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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Augusta

27.03.

Augusta

Augusta, so wird berichtet, starb als Märtyrin in der Zeit der Völkerwanderung, wahrscheinlich im 4./5.Jhdt. Sie war die Tochter eines germanischen Heerführers, der in römi-schen Diensten stand und sich in Norditalien eine Machtbasis geschaffen hatte. Als dem Germanenfürsten zu Ohren kam, dass sein Kind heimlich Umgang mit den verfemten Christen pflegte und sogar selber Christin geworden war, geriet er in Wut. Er stellte die Tochter zur Rede, und sie bekannte sich offen zu ihrem Glauben an den Christengott. Vor Jähzorn außer sich, misshandelte der Vater seine Tochter schwer. Als sie aber alles schwei-gend hinnahm, geriet er noch mehr in Wut und befahl, die "Verstockte" in den Kerker zu werfen. Dort ließ man sie verhungern. Historischer Exkurs (In der späteren römischen Kaiserzeit gab es eine Vielzahl von Germanen, die im römischen Heer Karriere machten und sich bis an die höchsten Stellen emporarbeiteten. Man denke da nur an den Skirenfürsten Odoaker, der de facto wie ein römischer Kaiser regierte.)

BesonderheitenMärtyrerin

17.10.

Name: Marie Louise (Marie-Luise) und Augusta (Auguste) und Gabriella (Gabrielle, Gabriele, Gabriela)

Marie-Louise Vanot, Augusta Desjard, Gabrielle Bourlá und Gefährtinnen waren Ursulinen und als Lehrerinnen an einer Mädchenschule in Valenciennes (Nordfrankreich) tätig. Sie mussten am 17.Oktober 1794 als Märtyrinnen der Französischen Revolution das Schafott besteigen.

BesonderheitenMärtyrerin
Datum: 17.01.

17.01.

Antonius der Große

Anton(ius) der Große, Einsiedler, wurde um 250 in Ägypten als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Nach deren Tod - er war gerade 20 Jahre alt - verschenkte er sein Hab und Gut und zog sich als Einsiedler in die Wüste zurück, wo er viele Kämpfe mit "Dämonen" (d.h. Versuchungen) ausfechten musste. Zunächst brach er den Kontakt zur Welt nicht ganz ab - er kam gelegentlich nach Alexandria - doch schließlich blieb er bis an sein Lebensende in der Wüste, wo er im Alter von 105 Jahren starb. Im Laufe der Jahre sammelten sich um den wundertätigen Mann andere Einsiedler, so dass bald eine Mönchskolonie entstand. Damit wurde die bis dahin unbekannte Lebensform der Einsiedlergemeinde begründet. Später ließ der hl Pachomius (siehe 14.5.) die Einsiedelei mit Mauern umgeben, und so entstand das erste Kloster der Christenheit (Tabennísi). Antonius hatte auf seine Zeit und die nachfolgenden Generationen großen Einfluss. Tausende zogen nun nach dem Vorbild des "Mönchsvaters" als Einsiedler in die Wüste. Der heilige Mann starb um 356. - Antonius ist Patron der Korb-macher und Bürstenbinder, der Totengräber, der Metzger, der Schweinehirten, der Haustiere, besonders der Schweine, und gegen Viehseuchen. Zum Patronat der Haustiere kam der Heilige dadurch, dass er oft mit einem Schwein zu Füßen dargestellt wurde. Dieses sollte allerdings nur die Unreinheit, die Sünde, symbolisieren, die er überwunden hatte. - In Tirol wird Antonius von Ägypten zur Unterscheidung von Antonius von Padua "Fackentoni", im Münsterland "Swinetünnes" genannt. Wetterregel: Wenn an Antonius die Luft ist klar, so gibt es gern ein trockenes Jahr." - "Sankt Anton mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, mit Schnee er nicht spart." - "Große Kälte am Antonitag - große Hitze am Laurenzitag (10.8.)."

BesonderheitenEinsiedler

17.01.

Mildwina (Malwina, Malvine)

Mildwina war eine Benediktinernonne von außergewöhnlicher Frömmigkeit und Güte zu Canterbury. Sie lebte im 7.Jhdt.

17.01.

Rosalind

Rosalind (Rosalina) war die charismatische Priorin des Karthäuserklosters zu Celle-Roubaud in der Provence. Sie war mit großem Einfühlungsvermögen ausgestattet und soll die Gabe der Krankenheilung besessen haben. Ihr Leichnam blieb lange Zeit unversehrt. + 17.1.1329.