Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 08.01.

08.01.

Erhard

Erhard wirkte um 700 als frühchristlicher Wanderbischof und Glaubensbote in Bayern, wobei er von der herzoglichen Familie tatkräftig unterstützt wurde. Auf Erhard sollen 14 bayrische Klöster zurückgehen, die er, um die christliche Religion und Kultur zu festigen, gegründet hatte. Als er die von Geburt auf blinde elsässischen Herzogstochter Ottilia (siehe 13.12.) taufte, soll sie plötzlich sehend geworden sein. Im Mittelalter wurden, vor allem im Elsaß, viele Spitäler nach Sankt Erhard benannt. Er ist der zweite Patron des Bistums Regensburg. + nach 700. Wetterregel: "Sankt Erhard mit der Hack' steckt die Feiertage (oder: die Wintertage) in den Sack." (d.h.: Die Zeit des Ausruhens ist für den Landmann vorbei.)

08.01.

Gudrun

siehe Gudula

08.01.

Gudula von Nivelles

Gudula von Nivelles, Patronin der Stadt Brüssel, war die Tochter eines brabantischen Fürsten. Durch ihre werktätige Nächstenliebe erregte sie großes Aufsehen; denn dass eine Fürstentochter sich um Arme und Kranke kümmerte, war nicht alltäglich. Zuletzt führte Gudula in einer von ihr selbst errichteten Zelle ein strenges Büßerleben. + 712. (Gudrun),

StandAdel
StadtBrssel
BesonderheitenBüßerin

08.01.

Severin

Severin, der "Apostel von Norikum", vermutlich ein Germane vornehmer Abstammung, war während der Völkerwanderung, nach dem Tod des Hunnenkönigs Attila (453), aus dem Osten nach Norikum gekommen und fand hier ein reiches Betätigungsfeld als Wohltäter und Friedensvermittler. Bis an sein Lebensende kümmerte er sich in aufopferungsvoller Weise um die notleidende Bevölkerung an der ständig bedrohten Donaugrenze des Römischen Reiches. Immer wieder gelang es ihm, eingefallene Germanen von einer Plünderung abzuhalten; erstaunlicherweise wurde ihm nie etwas zuleide getan. Er wurde von Romanen und Germanen, Katholiken und Arianern gleichermaßen geachtet und geschätzt, ja Severin erreichte sogar einen vollständigen Religionsfrieden, so dass Katholiken und Arianer nicht nur neben einander wohnten, sondern sogar die selben Kirchen benutzten. Er starb hochgeachtet zu Favianis (Mautern in Niederösterreich). Als 488 die romanische Bevölkerung wegen der unsicheren Verhältnisse aus Ufernorikum nach Italien umsiedelte, wurden die sterbliche Überreste des heiligen Mannes mitgenommen und zuletzt in Frattamaggiore nahe Neapel bestattet. Sankt Severin ist zweiter Patron der Diözese Linz sowie Patron der Leinenweber, der Winzer und der Gefangenen. + 8.1.482.

StadtNeapel
BesonderheitenSozialengagement

08.01.

Thorfinn

Thorfinn (Thorsten) war ein frommer und angesehener Bischof im mittelalterlichen Norwegen. + 8.1.1285.

08.01.

Thorsten

Thorfinn (Thorsten) war ein frommer und angesehener Bischof im mittelalterlichen Norwegen. + 8.1.1285.