Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Rio

02.01.

Makarios

(Makarius), "Ureinsiedler", war ein (griechischer) Bäcker in Alexandria in Ägypten. Mit 40 Jahren zog er sich in die Sketische Wüste (Natrontal nordwestlich von Kairo) zurück und lebte hier 60 Jahre lang in strengster Askese. Er soll Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben haben. Da sich im Laufe der Zeit viele andere Einsiedler um ihn scharten und so eine kleine "Mönchsgemeinde" entstand, wird Makarius auch als "Mönchsvater" bezeichnet. + 394. Lostag: "Wie's Wetter um Makarius war, so wird der September: trüb oder klar."

02.01.

Makarius (Makarios, Makaris)

Namenstag: 2.1 Namenspatron: Makarius (Makarios, Makaris), „Ureinsiedler“, war Bäcker in einer vornehmen Straße in der ägyptische Metropole Alexandria. Erst mit 40 Jahren wurde er Christ, verzichtete jetzt auf seinen einträglichen Beruf und zog sich als Einsiedler in die Sketische Wüste zurück, die in der Folge zum Hauptsammelpunkt des ägyptischen Mönchtums wurde. Mit seinem gewinnenden Wesen gelang es ihm immer wieder, Menschen, die in ihrer Not zu ihm pilgerten, mit neuer Hoffnung zu erfüllen. Es heißt, er habe die Gabe der Krankenheilung und der Weissagung besessen. Da sich im Laufe der Zeit viele andere Einsiedler um ihn scharten und so eine kleine „Mönchsgemeinde“ entstand, wird Makarius auch als „Mönchsvater“ bezeichnet. - - Wusste er einmal keinen Rat, wie er selber Versuchungen widerstehen könnte, so füllte er einen Sack mit Sand und schleppte ihn so lange in der heißen Sonne umher, bis die Begierden des Körpers wieder unter der Botmäßigkeit des Geistes standen. + 394 - Makarius ist Patron der Bäcker, der Mönche und Schutzheiliger gegen Versuchungen und Anfechtungen.

19.01.

Martha und Marius (Mario)

Marius (Mario) und Martha, ein christliches Ehepaar aus Persien, war mit seinen beiden Söhnen zu den Apostelgräbern nach Rom gepilgert. Dort wurde die ganze Familie während einer Christenverfolgung aufgegriffen und am 13.Meilenstein der Via Cornelia gemartert und getötet. Mitleidige Christen begruben sie an der Stelle ihres Martyriums. ++ um 305. Historischer Exkurs (Marius hieß jener berühmte römische Feldherr (156-86 v.Chr.), der sich auf Grund seiner Tüchtig-keit vom Bauernsohn zu den höchsten Staatsämtern emporgearbeitet hatte. Er war siebenmal Konsul und galt als "Retter des Vaterlandes". Im Jahre 105 reformierte er das römische Heerwesen, indem er ein Berufsheer schuf, das seine Soldaten aus den untersten Volksschichten rekrutierte. Damit hatte er zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen: Die freien römischen Bauern mussten nicht mehr ins Heer einrücken und die besitzlosen Proletariersöhne waren versorgt.)

BesonderheitenGewaltopfer

23.06.

Marion (Marie)

Marie (Marion) von Oignies pflegte die Aussätzigen im Leprosenheim zu Willembroek in Brabant. + 23.6. 1213.

BesonderheitenSozialengagement

26.07.

Gloria (Gloriosa)

Gloria (Gloriosa) erlitt mit mehreren Gefährten zu Laodicea im Jahr 303 den Martertod.

BesonderheitenMärtyrerin

12.09.

Maria (Marika, Marilyn, Marlies, Marion, Maja, Mara, Marietta, Mariella, Marita, May, Marina, Mascha, Meika, Maruschka, Molly, Maureen u.a.)

Maria, Namensfest: : Die Einführung des Festes "Mariä Namen" hängt eng mit der österreichischen Geschichte zusammen. Es wurde zwar schon um 1500 in Spanien gefeiert, aber erst Papst Innozenz XI. führte es zum Dank für die Befreiung Wiens (und damit des christlichen Abendlandes) von der Türkengefahr - durch die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 - noch im selben Jahr für die gesamte katholische Kirche ein. Das Fest "Maria Namen" ist nicht nur Namenstag für alle, die Maria heißen, sondern auch für die zahlreichen von Maria abgeleiteten Namensformen . Bauernregeln: "Zu Maria Namen, sagt der Sommer "Amen"!" "An Maria Namen kommen die Schwalben z'sammen."

BesonderheitenBiblische Gestalt

07.10.

Rosa Maria (Rosemarie, Rosario, Rosaria, Romy)

Rosenkranzfest (Gedenktag Unserer Liebe Frau vom Rosenkranz), Rosa Maria, Rosario: Das zum Dank für den Sieg des Don Juan d'Austria am 7. Oktober 1571 über die türkische Flotte, der eine Beherrschung des westlichen Mittelmeers durch die Osmanen verhinderte, eingeführte Fest wurde 1716 auf die ganze katholische Kirche ausgedehnt. - Der Einführung des Rosenkranzfestes geht aber eine lange Tradition voraus. Seit dem Hochmittelalter galt die Rose als Symbol für die Gottesmutter, die Dornen sah man als Sinnbild für die Sünde und das Leid in der Welt an. Man nannte Maria "Rose ohne Dornen". Das bekannte Adventlied "Maria durch ein Dornwald ging" beinhaltet die allegorische Schilderung, wie Maria das göttliche Kind in die sündige und leidvolle Welt hineinträgt und ihr so die Erlösung bringt. - Das Rosenkranzgebet ent-wickelte sich aus Anrufungen, die zur besonderen Verinnerlichung mehrmals wiederholt wurden. Zum Abzählen der Wiederholungen benützte man Gebetsschnüre mit Knoten oder Perlen. Im 13.Jhdt nannte ein Mönch dieses Gebet einen "Kranz geistlicher Rosen". Davon leitete man später das Wort "Rosenkranz" ab. Seit 1493 ist das Rosenkranzgebet, mit je zehn Anrufungen pro Gesetzlein, im Wesentlichen gleich geblieben. Es soll dem Menschen helfen, sich meditativ in sich selbst zu versenken. .

08.10.

(Demetrios, Dimitrij, Mitja)

Demetrios (Demetrius, Dimitrij) erlitt wahrscheinlich um 306 unter Kaiser Maximian zu Sirmium (heute Mitrovicza an der Save) das Martyrium. In der Ostkirche wird er als "Großmärtyrer" verehrt.

BesonderheitenMärtyrer

10.10.

Viktor (Victor, Vico, Vittorio)

Viktor von Xanten war ein römischer Offizier, der mit seinen Soldaten zu der aus Ägypten stammenden "Thebaischen Legion", deren Mitglieder zumeist Christen waren, gehörte. Um das Jahr 302 hatten Kaiser Diokletian und sein Mitregent Maximian die grausamste aller Christenverfolgungen angeordnet. Auch das Heer sollte von Christen "gesäubert" werden. Zu den (historisch belegten) Massenmorden an den am Niederrhein stationierten Soldaten kam es wahrscheinlich daher, dass sie sich weigerten, gegen Aufständische zu kämpfen. In einem Rechtfertigungsbrief, der von Viktor stammen könnte, heißt es. "Wir verstehen es wohl, gegen die Feinde des Reiches zu kämpfen, doch können wir nicht Unschuldige töten. Um die Bürger zu schützen, nicht um sie zu ermorden, haben wir die Waffen ergriffen."

StandSoldat
StadtXanten
BesonderheitenMärtyrer