Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Edmund

16.11.

Edmund

Edmund von Abingdon, Theologieprofessor zu Oxford, war ein großer Redner und Prediger. Als Erzbischof von Canterbury war er ein unbeugsamer Kämpfer für die Rein-heit der kirchlichen Disziplin und wehrte sich leidenschaftlich, aber oft vergebens, gegen die Einflussnahme König Heinrichs III. auf kirchliche Angelegenheiten. + 16.11.1240.

StandBischof
StadtOxford Canterbury

20.11.

Edmund

Edmund war schon im Alter von 15 Jahren König von Ostanglien geworden. Als 870 die Dänen in sein Land einfielen, wurde er, da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, von den heidnischen normannischen Eroberern gegeißelt, dann mit Pfeilen durchbohrt. + 870.

BesonderheitenMärtyrer

01.12.

Edmund (Edmond)

Edmund Campion war 1540 als Sohn eines Buchhändlers in London zur Welt gekommen. Wegen seiner außergewöhnlichen Begabung durfte er in Oxford studieren und gehörte dort bald zu den hervorragendsten Wissenschaftern seines Landes. 1569 wurde der 29-järige zum Diakon der anglikanischen Kirche ernannt und leistete den Suprematseid auf den König. Doch in seinem Herzen war er Katholik und hatte mit sich selbst heftige innere Kämpfe auszutragen. Als letzten Ausweg sah er zuletzt nur noch die Flucht ins Ausland. Er kam verkleidet nach Flandern, studierte in Douai Theologie und begab sich 1573 nach Rom, wo er schließlich dem Jesuitenorden beitrat. Danach unterrichtete er in Prag an der Jesuitenschule und hatte ungeheuren Zulauf zu seinen Vorlesungen. 1579 wurde Edmund Campion dazu ausersehen, in England eine Jesuitenmission einzurichten. Er wusste, dass dies mit Lebensgefahr verbunden war. Verkleidet als Juwelenhändler reiste er in England ein. Natürlich konnte er hier nur im Geheimen wirken. Unter Lebensgefahr besuchte er in den Kerkern gefangene Katholiken, las heimlich Messen und verfasste im Untergrund flammende Streitschriften. Von seinem 1580 entstandenen berühmtesten Werk "Decem Rationes", in dem er den katholischen Glauben gegen den anglikanischen verteidigte, wurden binnen kürzester Zeit 400 000 Exemplare abgesetzt. Einige Zeit reiste der Jesuit unerkannt in ganz England umher, doch schon nach wenigen Monaten wurde sein Aufenthaltsort verraten. Am 27. Juli 1581 wurde er verhaftet und im Tower inhaftiert. Man versuchte den weisen Mann, erst mit allen möglichen Angeboten, dann durch grausame Folterungen, vom Katholizismus loszureißen, doch er blieb stand-haft, bis zu seinem Tod. Nach einem Scheinprozess, in dem gekaufte Zeugen auftraten, wurde Edmund Campion zum Tode verurteilt. Am Tag der Urteilsvollstreckung, am 1.12 1581, hatte sich auf dem Hinrichtungsplatz eine riesige Menschenmenge eingefunden, die dem Schauspiel beiwohnen wollte. Vom Podest aus, auf dem er und zwei seiner Gefährten gehängt werden sollten, hielt er noch eine kurze, aber sehr bewegende Rede an die Zuhörer. Dann wurden die Männer dem Henker übergeben und ihre Körper gevierteilt.

BesonderheitenGewaltopfer
Datum: 22.08.

22.08.

Regina

Regina (Maria Regina, Maria Königin): Die Wurzeln dieses Festes reichen bis ins Mittel-alter zurück. Schon damals wurde die Gottesmutter als "Königin des Himmels" (d.h. der Engel und der Heiligen) verehrt. Zahlreiche Gebete, Hymnen und Abbildungen liefern dafür den Beweis. Doch als eigenes Fest wird es erst seit dem späten 19. Jhdt gefeiert. 1870 wurde es in Spanien und Lateinamerika eingeführt. Als Festtag galt zunächst der 31.Mai. Erst zum Abschluss des Marianischen Jahres 1954 wurde seine Feier von Papst Pius XII. auf die ganze katholische Kirche ausgedehnt. Der neue römische Generalkalender verlegte das Fest "Maria, Königin des Himmels" auf den Oktavtag von Mariä Himmelfahrt, den 22.August.

22.08.

Siegfried,

Siegfried, ein angelsächsischer Benediktinermönch, zeichnete sich nicht nur durch besondere Frömmigkeit, sondern auch durch sein großes Organisationstalent aus, weshalb er zum Mitabt des Kloster Wearmouth (GB) ernannt wurde. Er erlag 689/90 (?) einem schweren Lungenleiden.

22.08.

Siegfried,

Siegfried, ein angelsächsischer Benediktinermönch, zeichnete sich nicht nur durch besondere Frömmigkeit, sondern auch durch sein großes Organisationstalent aus, weshalb er zum Mitabt des Kloster Wearmouth (GB) ernannt wurde. Er erlag 689/90 (?) einem schweren Lungenleiden.

22.08.

Symphorian

Symphorian war noch sehr jung, als er um das Jahr 180 zu Autun (F) das Martyrium erlitt. Man beschuldigte den Knaben, den römischen Götterkult verspottet zu haben.. Er starb mit den Worten: "Vita non tollitur sed mutatur.", d.h. "Das Leben wird nicht genommen, sondern nur (in ein anderes, ein neues) umgewandelt." Lostagsregel: „St. Urban (25.5.) uns den Sommer send’t, Symphorian, der bringt das End’.“, d.h. die schöne Sommertage gehen langsam zu Ende.

BesonderheitenMärtyrer

22.08.

Timotheus (Timo, Tim)

Timotheus starb als Märtyrer in Rom im Jahr 303 während der diokletianischen Christen-verfolgung.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrer