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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Herlinde

22.03.

Herlinde

Reinhilde von Aldeneyck, + um 780, siehe 12.10.

18.09.

Herlinde

Herlinde lebte als vorbildliche Jungfrau im 10. Jhdt zu Trier.

StadtTrier

12.10.

Herlinde

Herlinde war die erste Äbtissin des Klosters Aldeneyck an der Maas (Belgien). + 12.10. um 750.

Datum: 13.12.

13.12.

Edburga (Edda)

Edburga (Edda) war die hochgebildete Äbtissin von Minster (GB). Sie unterstützte (auch finanziell) das Missionswerk des Winfried Bonifatius in Deutschland. + 751

13.12.

Jodok (Jobst, Jost)

Jodok (Jobst, Jost) war der Sohn eines Fürsten aus der Bretagne. Um nicht die Nachfolge des Vaters antreten zu müssen, floh er von zu Hause und wurde Einsiedler. Er starb 668 oder 669.

StandAdel
BesonderheitenEinsiedler

13.12.

Lucia

Lucia (Luzia) war um 286 in Syrakus auf Sizilien zur Welt gekommen. Schon als Kind legte sie das Gelübde der Keuschheit ab (Im frühen Christentum hatte das Jungfräulichkeits-Ideal einen besonders hohen Stellenwert). Als Lucia ins heiratsfähige Alter kam, suchte ihre Mutter für sie einen Bräutigam aus einem vornehmen Haus aus. Dem Mädchen gelang es zunächst, die Verlobung immer weiter hinauszuzögern. Als die Mutter dann schwer erkrankte, überredete Lucia sie zu einer Wallfahrt zum Grab der hl Agatha in Catania. Da die Mutter daraufhin ganz plötzlich gesund wurde, erfüllte sie ihrer Tochter schweren Herzens den sehnlichsten Wunsch, zurückgezogen ein jungfräuliches Leben führen zu dürfen. Doch der Bräutigam war mit dieser Entscheidung keineswegs einverstanden. Gekränkt und in seinem männlichen Stolz verletzt, zeigte er die Braut beim Statthalter von Kaiser Diokletian als Christin an. Als die junge Frau sich trotz Kerkerhaft und Folterungen standhaft zu ihrem Glauben bekannte, starb sie im Jahr 304 als Märtyrin. Lucia ist Patronin der kranken Kinder, der reuigen Dirnen, der Sattler, Polsterer, Kutscher, Schneider, Näherinnen, Weber, Schreiber, Notare, Anwälte, Schuldiener, Türhüter sowie Schutzheilige gegen Augenleiden, Halsschmerzen, Infektionen, Blutfluss und Ruhr. Anmerkung: Im evangelischen Schweden hat sich bis heute der Brauch erhalten, am 13. Dezember das Fest der „Lichtbraut“ (Lucia bedeutet „die Leuchtende“) zu feiern. Weiß gekleidete Mädchen tragen einen Kranz mit brennenden Kerzen auf dem Kopf, einen zweiten in den Händen. Bauernregeln: „Kommt die heilige Lucia, so ist die Kälte auch schon da.“ „Geht zu Sankt Lucia die Gans im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.“ „Sankt Lucia kürzt den Tag, so viel sie ihn nur kürzen mag.“ „An Sankt Lucia, ist der Abend dem Morgen nah.“

BesonderheitenGewaltopfer

13.12.

Ottilia (Ottilie, Odilia, Odile)

Ottilia (Odilia, Odile) von Hohenburg war die Tochter eines elsässischen Herzogs. Da sie blind geboren wurde, verstieß sie der Vater. Doch als das Mädchen die christliche Taufe empfing, wurde es sehend. Der Vater schenkte ihr nach einem Gesinnungswandel später die Hohenburg bei Straßburg, wo Ottilia ein Kloster errichten ließ, in das sie selber eintrat. Als Äbtissin erlangte sie großes Ansehen. Um das Jahr 720 war ihre Lebensuhr abgelaufen. Ottilias Grab wurde zu einer viel besuchten Wallfahrtsstätte. Die hl Äbtissin wurde zur Patronin des Elsaß und zur Patronin der Blinden und Blindenheime sowie gegen Augenkrankheiten erhoben.