Partnerportale:
« »

Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Pauline

13.03.

Pauline (Paulina)

Pauline (Paulina), die fromme Tochter des kaiserlichen Truchsesses, zog sich nach dem Tode ihres Gemahls in die Einsamkeit des Thüringer Waldes zurück. Andere Frauen folgten ihr. 1106 gründete sie das Doppelkloster Paulinzelle bei Gera in Thüringen. + 14.3.1107. Während der Reformationszeit (1525) wurden Kloster und Klosterkirche, wo sich das Grab der Gründerin befand, zerstört. Heute erinnern nur noch Ruinen an den einst recht eindrucksvollen Bau

30.04.

Pauline

Pauline von Mallinckrodt, genannt die "Mutter der Blinden", eröffnete 1840 in Paderborn (Westfalen) eine "Kleinkinder-Bewahrschule", um krank gewordenen Müttern die Sorge um ihre unbeaufsichtigten Kinder abzunehmen. Zwei Jahre später nahm sie auch zwei blinde Kinder auf und legte damit den Grundstein für eine Blindenanstalt. 1849 wurde die Kongre-gation der "Schwestern der Christlichen Liebe" aus der Taufe gehoben, die sich die Betreu-ung der Blinden zur Aufgabe machten. Ihre große Persönlichkeit bewies die starke Frau, als ihr Werk in dem 1871 in Preußen ausbrechendem Kulturkampf (Kampf des Staates gegen die katholische Kirche) nahezu vernichtet wurde. Sie suchte ein neues Wirkungsfeld für ihre Schwestern und gründete Niederlassungen in dem damals noch österreichischen Böhmen, in Belgien, in den U.S.A. und sogar in Chile. Trotz ihrer schon angegriffenen Gesundheit besuchte die Ordensgründerin, kurz vor ihrem Lebensende, 1879/80 noch einmal ihre Schwestern in Europa und in Amerika. Sie starb am 30.April 1881.

StadtPaderborn
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

09.07.

Hermine (Ermina, Herma, Mina, Minna, Minka) und Pauline (Paulina, Paolina, Paulette)

Hermine Grivot, Pauline Jeuris und fünf weitere Franziskanerschwestern arbeiteten als Lehrerinnen auf einer Missionsstation in der Provinz Shiansi in China. Während des "Boxer-aufstandes" wurden sie gemeinsam mit 20 Europäern und chinesischen Christen, nachdem Aufständische das Missionsgebäude besetzt hatten, "hingerichtet". Sie starben am 9.Juli 1900. Historisches: Im 19.Jhdt wurde das große, aber schwache Chinesische Reich, "der tönerne Koloss", immer mehr von fremden Mächten bedroht. Als der Kaiser ein Opiumverbot erließ, erklärte Großbritannien 1840 den Krieg. China musste danach nicht nur die uneingeschränkte Opiumeinfuhr aus Britisch Indien gestatten, sondern auch noch Hongkong an England verpachten. Japan eignete sich Formosa (Taiwan) und Korea an. Auch Rußland annektierte chinesisches Gebiet. Die Mandschu-Kaiserin war aber nicht gewillt, längst fällige Reformen durchzuführen, um das Land im Inneren zu stärken. - Im Frühjahr 1900 leitete die Besetzung des Gesandtschaftsviertels in Peking durch Angehörige eines ausländerfeindlichen Geheimbundes den "Boxeraufstand" ein. Das gab den Auftakt zu einem fürchterlichen Blutbad unter den schutzlosen Missionaren auf dem offenen Lande und chinesischen Christen, die als "Kollaborateure" beschimpft wurden. Zwischen 50 000 und 100 000 Christen starben unter den grausamsten Martern. Nicht nur Kirchen und Missionsstationen wurden zerstört, auch Waisen- und Krankenhäuser. Deren Insassen, selbst kleine Kinder, wurden niedergemacht. - Die Großmächte aber triumphierten: Eine "Strafexpedition" konnte dem Aufstand in der Hauptstadt nach 55 Tagen ein Ende setzen.)

BesonderheitenGewaltopfer
Datum: 15.12.

15.12.

Carlo

Carlo Steeb stammte aus Tübingen in Württemberg und lehrte als Theologieprofessor in Verona. Seine Hauptaufgabe sah er jedoch in der Seelsorge in den Armenvierteln, Krankenhäusern und Gefängnissen der Stadt, wo er unzähligen "Mühseligen und Beladenen" Trost spenden und Hilfe leisten konnte. + 15.12.1856.

StadtTübingen Verona
BesonderheitenSozialengagement

15.12.

Christiane (Christiana, Nina, Christa)

Christiane heißt "Christusbekennerin" und war anfangs nur ein Beiname. Der ursprüngliche Name der hl. Christiane von Georgien lautete wohl Nina oder Nunia. Die junge Frau war mit anderen Christen in Georgien (Grusinien) im Kaukasus in Kriegsgefangenschaft geraten. In den Jahren der Haft verliehen ihr Mut und ihr nie verzagendes Gottvertrauen den Mitgefangenen die Kraft, nicht aufzugeben. Durch ihre starke Persönlichkeit hatte die Frau die Aufmerksamkeit jener erregt, die ihr die Freiheit genommen hatten. Durch ihre Überzeugungskraft, ihren vorbildlichen Lebenswandel und ihr beeindruckendes Auftreten gelang es Christiana zuletzt sogar, die georgische Königsfamilie für den Glauben an Christus zu gewinnen. Um das Jahr 330 schloss die bewunderungswürdige Frau die Augen für immer.

15.12.

Paola

Paola di Rosa (On: Sr.Maria Crucifixa) half während der Cholera-Epidemie in Brescia 1836 mit großem Einsatz bei der Betreuung der Kranken. Durch diese Tätigkeit angeregt, gründete sie 1840 die religiöse Genossenschaft "Mägde der Nächstenliebe", deren Mitglieder sich der Krankenpflege innerhalb und außerhalb der Spitäler widme(te)n. + 15.12.1855.

StadtBrescia
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

15.12.

Silva

Silva starb in nicht mehr feststellbarer Zeit als Märtyrin zu Konstantinopel.

StadtKonstantinopel
BesonderheitenMärtyrerin

15.12.

Wunibald

Wunibald war der Bruder des hl Willibald (siehe 7.7.) und der hl Walburga (siehe 25.2.). Winfried Bonifatius, der "Apostel der Deutschen", gewann ihn 737/738 für die Mission in Thüringen und Mainfranken, wo Wunibald das später berühmt gewordene Kloster Heidenheim gründete, in dem er seine letzten Lebensjahre verbrachte und am 18.Dezember 761 dahinschied.