Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Verena

19.05.

Verena

Verena Bütler (On: Sr.Bernarda), eine Missionsschwester aus der Schweiz, war zuerst in Ecuador, dann in Kolumbien in Krankenhäusern und Schulen tätig. Um die Krankenpflege und Schulbildung in ihrem Gastland verbessern zu können, rief sie die Genossenschaft der "Franziskaner - Missionsschwestern von Maria-Hilf" ins Leben. Die Schweizer Missionsschwester, für die Kolumbien zur zweiten Heimat geworden war, starb am 19.Mai 1924 zu Cartagena in Kolumbien.

01.09.

Verena

Verena von Zurzach wirkte als Glaubensbotin in der Schweiz. Sie soll mit der Thebaischen Legion aus Ägypten nach Helvetien gekommen sein und war vermutlich Gattin oder Tochter eines christlichen Offiziers. Als die christlichen Soldaten - sie stammten aus der Landschaft Thebais in Ägypten - auf Befehl Kaiser Diokletians niedergemetzelt worden waren (siehe 22.9.), blieb die junge Frau in Helvetien, verkündete hier das Evangelium und lebte selbst ein christliches Leben vor. Sie kümmerte sich fürsorglich um Kranke und Notleidende und konnte durch ihre werktätige Nächstenliebe viele Helveter und Alemannen für das Christen-tum gewinnen. Nach dem Tod der Glaubensbotin um 350 wurde über ihrem Grab schon bald eine Kirche errichtet. Um 800 kam ein Kloster dazu, dessen Angehörige die immer zahlreicher werdenden Wallfahrer zur Grabstätte der Heiligen betreuten. Verena wurde schließlich zu einer der am meisten verehrten Heiligen der Schweiz. Sie ist Patronin der Pfarrhaushälterinnen, Ammen, der Fischer, Schiffer und Müller sowie Schutzheilige für Menschen in Not und für reichen Kindersegen

Datum: 27.05.

27.05.

Augustin (August)

Augustin (August), später Erzbischof von Canterbury, war von Papst Gregor dem Großen im Jahr 596 mit 40 anderen Mönchen als Glaubensbote nach Britannien entsandt worden. In Kent, dem größten Teilkönigreich der Angelsachsen, wurden die christlichen Missionare von König Edelbert, der mit der christlichen fränkischen Prinzessin Bertha verheiratet war, freundlich aufgenommen. Nicht nur, weil die christliche Königin die fremden Priester maßgeblich unterstützte, war ihre Missionsarbeit so erfolgreich. Augustin, der bald zum Erzbischof von Canterbury ernannt wurde, verbot die Zerstörung der heidnischen Göttertempel und Kultstätten und ließ diese in christliche Gotteshäuser umgestalten. Ebenso versuchte er germanische und keltische Elemente in die christliche Religionsausübung einzubeziehen. Und gerade diese Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Religionen war die Hauptursache für die großen Missionserfolge der christlichen Glaubensboten. Der erfolgreiche "Apostel Englands" starb vermutlich an einem 26.Mai um 604 in der jungen Bischofsstadt Canterbury.

StandBischof
StadtCanterbury

27.05.

Bruno

Bruno (Brun), Bischof von Würzburg, der Sohn Herzog Konrads von Kärnten, galt als einer der bedeutendsten und geachtetsten Kirchenvertreter seiner Zeit, denn er hatte eine hohe Auffassung von den Aufgaben seines bischöflichen Amtes. Er begann mit dem Bau des Würzburger Domes und förderte Bildung und Moral des Klerus. Mit Kaiser Heinrich III. zog er 1045 nach Ungarn. In Persenbeug an der Donau brach, während der Kaiser mit seinen Begleitern zu Tische saß, die Decke des Saales ein und begrub die Anwesenden unter den Trümmern. + 27.5.1045.

StandBischof
StadtWrzburg

27.05.

Margaret

Margaret Pole war zur Erzieherin von Maria (der Katholischen), der ältesten Tochter König Heinrichs VIII. von England bestellt worden. Nachdem ihr Sohn, Erzbischof Reginald, gegen die Kirchenpolitik des Königs Stellung bezogen hatte, wurde auch die Mutter verhaftet und am 27. Mai 1541, ohne irgendwelchen Schuldbeweis, hingerichtet..

BesonderheitenGewaltopfer

27.05.

Matthias (Mathias)

Matthias Kalemba, ein afrikanischer Christ, war Leiter des Trommelorchesters am Hof des Königs von Uganda. Er hatte eine Verschwörung des Katikiro, des obersten Hofbeamten, gegen den König aufgedeckt. Seltsamerweise war es dem Hofschranzen aber wieder gelungen, sich beim König einzuschmeicheln. In einer vom Katikiro inszenierten Aktion musste Matthias Kalemba, wie viele andere Christen (siehe Karl Lwanga u. Gef. siehe 3.6.), auf eine unglaublich grausame Weise sterben. Sie hatten nämlich, wie der Hofbeamte dem König erfolgreich eingeredet hatte, „die Götter erzürnt“. + 27.5.1886.

BesonderheitenMärtyrer

27.05.

Randolph

Randolph, ein vorbildlicher christlicher Vater, starb um 700 zu Arras (F) als Märtyrer.