Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Berthold

29.03.

Berthold

Berthold von Calabrien hatte sich als Einsiedler um 1155 auf dem Berg Karmel, dort wo der Prophet Elias mit seinen Schülern gelebt haben soll, niedergelassen. Hier wurde er zum Mitbegründer des Karmeliterordens, dessen Mitglieder ein beschauliches, Gott wohlgefälli-ges Leben führen wollten. Wegen der Verfolgung durch die Sarazenen flohen viele Mönche nach Europa, was zur Folge hatte, dass im Abendland zahlreiche Karmeliterklöster ent-standen. + um 1195.

BesonderheitenEinsiedler

27.07.

Berthold

Berthold war der erste Abt des Klosters Garsten in Oberösterreich, das er zu einem Zentrum der Klosterreform machte. Der eifrige Seelenhirte war sehr gebildet, als großer Wohltäter bekannt und wegen seiner Gerechtigkeit geschätzt. Durch seine Predigten konnte er die Zuhörer begeistern; stundenlang saß der charismatische Priester im Beichtstuhl. Reuigen Sündern gegenüber war er nachsichtig, aber streng, was die Einhaltung der Ordensregel betraf. Pilgern und Bettlern, die den Weg zu seiner Klosterpforte fanden, gewährte er Gastfreundschaft und Hilfe. + 27.7.1142

BesonderheitenSozialengagement

14.12.

Berthold

Berthold von Regensburg, der in Magdeburg seine Ausbildung erhalten hatte, wird der bedeutendste deutsche Volksprediger des Mittelalters genannt. Die Lebendigkeit und Anschaulichkeit seiner Predigten zogen ungeheure Menschenmengen an, so dass allmählich geschlossene Räume zu klein wurden und er nur noch im Freien predigen konnte. Bis zu 200 000 (!) Zuhörer strömten zu seinen Predigten. Meist stand er dabei auf einem Baum oder einem Holzgerüst. Zuvor stellte er die Windrichtung fest und ließ seine Zuhörer sich so setzten, dass ihn alle gut hören konnten. Er zog durch ganz Süddeutschland, Böhmen und Ungarn. Besonders energisch trat er gegen Judenverfolgung und Geißlerunwesen auf. Der große Prediger starb am 14.Dezember 1272. Sein Grab wurde schon nach kurzer Zeit zu einer viel besuchten Wallfahrtsstätte.

StadtMagdeburg Regensburg
Datum: 20.04.

20.04.

Christoph (erus)

Christoph (erus) starb als frühchristlicher Märtyrer in Nicomedien in nicht mehr feststellbarer Zeit..

BesonderheitenMärtyrer

20.04.

Hildegund (Hildgund)

Hildgund (Hildegund, Hildegunde) von Schönau pilgerte als 12-Jährige mit ihrem Vater ins Heilige Land. Der Vater starb auf der Rückreise, und so musste sie sich, als Knabe verkleidet, alleine durchschlagen. Zu Hause trat sie (1187) in das Kloster Schönau (nahe Heidelberg) ein. Doch noch ehe sie ihr Gelübde ablegen konnte, erkrankte sie schwer und starb. + 20.4. 1188.

20.04.

Odetta (Odette, Oda, Uta, Ute)

Odetta (Odette, Oda, Uta) von Rivreulle, die Tochter einer hochgestellten Familie in Brabant im heutigen Belgien, hatte sich schon als junges Mädchen ganz Gott geweiht. Als sie die Eltern zu einer Ehe zwingen wollten, verweigerte sie vor dem Traualtar das Ja-Wort und begründete ihr Handeln in aller Öffentlichkeit. Daraufhin erhielt sie endlich die Erlaubnis der Eltern, in ein Kloster einzutreten, wo sie am 20.April 1158 im Ruf der Heiligkeit starb.

20.04.

Wiho

Wiho, erster Bischof von Osnabrück, + 20.4.804, siehe 13.2.

StandBischof
StadtOsnabrck