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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 07.04.

07.04.

Burkhard

Burkhard, Bischof von Halberstadt (Sachsen) förderte die Klosterreform von Cluny und galt als großer Kirchenerbauer. Er war besonders, so wird in der Überlieferung immer wieder betont, ein Freund der Kinder. + 7.4.1088.

StandBischof
StadtHalberstadt

07.04.

Goran

Goran (Gorran) lebte in frühchristlicher Zeit in Cornwall als Einsiedler

BesonderheitenEinsiedler

07.04.

Hermann

Hermann von Steinfeld, + 7.4.1241 (1252?), siehe 21.5.

07.04.

Johann Baptist

Johann Baptist de la Salle ist als Gründer des Ordens der „Schulbrüder“ in die Geschichte eingegangen. Er schuf 1679 in seiner Geburtsstadt Reims eine Freischule für Knaben aus den ärmeren Schichten, dann auch Schulen für berufstätige Jugendliche und Seminare für künftige Lehrer. Der Seelsorger hatte ein Herz für die unteren Bevölkerungsschichten, vor allem berührte ihn das Leid der vielen Kinder und Jugendlichen, die ihrem Milieu ohne Schulbildung nicht entfliehen konnten. Besonders setzte sich der Lehrer aus dem geistlichen Stand für den Unterricht in der Muttersprache - statt, wie damals üblich, in Latein - ein. Die Mitarbeiter, die an den „Armenschulen“ unterrichteten, nahm er im eigenen Haus auf und sorgte für sie. Aus der Gemeinschaft dieser unter einem Dach lebenden Lehrer entwickelte sich schließlich die Genossenschaft der „Brüder der christlichen Schule“ (Schulbrüder), die ihren Zöglingen ein „lebendiges“ Christentum vermitteln wollten. + 7.4.1719. Der französische Priester ist Patron der Lehrer und Erzieher

BesonderheitenSozialengagement

07.04.

Orsina (Ursula, Orsolina)

Orsina (Ursula, Orsolina) Venerii, 1375 in Parma (Norditalien) geboren, hatte von Kindheit auf mystische Erlebnisse. Ihre Versuche, im Abendländischen Schisma zwischen dem Papst in Rom und dem Gegenpapst in Avignon zu vermitteln - beide suchte sie persönlich auf - blieben ohne Erfolg. Wegen ihres politischen und religiösen Einsatzes wurde sie aus ihrer Heimatstadt ausgewiesen und starb am 7.41410 in der Verbannung in Verona.

07.04.

Ralph

Ralph Ashley und seine Leidensgefährten waren katholische Priester im England der Reformationszeit. Sie wurden am 7.April 1606 zu Worchester zu Tode geschleift und dann in Stücke gehauen. Historischer Exkurs Da Papst Clemens VII. sich weigerte, die Ehe mit Katharina von Aragon für ungültig zu erklären, ließ Heinrich VIII., König von England, 1534 durch das Parlament die sogenannten Suprematsakte beschließen, die ihn und seine Nachfolger zum Oberhaupt der englischen (anglikanischen) Kirche erklärten. Von Klerus und Volk forderte der Monarch den Suprematseid, d.h. den Eid auf die Suprematsakte. Wer das verweigerte, wurde als "Hochverräter" mit dem Tode bestraft. Eines der prominentesten Opfer war Lorderzkanzler Thomas More (siehe 22.6.). In den Jahren 1535 - 1540 ließ Heinrich VIII. alle Klöster aufheben und deren Vermögen einziehen. Unter seinem Sohn Edward VI. (1547-1553) ging die Plünderung der katholischen Einrichtungen weiter. Seine ältere Tochter Maria die Katholische (1553-1558), die von den Protestanten nicht ganz zu Recht den Schimpfnamen "Bloody Mary" erhielt, ordnete nunmehr die Verfolgung der Protestanten an und wollte unter Zwang die katholische Religion wieder einführen, was ihr durch den geringen Wider-stand der anglikanischen Geistlichkeit auch erstaunlich leicht gemacht wurde. Nach dem kinder-losen Tod von Königin Mary kam 1558 ihre Schwester Elizabeth I. aus der Ehe Heinrichs VIII. mit der Hofdame Anne Boleyn auf den Thron. Sie erneuerte die Suprematsakte und verbot die katholische Religionsausübung . Wer sich nicht an die Anordnungen der Königin hielt, wurde grausam gefoltert und ermordet . Unter Jakob I. und Karl I. ließen die blutigen Katholikenverfolgungen nach, setzten aber unter der Diktatur des fanatischen Puritaners Oliver Cromwell (1653-1658) mit besonderer Schärfe wieder ein. Die katholisch gebliebene Iren wurden durch Cromwells Gesetzgebung ihres Besitzes beraubt und zu Menschen zweiter Klasse gestempelt, was den wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang Irlands bedeutete.

BesonderheitenGewaltopfer