Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Athanasius

02.05.

Athanasius

Athanasius, Patriarch von Alexandria, Kirchenlehrer, war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des christlichen Altertums. Man nannte ihn eine "Säule der Kirche" und gab ihm den Beinamen "der Große". Um das Jahr 295 wurde er als Sohn christlicher Eltern in Alexandria (Ägypten) geboren. Eine Zeitlang war er Schüler des "Mönchsvaters" Antonius (siehe 7.1.). Als Diakon des Patriarchen Alexander (siehe 18.4.) nahm Athanasius am berühmten und richtungweisenden Konzil von Nicäa (325) teil, ein Erlebnis das ihn sein ganzes Lebens lang prägen sollte. Von da an begann sein Kampf gegen die Arianer (nach ihrer Lehre war Christus nur ein außergewöhnlicher Mensch und nicht Gottes Sohn), der sein weiteres Leben beherrschen und ihm unsagbares Leid bringen sollte. Nach dem Tode des Patriarchen Alexander, 328, wurde Athanasius dessen Nachfolger und damit Oberhaupt der ägyptischen Kirche. - In den folgenden 38 Jahren wurde er insgesamt fünfmal von den Arianern vertrieben. In den Jahren 335 bis 337 fand er Aufnahme bei Bischof Maximin in Trier. Trotz der langen Verbannungen blieb Athanasius unbeugsam bei der Auffassung des Konzils von Nicäa von der Göttlichkeit Jesu. Im Jahr 366 konnte Athanasius nach Alexandria zurückkehren und bis zu seinem Tod am 2. Mai 373 ungestört arbeiten. Unsterblich wurde er durch seine zahlreichen Schriften und durch seinen Kampf um die Anschauung, dass Christus Gottes Sohn sei und mit Gottvater eine Wesenseinheit bilde.

StandBischof
StadtAlexandria
BesonderheitenKirchenlehrer
Datum: 22.08.

22.08.

Regina

Regina (Maria Regina, Maria Königin): Die Wurzeln dieses Festes reichen bis ins Mittel-alter zurück. Schon damals wurde die Gottesmutter als "Königin des Himmels" (d.h. der Engel und der Heiligen) verehrt. Zahlreiche Gebete, Hymnen und Abbildungen liefern dafür den Beweis. Doch als eigenes Fest wird es erst seit dem späten 19. Jhdt gefeiert. 1870 wurde es in Spanien und Lateinamerika eingeführt. Als Festtag galt zunächst der 31.Mai. Erst zum Abschluss des Marianischen Jahres 1954 wurde seine Feier von Papst Pius XII. auf die ganze katholische Kirche ausgedehnt. Der neue römische Generalkalender verlegte das Fest "Maria, Königin des Himmels" auf den Oktavtag von Mariä Himmelfahrt, den 22.August.

22.08.

Siegfried,

Siegfried, ein angelsächsischer Benediktinermönch, zeichnete sich nicht nur durch besondere Frömmigkeit, sondern auch durch sein großes Organisationstalent aus, weshalb er zum Mitabt des Kloster Wearmouth (GB) ernannt wurde. Er erlag 689/90 (?) einem schweren Lungenleiden.

22.08.

Siegfried,

Siegfried, ein angelsächsischer Benediktinermönch, zeichnete sich nicht nur durch besondere Frömmigkeit, sondern auch durch sein großes Organisationstalent aus, weshalb er zum Mitabt des Kloster Wearmouth (GB) ernannt wurde. Er erlag 689/90 (?) einem schweren Lungenleiden.

22.08.

Symphorian

Symphorian war noch sehr jung, als er um das Jahr 180 zu Autun (F) das Martyrium erlitt. Man beschuldigte den Knaben, den römischen Götterkult verspottet zu haben.. Er starb mit den Worten: "Vita non tollitur sed mutatur.", d.h. "Das Leben wird nicht genommen, sondern nur (in ein anderes, ein neues) umgewandelt." Lostagsregel: „St. Urban (25.5.) uns den Sommer send’t, Symphorian, der bringt das End’.“, d.h. die schöne Sommertage gehen langsam zu Ende.

BesonderheitenMärtyrer

22.08.

Timotheus (Timo, Tim)

Timotheus starb als Märtyrer in Rom im Jahr 303 während der diokletianischen Christen-verfolgung.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrer