Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: David

01.03.

David

David von Menevia zog sich nach dem Vorbild ägyptischer Mönche als Einsiedler in die Berge von Wales (GB) zurück. Das Grab des Patrons von Wales war bis zum Reformations-zeit einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte auf den Britischen Inseln. + um 601.

BesonderheitenEinsiedler

26.06.

David

David lebte als vom Volk wegen seiner Weisheit verehrter Einsiedler und Ratgeber in der (weiteren) Umgebung von Thessalonike (Saloniki) in Griechenland. + vor 535.

BesonderheitenEinsiedler

11.12.

David

David, Mönch in Clairvaux; gründete und errichtete mit anderen Mönchen die Abtei Himmerod (Eifel). + 11.12.1179.

29.12.

David

David, König von Israel (1004-965 v.Chr.) war der jüngste Sohn des Jesse, aus dessen Stamm einst - nach den alten Prophezeiungen - der Heiland geboren werden sollte. Schon in jungen Jahren kam er an den Hof von König Saul, den er mit seinem Zitherspiel erfreute. Bekannt ist vor allem Davids Kampf mit dem "Riesen" Goliath, den er mit seiner Steinschleuder zu Boden streckte. Wegen seiner Popularität von König Saul gehasst, musste er fliehen, wurde aber nach dessen Tod einstimmig von allen israelitischen Stämmen zum König ausgerufen. Als Staatsmann wie als Feldherr zeigte der neue König große Begabung. Er machte das 1004 eroberte Jerusalem zur Hauptstadt und zum religiösen Mittelpunkt des Landes. Sein Privatleben war aber recht glücklos. Er hatte neun Frauen und zahlreiche Söhne, die einander bis aufs Messer bekämpften (Ein Harem gehörte nach der damaligen Auffassung zu den unumgänglichen Repräsentationspflichten eines orientalischen Herrschers.). Die politischen Erfolge wurden überschattet durch das Verbrechen am Feldherrn Urias, dessen Frau Bathseba David begehrte. Deshalb ließ er den Urias an die vorderste Stelle der Schlachtenreihe stellen, wo er fiel. Wegen dieses Vergehens wurde der König nicht für würdig befunden, den Tempel zu erbauen; das durfte erst sein Sohn Salomon. Bis zu seinem Lebensende bereute David diese Tat, denn er war trotz seiner Verfehlungen ein tiefreligiöser Mensch. Er starb im Alter von 70 Jahren, sein Grab war noch zur Zeit der Apostel bekannt.

BesonderheitenBiblische Gestalt
Datum: 27.05.

27.05.

Augustin (August)

Augustin (August), später Erzbischof von Canterbury, war von Papst Gregor dem Großen im Jahr 596 mit 40 anderen Mönchen als Glaubensbote nach Britannien entsandt worden. In Kent, dem größten Teilkönigreich der Angelsachsen, wurden die christlichen Missionare von König Edelbert, der mit der christlichen fränkischen Prinzessin Bertha verheiratet war, freundlich aufgenommen. Nicht nur, weil die christliche Königin die fremden Priester maßgeblich unterstützte, war ihre Missionsarbeit so erfolgreich. Augustin, der bald zum Erzbischof von Canterbury ernannt wurde, verbot die Zerstörung der heidnischen Göttertempel und Kultstätten und ließ diese in christliche Gotteshäuser umgestalten. Ebenso versuchte er germanische und keltische Elemente in die christliche Religionsausübung einzubeziehen. Und gerade diese Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Religionen war die Hauptursache für die großen Missionserfolge der christlichen Glaubensboten. Der erfolgreiche "Apostel Englands" starb vermutlich an einem 26.Mai um 604 in der jungen Bischofsstadt Canterbury.

StandBischof
StadtCanterbury

27.05.

Bruno

Bruno (Brun), Bischof von Würzburg, der Sohn Herzog Konrads von Kärnten, galt als einer der bedeutendsten und geachtetsten Kirchenvertreter seiner Zeit, denn er hatte eine hohe Auffassung von den Aufgaben seines bischöflichen Amtes. Er begann mit dem Bau des Würzburger Domes und förderte Bildung und Moral des Klerus. Mit Kaiser Heinrich III. zog er 1045 nach Ungarn. In Persenbeug an der Donau brach, während der Kaiser mit seinen Begleitern zu Tische saß, die Decke des Saales ein und begrub die Anwesenden unter den Trümmern. + 27.5.1045.

StandBischof
StadtWrzburg

27.05.

Margaret

Margaret Pole war zur Erzieherin von Maria (der Katholischen), der ältesten Tochter König Heinrichs VIII. von England bestellt worden. Nachdem ihr Sohn, Erzbischof Reginald, gegen die Kirchenpolitik des Königs Stellung bezogen hatte, wurde auch die Mutter verhaftet und am 27. Mai 1541, ohne irgendwelchen Schuldbeweis, hingerichtet..

BesonderheitenGewaltopfer

27.05.

Matthias (Mathias)

Matthias Kalemba, ein afrikanischer Christ, war Leiter des Trommelorchesters am Hof des Königs von Uganda. Er hatte eine Verschwörung des Katikiro, des obersten Hofbeamten, gegen den König aufgedeckt. Seltsamerweise war es dem Hofschranzen aber wieder gelungen, sich beim König einzuschmeicheln. In einer vom Katikiro inszenierten Aktion musste Matthias Kalemba, wie viele andere Christen (siehe Karl Lwanga u. Gef. siehe 3.6.), auf eine unglaublich grausame Weise sterben. Sie hatten nämlich, wie der Hofbeamte dem König erfolgreich eingeredet hatte, „die Götter erzürnt“. + 27.5.1886.

BesonderheitenMärtyrer

27.05.

Randolph

Randolph, ein vorbildlicher christlicher Vater, starb um 700 zu Arras (F) als Märtyrer.