Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Asien Syrien

14.02.

Maron

Maron war Mönch und Lehrer in Syrien. Von ihm leitet sich der Name der "Maroniten", einer christlichen Glaubensgemeinschaft im Libanon, ab. + vor 423

19.04.

Timo (Timon)

Timo(n) war einer jener ersten sieben Diakone, die von den Aposteln als „Sozialfürsorger“ eingesetzt wurden, um die Witwen und Waisen der Heidenchristen zu versorgen. Er verkündete zuerst das Evangelium in Aleppo (Syrien), dann in Korinth, wo er von Christenverfolgern ans Kreuz geschlagen wurde.

BesonderheitenMärtyrer

03.07.

Anatol,

Anatol, Bischof von Laodicea (heute Latakie, Syrien), war nicht nur ein vorzüglicher Seelenhirte, er verfasste u.a. ein zehnbändiges Lehrwerk über Arithmetik und galt als einer der größten Gelehrten seiner Zeit. + um 280

10.07.

Raphael

Raphael Massabki, ein arabischer Christ, und seine beiden Brüder wollten die Franziskaner warnen und ihnen zu Hilfe kommen. Doch es war zu spät. Die einheimischen Christen wurden gemeinsam mit den europäischen Missionaren in dem Kloster in Damaskus von den Drusen niedergemetzelt. ++ 10.7.1860.

StadtDamaskus
BesonderheitenGewaltopfer

26.07.

Gloria (Gloriosa)

Gloria (Gloriosa) erlitt mit mehreren Gefährten zu Laodicea im Jahr 303 den Martertod.

BesonderheitenMärtyrerin

26.09.

Kosmas und Damian

Kosmas und Damian waren christliche Brüder, die in der Stadt Kyros in Syrien (heute Killiz) zu Beginn des 4.Jhdts als Ärzte tätig waren. Immer wieder gelang es den Männern, ihre Patienten, Bedürftige wurden unentgeltlich behandelt, für den christlichen Glauben zu gewinnen. Das Leben der Christen jener Zeit war überschattet von den grausamen Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian, der das Christentum als staatsgefährdend ansah und daher ausrotten wollte. Auch Kosmas und Damian schwebten ständig in Lebensgefahr. Eines Tage, man schrieb das Jahr 305, ließ der Statthalter Lysias, ein besonderer Christenhasser, die beiden christlichen Brüder verhaften und verhören. Als sie sich mutig zu ihrem Glauben bekannten, wurden sie nach unmenschlichen Foltern und langer Kerkerhaft zum Tode verurteilt und schließlich enthauptet. Sie sind Patrone von Florenz, der Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Drogisten, Friseure, Physiker, der medizinischen Fakultäten an den Universitäten und Helfer gegen Geschwüre. (Cosima) Lostagsregeln: „Kosmas und Damian zünden die Lichter an.“ – Sankt Kosmas und Sankt Damian fangen das Laub zu färben an.“

StandArzt
BesonderheitenMärtyrer

20.12.

Eugen (Eugène, Eugenio, Evgenij, Jenö)

Eugen(ius) war ein Priester in Antiochia im heutigen Syrien. Er wurde während der Christenverfolgung unter Julian dem Abtrünnigen gemeinsam mit dem Priester Makarius eingekerkert und gefoltert, dann in die Wüstenprovinz Mauretanien verschleppt und zuletzt enthauptet. ++ um 362. Historische Anmerkung Unter dem Soldatenkaiser Julian Apostata, d.i. "der Abtrünnige" (360-363), wurden die Christenverfolgungen mit unbarmherziger Härte wieder aufgenommen., obwohl dieser Kaiser so gar nicht in die Reihe der Christenverfolger passte. Er war selber christlich erzogen worden, wollte aber die altrömische Götterreligion wieder herstellen und ließ neue Göttertempel errichten. Über die Ursache seines Vorgehens kann man nur Vermutungen anstellen. Vielleicht fühlte er sich von den oft absurden, intellektuell überspitzten Streitigkeiten christlicher Theologen, die kaum noch eine sinnvolle Beziehung zur Lehre Christi hatten, abgestoßen. Persönlich wandte sich der Kaiser dem Neuplatonismus und dem Mithraskult zu. Beide Weltanschauungen hatten vieles mit dem Christentum gemeinsam. Obwohl Julian allgemeine Glaubensfreiheit verkündet hatte, ließ er die Christen unbarmherzig verfolgen.

BesonderheitenMärtyrer
Datum: 22.02.

22.02.

Kathedra Petri (Petri Stuhlfeier) ist das Gedenken an die Einsetzung des Apostels Petrus zum Bischof von Rom (und zuvor zum Bischof von Antiochia). Das Fest ist schon für das Jahr 354 bezeugt. Lostagsregeln: „Wenn ‘s friert auf Petri Stuhlfeier, so friert ‘s noch vierzehnmal heuer.“ „Die Nacht von Petri Stuhlfeier zeigt an, was 40 Tag’ wir für Wetter ha’n.“

22.02.

Isabella (Elisabeth, Isabeau, Isabelle)

Isabella (Elisabeth, Isabeau), die Schwester König Ludwigs IX. von Frankreich, gründete in der Nähe ihres Hauses in Paris-Longchamp ein Kloster und führte als Klarissin ein strenges Büßerleben. + 22.2.1270.

StandAdel
BesonderheitenBüßerin

22.02.

Marald (Marold); Maralda (Mara)

Marald (Marold), Laienbruder im Kloster Indersdorf (Bayern), fiel seine Arbeit als "Sammelbruder", die er nicht aufgeben wollte, immer schwerer. Eines Tages fand man den alten Mann, vor einem Weggkreuz kniend, tot auf. Er war an Erschöpfung gestorben. +1172.

22.02.

Margarita (Margaretha, Margarete)

Margarita (Margherita, Margareta) von Cortona, ein bildhübsches Mädchen, dessen Eltern Bauern waren, lebte als Mätresse mit einem jungen Grafen, der sie wegen des Standesunterschiedes nicht heiraten durfte, zusammen. Als ihr Geliebter von Wegelagerern ermordet worden war und sie vor seinem entstellten Leichnam stand, wurde ihr die Vergänglichkeit des Lebens bewusst. Innerlich vollkommen verändert, trat sie in ein Kloster ein und führte fortan ein Leben der Buße und des Dienstes am Nächsten. + 22.2.1297.

StandAdel
BesonderheitenBüßerin