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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 06.07.

06.07.

Dominica (Domenica, Dominique)

Dominica starb im Jahre 303 während der diokletianischen Christenverfolgung als Märtyrin zu Tropea in Campanien.

BesonderheitenMärtyrerin

06.07.

Goar

Goar kam um 500 aus Aquitanien als Glaubensbote zu den Rheinfranken und lebte als Einsiedler in der Umgebung von Koblenz, wo er in seiner Zelle Kranke und Alleingelassene auf-nahm, versorgte und pflegte. Aus dieser Zelle entwickelte sich später die Stadt St.Goar. + 6.7. 575.

StadtSt. Goar Koblenz
BesonderheitenEinsiedler

06.07.

Godolewa (Gottlieba, Godeleva, Geva)

Namenspatronin: Godolewa (Gottlieba, Godeleva, Geva), Gemahlin eines rohen flämischen Grafen, wurde von dem gewalttätigen Gatten oftmals schwer misshandelt und schließlich im Jähzorn erwürgt. + 6.7.1070.- Godolewa ist Schutzheilige gegen Fieber und Halsschmerzen.

BesonderheitenGewaltopfer

06.07.

Isaias

Isaias, einer der vier Großen Propheten im Alten Testament, predigte gegen den Hochmut und die Ungerechtigkeit der Großen gegenüber den ärmeren Volksschichten und hielt auch den Königen in seiner offenen Sprache ihre Vergehen vor. Man nennt den Propheten "Evangelist des Alten Bundes", weil er den kommenden Messias ankündigte und dessen Leiden und Sterben beschrieb. Nach einer späteren Überlieferung soll Isaias auf Geheiß von König Manasse (648 bis 642 v.Chr.) umgebracht worden sein.

BesonderheitenBiblische Gestalt

06.07.

Maria (Marietta, Marita)

Maria (Marietta) Goretti, eine der jüngsten Heiligen unserer Zeit, war das älteste von fünf Kindern einer armen Landarbeiterswitwe, die sich nach dem Tod ihres Gatten in einem Dorf in der Nähe von Nettuno im Süden Italiens für ihre Kinder abrackerte und doch nur gerade das Lebensnotwendigste für die Familie erarbeiten konnte. - Der 16-jährige Sohn des Pacht-herrn stellte dem auffallend schönen Mädchen, sie war erst 12 Jahre alt, schon lange nach. Marietta erzählte nichts davon ihrer Mutter, um sie nicht noch mehr zu belasten. An einem Sonntag, es war der 5. Juli 1902, kam es zur Katastrophe. Alessandro, so hieß der Knabe, versuchte Marietta Gewalt anzutun. Als sie sich verzweifelt wehrte, stach der Bursche im Jähzorn mit dem Messer auf das heftigen Widerstand leistende Mädchen ein. Verwundet durch 14 Messerstiche wurde die Schwerverletzte ins Krankenhaus gebracht, wo sie am Tag darauf starb. Noch in der Todesstunde hat sie ihrem Mörder verziehen. - Ihre Heilig-sprechung am 24. Juni 1950 auf dem Petersplatz, im Beisein der alten Mutter, war eine der berührendsten Kanonisationsfeiern. Der junge Mörder aber hatte keinerlei Reue gezeigt und das Urteil - 30 Jahre Zwangsarbeit - gelassen hingenommen. Erst nach Jahren - er gab an, Marietta sei ihm im Traum erschienen - wurde ihm seine Tat wirklich bewusst. Nach seiner vorzeitigen Entlassung im Jahr 1928 wurde er Laienbruder im Kapuzinerorden.

BesonderheitenGewaltopfer

06.07.

Maria Theresia (Marie Theres, Maresa, Marisa)

Maria-Theresia Ledochowska, war eine österreichische, polnisch-stämmige Gräfin, die ihr Leben ganz der Missionierung Schwarzafrikas verschrieben hatte. Unermüdlich kämpfte sie gegen die Sklaverei und rief die gegen die Sklaverei gerichtete "Petrus-Claver-Solidarität" ins Leben. Die "Mutter der Schwarzen" kam später nach Europa zurück, richtete mehrere Druckereien ein und gab religiöse Schriften über und für Schwarzafrika heraus. Auch durch Vorträge förderte und unterstützte sie die Missionen. + 6.7.1922.

StandAdel
BesonderheitenSozialengagement