Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Deutschland Rheinland

28.10.

Georg

Georg Wilberg, ein katholischer Priester aus Koblenz (Rheinland) wurde am 28.Oktober 1635, während des Dreißigjährigen Krieges, von evangelischen Soldaten zuerst gequält und anschließend "hingerichtet"..

StadtKoblenz
BesonderheitenGewaltopfer

29.10.

Ferrutius

Ferrutius war ein römischer Soldat, der um das Jahr 300 in Mainz stationiert war. Lange Zeit konnte er im Geheimen seinen christlichen Glauben unbehelligt ausüben, bis er von einem Unbekannten denunziert und vom Richter zum Tode verurteilt wurde.

StadtMainz
BesonderheitenMärtyrer

31.10.

Notburga

Notburga war Ordensfrau zu Sancta Maria am Kapitol in Köln. Sie wurde schon zu Lebzeiten wie eine Heilige verehrt. + um 700

12.11.

Kunibert

Kunibert war ein bedeutender frühchristlicher Bischof von Köln. Obwohl er bei seinem Amtsantritt im Jahr 623 noch sehr jung war, brachte er das infolge der Wirren der Völkerwanderungszeit darniederliegende Bistum zur Blüte. Für das Volk, das ihm große Wert-schätzung entgegenbrachte, schuf der Bischof zahlreiche karitative Einrichtungen. Er starb an einem 12.November um das Jahr 663.

28.11.

Berta (Bertha)

Berta (Bertha) von Bingen war die christliche Gemahlin eines noch dem germanischen Götterglauben anhängenden Gaugrafen in der Pfalz. Nachdem der Gatte in einer Schlacht sein Leben verloren hatte, zog sich die junge Witwe mit ihrem dreijährigen Söhnchen Rupert, aus dem später ein Heiliger wurde, auf den Rupertsberg bei Bingen zurück. Trotz zahlreicher verlockender Heiratsanträge blieb Berta Witwe und lebte mit ihrem Kind - fernab der "großen" Welt - ein beschauliches und bedürfnisloses, aber zufriedenes Leben. Sie starb um 860.

05.12.

Anno

Anno, Erzbischof von Köln, gründete und errichtete zahlreiche Klöster und Kirchen und kümmerte sich persönlich um die Hilfsbedürftigen. Lange Zeit war er Reichsverweser für den minderjährigen König Heinrich IV. + 4.12.1075.

Datum: 15.02.

15.02.

Claude (Claudius)

Claude (Claudius) de la Colombière trat 1658 in Lyon in den Jesuitenorden ein und war bald ein geschätzter Volksprediger. Als Seelenführer der hl Margareta Maria Alacoque (16.10.) setzte er sich für die Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung ein. 1676 wurde er als Beichtvater der Herzogin von York nach England berufen, auf Grund von Verleumdungen 1678 aber eingekerkert. 1679 kehrte er schwer krank in seine Heimat zurück. + 15.2.1682

15.02.

Drutmar

Drutmar (Trudmar, Druthmar), Mönch im Reichskloster Lorsch, wurde 1014 von Bischof Meinwerk (siehe 5.6) von Paderborn zum Abt von Korvey (Westfalen) berufen. Unter seinem Vorgänger war die Abtei in geistlicher und wirtschaftlicher Hinsicht verwahrlost. Die meisten Mönche standen dem strengen neuen Abt ablehnend gegenüber, viele traten aus dem Kloster aus. Doch trotz aller Missgunst brachte er die Abtei zu neuer Blüte und versöhnte die Mönche durch seine Persönlichkeit und sein vorbildliches Leben. + 15.21046.

StadtKorvey
BesonderheitenReformer

15.02.

Faustin (Faustinus) und Jovita

Faustin und Jovita, Geschwister, erlitten zu Brescia zwischen 117 und 138 den Märtyrertod.

StadtBrescia
BesonderheitenMärtyrer

15.02.

Friedrich

Friedrich Bachstein, ein Franziskanerbruder, wurde in Prag von fanatischen Hussiten zu Tode gequält. + 15.21611.

StadtPrag
BesonderheitenMärtyrer

15.02.

Georgia

Georgia, Jungfrau zu Clermont (F), lebte in großer Zurückgezogenheit bei Fasten und Gebet. Ihren Sarg sollen weiße Tauben zum Friedhof begleitet haben. + um 600.

BesonderheitenEinsiedlerin

15.02.

Siegfried (Sigfrid, Sigurd, Seyfried)

Siegfried (in Skandinavien Sigurd), war ein angelsächsischer Mönch aus Glastonbury, der im Jahre 995 als Glaubensbote nach Skandinavien gekommen war. Der „Apostel der Schweden“ predigte zuerst in Norwegen und erhielt dabei vom Wikingerfürsten Olaf Haraldson jegliche Unterstützung. Dann zog Siegfried/Sigurd weiter nach Schweden, wo sich König Olaf Erikson von ihm taufen ließ. In Skara in Gotland, nördlich von Göteborg, errichtete der Missionar das erste schwedische Bistum. Bis zur Reformation wurde Siegfried/Sigurd als Patron von Schweden verehrt; dann geriet er nach und nach in Vergessenheit. + 15.2. um 1040.

StadtGteborg
BesonderheitenMissionar