (Jutta)

Judith (Jutta) lebte in der ersten Hälfte des 12. Jhdts als Einsiedlerin bei Bernried in Schwaben und führte ein Leben der Nächstenliebe und des Gebetes.

BesonderheitenEinsiedlerin

25.03.

Lucia (Luzia, Lucie, Lucienne, Lucille)

Lucia (Luzia) Filippini, 1672 in der Toskana geboren, hatte früh die Eltern verloren und war doch ein ganz ungewöhnliches Kind. Atemlos hingen die Dorfkinder an ihren Lippen, wenn sie ihre phantasievollen Geschichtchen erzählte. Eines Tages kam der Bischof in den Ort und wunderte sich nicht wenig, als er Alt und Jung um ein zartes Mädchen versammelt sah, das die schwierigsten Katechismusfragen geschickt erklärte. Der Bischof nahm das Waisenkind mit in die Bischofsstadt und schickte es in die Dörfer der Umgebung, damit sie den Kindern religiösen Unterricht erteile. Schon die ersten Versuche waren ein großer Erfolg. Oft lauschten mehr Erwachsene als Kinder der jugendlichen Lehrerin. Sie übersetzte die gelehrten theologischen Weisheiten in die einfache Sprache des Volkes. Wo sie einige Wochen gelehrt hatte, war es, als hätte eine Volksmission die Menschen völlig umgewandelt. Papst Clemens XI. holte die begnadete Erzieherin 1707 nach Rom, und schon bald war sie als Lehrerin auch hier so bekannt wie in ihrer Heimat. Ihr Erfolgsgeheimnis formulierte sie mit den Worten: „Wer Liebe schenkt, dem wird auch Liebe gegeben.“ 1727 erkrankte Lucia Filippini an einem Krebsleiden. Den Tod bereits vor Augen, reiste sie weiter umher und bestärkte ihre Mitarbeiterinnen in ihrer Arbeit. Am Feste Mariä Verkündigung ging sie in die Ewigkeit hinüber. + 25.3.1732.

StadtRom
BesonderheitenSozialengagement

25.03.

Maria Rosa

Maria Rosa Flesch (On: Sr.Margaretha) gründete 1863 die Kongregation der "Franziskanerinnen von Waldbreitbach". Die Schwesterngemeinschaft betreut bis heute Kinder-gärten, widmet sich der Fürsorge um die Armen, heilpädagogischen Einrichtungen, der stationären Krankenpflege - besonders in der Psychiatrie - und ist im Krankensozialdienst tätig. Ihre Gründerin starb am 25.März 1906 in Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz).

BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

25.03.

Prokop

Prokop war ein verheirateter Priester, verließ dann aber seine Familie und trat in ein Kloster ein. Ab 1030 lebte er im Sávazatal in Mähren als Einsiedler. Er gründete ein Kloster, in dem die Liturgie in altslawische Sprache, für die er sich besonders einsetzte, gefeiert wurde. + 25.3. 1053.- Historischer Exkurs (Ehelosigkeit wurde ursprünglich nur von Ordensgeistlichen, nicht aber von Welt-geistlichen gefordert).