Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Gertrud

17.03.

Gertrud (Gertraud)

Gertrud (Gertraud), eine Tochter des einflussreichen fränkischen Hausmeiers Pippins des Älteren, lehnte eine glänzende Heirat ab und trat in das von ihrer Mutter Ida (siehe 8.5.) gestiftete Kloster Nivelles ein, dessen Äbtissin sie später wurde. Die überaus intelligente Frau eignete sich eine für die damalige Zeit ungewöhnlich hohe Bildung an und war auch als Schriftstellerin und Lehrerin tätig. Besonders bemühte sie sich, der weiblichen Jugend Wissen und Fertigkeiten beizubringen. Einer Legende nach soll Gertrud durch ihr Gebet das Land von einer Mäuseplage befreit und die Ernte und damit viele Menschen vor dem Hungertod gerettet haben. + 17.3. 659. - St. Gertraud ist Schutzheilige der Gärtner, der Feld- und Wiesenfrüchte sowie gegen Ratten- und Mäuseplagen. Bauernregel: „Sankt Gertraud den Garten anbaut.“ „Es führt St. Gertraud die Kuh zum Kraut, die Biene zum Flug und die Pferde zum Zug.“ „St. Gertraud mit der Maus treibt die Spinnerinnen aus dem Haus.“ (d.h. die Feldarbeit beginnt) „Bringt St. Gertraud noch Eis, wird der ganze Sommer nicht heiß.“

13.08.

Gertrud, Gertrude

Gertrude, die "Meisterin" von Altenberg war die Tochter der hl Elisabeth von Thüringen. Sie soll die Gabe der Weissagung besessen haben. + 13.8.1279.

13.11.

Gertrud

Gertrud von Helfta, + 13.11.1302, siehe 17.11.

17.11.

Gertrud

Gertrud die Große, wie die Mystikerin allgemein genannt wird, kam 1256 in der späteren Lutherstadt Eisleben zur Welt. Die Eltern gaben sie schon als kleines Mädchen zur Ausbildung und Erziehung in das Kloster der Zisterzienserinnen zu Helfta in Thüringen, das damals als das führende Frauenkloster in Deutschland angesehen wurde. Das Mädchen fühlte sich hier glücklich, und als sie alt genug war, wurde sie selber Nonne. Mit 25 Jahren hatte sie die erste Christusvision. Von da an erlebte sie bis zu ihrem Tode mystische Schauen, deren Inhalt sie selber niederschrieb. Aber trotz ihrer Begnadigung zog sie jederzeit auch den kleinsten Dienst der Nächstenliebe mystischer Betrachtung vor. Besondere Verehrung genießt die Theologin und Schriftstellerin in den spanisch sprechenden Ländern Lateinamerikas. Sie ist u.a. Patronin von Peru. + 13.11.1302. Bauernregel: "Tummeln sich an Gertrud noch Haselmäuse, dann ist's noch weit mit des Winters Eise."

Datum: 24.03.

24.03.

Elias

Elias war ein vorbildlicher Abt des Prämonstratenserstiftes zu Rommersdorf (Rheinland). + 24.3.1201.

24.03.

Gabriel

Nach dem ehemaligen Kalender: Gabriel, Erzengel: Wetterregel: "Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', so hat der Bauer Freud' und Wonn'."

24.03.

Hidelinde (Heidelinde)

Hidelinde (Heidelinde), die dem angelsächsischen Hochadel entstammte, war mehr als 60 Jahre lang Äbtissin des Klosters Barking (GB). + um 717.

24.03.

Karin (Katharina, Karen, Kaja)

Katharina (Karin) von Schweden wurde im Jahre 1331 als Tochter der heiligen Brigitta (23.7.) geboren. Mit 14 Jahren wurde sie, wie damals üblich, verheiratet. 1349, sie war jetzt 18 Jahre alt, begleitete Karin ihre Mutter nach Rom, wo die Schönheit der Nordländerin bei vielen Römern offene Bewunderung hervorgerufen haben soll. In Rom erreichte sie die Nachricht, dass ihr Mann plötzlich gestorben sei. Die junge Witwe beschloss daraufhin, bei ihrer Mutter zu bleiben, der sie nun 23 Jahre lang als treue Weggefährtin zur Seite stand. Nach dem Tode der Mutter brachte Katharina unter größten Schwierigkeiten deren sterbliche Überreste in die schwedische Heimat nach Vadstena, wo die Verstorbene 30 Jahre zuvor das erste Kloster des von ihr ins Leben gerufenen „Erlöserordens“ hatte erbauen lassen. Katharina/Karin wurde hier Äbtissin. + 24.3.1381

24.03.

Margaret (Margret, Margareta, Peggy)

Margret (Margaret) Clitherford, eine Dame aus Middleton (Gft York), hatte einem verfolgten katholischen Priester Unterschlupf gewährt. Daher wurden zur Strafe schwere Steine auf sie gehäuft, so dass sie erstickte. + 24.31586. (Maggie, Peggy, Maite)

BesonderheitenGewaltopfer