Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Gilbert

04.02.

Gilbert

Gilbert von Sempringham war der einzige englische Ordensgründer ("Gilbertiner"). Er ließ - teilweise aus eigenen Mitteln - Spitäler, Armen- und Waisenhäuser errichten, die von seinem Orden betreut wurden. In der Reformationszeit fiel der rein englische Orden der gewaltsamen Klosteraufhebung unter Heinrich VIII. zum Opfer. + 4.2.1189.

BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

06.08.

Gilbert

Gilbert war der erste Abt des Klosters Maria Laach in der Eifel. + 6.8.1152.

02.09.

René , Oliver, Salomon , Apollinaris , Gilbert, Denis

Als Märtyrer der Französischen Revolution starben am 2.September 1792 im aufgelassenen Kloster der Karmelitinnen in Paris u.a. 95 Geistliche, deren Namen bekannt sind. 21 weitere Priester wurden am selben Tag mit anderen "Saboteuren" in der aufgelassenen Abtei von Saint Germain von Milizsoldaten und fanatisiertem Pöbel mit Bajonetten erstochen. Am 3. September waren unter den im Lazaristen-Seminar in Paris Ermordeten 72 namentlich bekannte Priester und Ordensleute. Eine genauere Zahl der Opfer der "Säuberungen" lässt sich nicht ermitteln. Die Massaker, die in den folgenden Tagen fortgesetzt wurden, gingen in die Geschichte als die "Septembermorde" ein. René Nativelle, war ein junger Kaplan, der gerade seine erste Stelle in der Pfarre Argenteuil nahe Paris angetreten hatte, + 2.9.1792, Oliver (Olivier) Lefebvre arbeitete als Seelsorger im Krankenhaus "A Misericordia" in Paris, + 2.9.1792 Salomon Leclercq (Taufname: Nicolas), war Lehrer und Sekretär der Christlichen Schul-brüder in Paris, + 2.9.1792 Apollinaris Morel (Taufname: Jean-Jacques), ein gebürtiger Schweizer, war Vikar für die deutsche Bevölkerung (rund 5 000 Katholiken) in Paris, + 2.9.1792. Gilbert Fautrel war Seelsorger im Hospiz für Findelkinder in Paris, + 3.9.1792, Denis Duval arbeitete als Seelsorger im "Krankenhaus der Unheilbaren" in Paris, +3.9.1792. Anmerkung: Als Märtyrer der Französischen Revolution starben am 2.September 1792 im aufgelassenen Kloster der Karmelitinnen in Paris u.a. 95 Geistliche, deren Namen bekannt sind. 21 weitere namentlich bekannte Priester wurden am selben Tag mit anderen „Saboteuren“ in der aufgelassenen Abtei von Saint Germain von Milizsoldaten und fanatisiertem Pöbel mit Bajonetten erstochen. Die Massaker, die in den folgenden Tagen fortgesetzt wurden, gingen in die Geschichte als die „Septembermorde“ ein. Historisches: Am 10. August 1792 hatten die Massen aus den Pariser Vorstädten, weil die Lebensmittelpreise gestiegen waren, die Tuilerien erstürmt und die Schweizer Garde niedergemetzelt. König Ludwig XVI. hatte, um Blutvergießen zu vermeiden, die Einstellung des Feuers befohlen. Der König und seine Familie, Königin Marie Antoinette und die beiden Kinder, Kronprinz Ludwig und Prinzessin Marie Thérèse, wurden in das Staatsgefängnis, den Temple, gebracht. Der führende Organisator des Umsturzes war der Volkstribun Georges Danton. Um das Volk von der katastrophalen wirtschaftlichen Lage abzulenken, benötigte man Sündenböcke, und daher ordnete er die Verhaftung und Ermordung von „Saboteuren“ an. So wurden im August und September 1792 in ganz Frankreich alle Geistlichen, die den Eid auf die „Zivilkonstitution“ verweigert hatten, von den Revolutionären verhaftet und gemeinsam mit anderen Bürgern, die sich in irgendeiner Weise „verdächtig“ gemacht hatten, in die Gefängnisse eingeliefert. Da in den Kerkern von Paris schon bald keine Platz mehr war, wurden die Inhaftierten in während der Revolution geschlossene, leere Klöster gesteckt, die schnell zu provisorischen Gefängnissen umfunktioniert wurden. Auf Befehl von Innen- und Justizminister Georges Danton wurden in der Zeit von 2. bis 6. September etwa 1.600 „Volksfeinde“, unter ihnen rund 300 Geistliche, mit Säbeln, Gewehrkolben und Bajonetten in beispiellosen Massakern hingeschlachtet. Da man für die Bluttat zu wenige Soldaten auftreiben konnte, setzte man, gegen Bezahlung, aus den Gefängnissen entlassene Kriminelle ein. Aufgeputschter Straßenpöbel machte freiwillig bei dem Gemetzel mit.

