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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Simon

18.02.

Simon; Simone (Simona, Simonetta)

Simon von Jerusalem, war ein Sohn des Klopas (Kleophas), eines Bruders des hl Joseph und damit ein Cousin Jesu. Dass er auch „Herrenbruder“ genannt wurde, hat zu Spekulationen Anlass gegeben, Maria habe mehrere Kinder gehabt; doch finden wir die Bezeichnung „Bruder“ auch bei Jakob, dessen Mutter sogar namentlich genannt wird. Der Grund dafür ist, dass bei den Juden nahe Verwandte als Brüder und Schwestern bezeichnet wurden. Simon der „Herrenbruder“ wurde nach dem Martyrium des Apostels Jakobus des Älteren im Jahre 63 zum Bischof von Jerusalem gewählt. Im Jahre 107, unter Kaiser Trajan, wurde Bischof Simon, der damals schon ein alter Mann war, gefoltert und ans Kreuz geschlagen. (Simone, Simona, Simonetta) . Wetterregel: „Friert um Simon es ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.“ .

StandBischof
BesonderheitenBiblische Gestalt

16.05.

Simon

Simon Stock lebte als Einsiedler in England. Als viele Angehörige des Karmeliterordens auf der Flucht vor den Moslems von Palästina nach Europa gekommen waren, schloss er sich 1241 dem Orden an. Bereits wenige Jahre später berief man ihn zum Ordensgeneral. Unter seiner Führung erlebte der Karmeliterorden einen großen Aufschwung. + 16.5.1265.

BesonderheitenEinsiedler

28.10.

Simon; Simone (Simona, Simonetta) und Judas

Simon, er soll vor seiner Berufung der religiösen Gemeinschaft der Zeloten angehört haben, und sein Gefährte Judas Thaddäus gehören zu jenen Aposteln, über die wir nur sehr wenig wissen. Ganz selten sind ihnen Kirchen geweiht. Das mag wohl daher rühren, dass man mit dem Namen Simon eher Petrus in Verbindung brachte, den Namen Judas aber meist mit dem Verräter Judas Iskariot verband. - Das Gedenken an Simon und Judas wird deshalb am selben Tag gefeiert, weil beide gemeinsam als Sendboten Christi nach Mesopotamien und dann nach Persien gegangen sein sollen, und dort das Martyrium erlitten. Von persischen Magiern, das waren Priester und Gelehrte, die dem Wirken der Fremden mit Misstrauen und Neid zusahen, sollen die beiden Apostel mit Keulen erschlagen worden sein. Von Simon dem Zeloten berichtet eine andere Version, er sei mit einer Säge zerschnitten worden. Bauernregeln: "Simon und Juda, die zwei, führen oft schon Schnee herbei." "Schneid' ab das Kraut, bevor es Judas klaut." "Wenn zu uns Simon und Judas wandeln, dann wollen sie mit dem Winter verhandlen." "Wenn Simon und Juda vorbei, ist der Weg für den Winter frei. Denn es sitzen die heiligen Herrn, am Kachelofen gern."

BesonderheitenBiblische Gestalt
Datum: 18.08.

18.08.

Claudia

Claudia war die erste Äbtissin des Klarissenklosters zu Genf. Sie starb Ende des 15. Jhdts.

18.08.

Helena (Ilona, Ilka, Jelena, Jelka, Elena, Eleni, Eileen)

Helena (Helene) war die Mutter Konstantins des Großen, jenes römischen Kaisers, der den Christenverfolgungen ein Ende setzte und das Christentum als gleichberechtigte Religion anerkannte. Die Kaiserin-Mutter war die Tochter eines Gastwirtes. Wegen ihrer Schönheit und ihres Charakters hatte sie der später zum Kaiser erhobene Constantinus Chlorus zu seiner Gefährtin auserwählt, musste sie aber auf Druck des Mitkaisers schließlich wegen ihrer niedrigen Herkunft verstoßen. Als Helenas Sohn, der am Kaiserhof erzogene Konstantin, 306 zum Kaiser ausgerufen wurde, nahm er die Mutter zu sich und ließ ihr alle Ehren zuteil werden. Helena ließ sich noch vor ihrem Sohn, im Jahre 312, taufen. Eifrig bemühte sie sich danach um die Ausbreitung des Christentums, entfaltete eine reiche karitative Tätigkeit und ließ mit Unterstützung ihres Sohnes zahlreiche Kirchen errichten, u.a. die Geburtskirche in Bethlehem. Auch die Basilika Santa Croce (Heiliges Kreuz), eine der sieben Pilgerkirchen in Rom, geht auf Kaiserin Helena zurück. Hier wurde das Kreuz Christi aufbewahrt, das auf die Initiative der Kaiserin hin gesucht und gefunden worden war. Heute befinden sich hier nur noch drei größere Bruchstücke des Heiligen Kreuzes, Teile der Dornenkrone sowie ein Nagel, der vom Kreuz Christi stammen soll. Die Vorkämpferin des Christentums starb sieben Jahre vor ihrem Sohn am 18.August 330. Helena ist Patronin von Frankfurt/M., der Diözesen Trier und Basel, der Färber, Nadler (Nadelhersteller), Schatzgräber, Schutzheilige gegen Blitz und Feuer sowie Helferin für die Aufdeckung von Diebstählen. (Ilona, Ilka, Jelena, Jelka, Elena, Eleni, Eileen)

StadtTrier

18.08.

Rainald (Rinaldo)

Rainald (Rinaldo), Erzbischof von Ravenna, bemühte sich als päpstlicher Legat vergeblich, die Vernichtung des Templerordens, der 1119 als Ritterorden zum Schutz der Christen im Heiligen Land, neben dem einstigen Tempel Salomons, gegründet worden war, durch den französischen König Philipp IV., den Schönen, zu verhindern. Dieser hatte es auf die Güter des Ordens abgesehen und die Templer bei der französischen Inqisition der "Häresie, der Blasphemie sowie der Unzucht" angeklagt. Unter der Folter wurden die notwendigen "Geständnisse" erpresst. Trotz heftiger Kritik vieler Kirchenmänner und obwohl der letzte Großmeister des Ordens auf dem Scheiterhaufen im Angesicht des Todes feierlich die Unschuld der Ordensritter beteuert und die gegen sie vorgebrachten Anschuldigungen als Verleumdungen hingestellt hatte, wurde der Templerorden 1312 durch den eingeschüchterten Clemens V., den ersten Papst, der in Avignon unter Aufsicht des französischen Königs residierte, aufgehoben. Der Besitz des Ordens sollte nach dem Spruch der Inquisition an andere Ritterorden fallen. Doch in Frankreich und England wurde das reiche Vermögen durch die Könige konfisziert, die es für die Kriegsführung gegen einander benötigten. Die ehrlichen Bemühungen des Erzbischofs und päpstlichen Legaten, als unparteiischer Friedens-stifter zwischen England und Frankreich zu vermitteln, waren meist vergebens. + 18.8. 1321.

StandBischof
StadtRavenna