Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Mechthild

31.05.

Mechthild

Mechthild von Andechs war die Tochter eines bayrischen Grafen. Schon sehr früh wurde sie den Nonnen im nahen Kloster Dießen zur Erziehung übergeben, wie es zu jener Zeit in Adelskreisen üblich war. Doch die Grafentochter entwickelte bald eine tiefe Frömmigkeit, und nachdem sie das notwendige Alter erreicht hatte, wurde sie selbst Augustiner-Chorfrau. Als sie vom Bischof von Augsburg zur Äbtissin des Klosters Edelstätten ernannt wurde, lehnte sie die Berufung zunächst ab, musste aber auf persönliche Aufforderung des Papstes hin gehorchen. Binnen kurzer Zeit reformierte die junge Äbtissin nun nicht nur das eigene Kloster, sondern war auch anderswo als erfolgreiche Klosterreformerin tätig. Als Mechthild ihre Aufgabe erfüllt sah, kehrte sie in ihr früheres Kloster Dießen zurück und lebte dort bis zu ihrem Tod am 31. Mai 1160 als einfache Nonne

StandAdel
BesonderheitenReformer

15.08.

Mechthild

Mechthild von Magdeburg zeichnete ihre mystischen Erfahrungen in dem Buch "Das fließende Licht der Gottheit" auf. Es war das erste in deutscher Sprache verfasste Werk der Mystik. + 1294.

StadtMagdeburg
BesonderheitenMystikerin

19.11.

Mechthild

Mechthild von Hackeborn war die künstlerisch außergewöhnlich begabte Leiterin der Klosterschule Helfta in Thüringen. Ihre Mitschwestern zeichneten heimlich ihre mystischen Visionen auf. + 19.11.1299.

BesonderheitenMystikerin Künstlerin
Datum: 18.02.

18.02.

Angelikus (Angelico); Angelika

Angelikus von Fiesole, bekannter unter dem Namen Fra Angelico, war einer der bedeutendsten Maler des 15.Jhdts. Seine Kunst ging völlig im Religiösen auf; seine Darstellungen sollten den Glauben stärken und vermehren. + 1455 zu Rom.

BesonderheitenKünstler

18.02.

Constanze (Constantia, Konstanze, Constanzia)

Constanze (Constantia) war der Überlieferung nach die früh verstorbene Tochter (nach einem anderen Bericht eine jüngere Schwester) von Kaiser Konstantin dem Großen, die durch die hl Agnes von einer gefährlichen Krankheit geheilt worden war. Sie soll viel zur Anerkennung und Förderung des Christentums im Römischen Reich beigetragen haben. Aus Schmerz über ihren plötzlichen Tod ließ der Kaiser ihr zu Ehren in Rom eine prächtigen Rundbau errichten, wo ihre sterblichen Überreste beigesetzt wurden. Später wurde daraus die Kirche Santa Constanza. + an einem 18.2. um 340.

StandAdel
StadtRom

18.02.

Koloman (Colman)

Koloman (Colman) war Abtbischof von Lindisfarne im frühchristlichen Irland. Er war der Gründer der Abtei Mayo. + 676.

18.02.

Simon; Simone (Simona, Simonetta)

Simon von Jerusalem, war ein Sohn des Klopas (Kleophas), eines Bruders des hl Joseph und damit ein Cousin Jesu. Dass er auch „Herrenbruder“ genannt wurde, hat zu Spekulationen Anlass gegeben, Maria habe mehrere Kinder gehabt; doch finden wir die Bezeichnung „Bruder“ auch bei Jakob, dessen Mutter sogar namentlich genannt wird. Der Grund dafür ist, dass bei den Juden nahe Verwandte als Brüder und Schwestern bezeichnet wurden. Simon der „Herrenbruder“ wurde nach dem Martyrium des Apostels Jakobus des Älteren im Jahre 63 zum Bischof von Jerusalem gewählt. Im Jahre 107, unter Kaiser Trajan, wurde Bischof Simon, der damals schon ein alter Mann war, gefoltert und ans Kreuz geschlagen. (Simone, Simona, Simonetta) . Wetterregel: „Friert um Simon es ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.“ .

StandBischof
BesonderheitenBiblische Gestalt