03.09.

Gilbert Denis Yvon

Gilbert Fautrel war Seelsorger im Hospiz für Findelkinder in Paris, + 3.91792 als Märtyrer der Französischen Revolution. Denis Duval war als Kaplan in der Pfarre St.Stephan in Paris eingestellt worden, + 3.91792 als Märtyrer der Französischen Revolution. Yvon Rey arbeitete als Seelsorger im „Krankenhaus der Unheilbaren“ in Paris, + 3.91792 als Märtyrer der Französischen Revolution. Am 3. September waren unter den im Lazaristen-Seminar in Paris von Revolutionären Ermordeten 72 (namentlich bekannte) Priester und Ordensleute. Eine genauere Zahl der Opfer der „Säuberungen“ („Septembermorde“) lässt sich nicht ermitteln

BesonderheitenMärtyrer
Datum: 23.02.

23.02.

Polykarp

Polykarp, wurde vom Apostel Johannes zum Bischof von Smyrna (Izmir/Türkei) eingesetzt. Nach seiner Rückkehr von einer Reise zu Papst Anicet nach Rom (156) forderte der heidnische Pöbel seiner Stadt den Tod des alten Mannes. Der 86-Jährige wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Im Amphitheater sollte er vor einem sensationsgierigen Publikum öffentlich verbrannt werden. Doch die Flammen verletzten den Bischof nicht, und deshalb wurde er erstochen. Die Beschreibung seines Martyriums, die noch in seinem Todesjahr verfasst wurde, ist der älteste Bericht über das Schicksal eines christlichen Märtyrers. + 23.2.156. Polykarp ist Schutzheiliger gegen Ohrenschmerzen und Ohrenkrankheiten.

StandBischof
StadtIzmir (Smyrna)
BesonderheitenMärtyrer

23.02.

Raffaela (Raphaela, Rafaela)

Raffaela Ybarra de Villalonga gründete in der spanischen Stadt Bilbao aus eigenen Mitteln die Kongregation "Asyl der Heiligen Familie" für die Betreuung von Frauen und Mädchen, die Hilfe benötigten. Über die Probleme misshandelter oder verstoßener Ehefrauen wurde damals in der Öffentlichkeit ebenso wenig gesprochen wie über das trostlose Leben alleinstehender mittelloser Frauen und Mädchen. + 23.2.1900.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement 20. Jahrhundert

23.02.

Romana (Romina)

Romana soll die Tochter eines hohen Staatsbeamten gewesen sein. Die christliche römische Jungfrau floh aus dem Elternhaus, um ihre Jungfräulichkeit zu bewahren und einer aufgezwungenen Heirat mit einem von ihr abgelehnten Mann zu entgehen. Viele Jahre verbrachte sie als Einsiedlerin in einer Felsenhöhle bei Todi in Umbrien. + um 335. (Romina).

StadtTodi
BesonderheitenEinsiedlerin

23.02.

Willigis

Willigis war als Sohn einer Handwerkerfamilie - der Vater soll Wagner gewesen sein - zur Welt gekommen. Auf Empfehlung des Bischofs von Meißen wurde der junge Geistliche 970 Erzieher des 15-järigen späteren Kaisers Otto II. Wegen seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten und seiner Vertrauenswürdigkeit wurde Willigis 975 zum Erzbischof von Mainz und zum Erzkanzler des Reiches, und schließlich zum päpstlichen Vikar für Deutschland ernannt. Der Bischof aus dem Handwerkerstand wurde immer mehr zum klugen und uneigennützigen Berater der kaiserlichen Familie. 996 zog er mit dem jungen Kaiser Otto III. (Kaiser Otto II. war bereits 983 gestorben) nach Rom, wo Bruno von Kärnten zum Papst gekrönt wurde (Als Gregor V. war dieser der erste „deutsche Papst“). - Willigis förderte verantwortungsbewusste Kleriker, war ein bedeutender Staatsmann, der stets um ein ausgewogenes Machtverhältnis zwischen Staat und Kirche bemüht war, der die Armut bekämpfte, das Schulwesen ausbaute und sich um die Zucht in den Klöstern sorgte. Seine ganze Kraft hat er dem Kaiserhaus und dem Reich zur Verfügung gestellt. Zu Recht wurde ihm daher der Ehrentitel „Vater des Reiches“ verliehen. + 23.2.1001.

StandBischof
StadtMainz
Besonderheiteneinfache, arme Leute