Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Sibylle

18.03.

Sibylle (Sibilla, Sibyllina)

Sibylle (Sibilla, Sibyllina) Biscossi; geboren 1287 in Pavia (Lombardei), verlor schon als Kind beide Eltern. Um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, musste sie sich als Magd verdingen. Doch als sie zwölf Jahre alt geworden war, begann das Waisenmädchen zu erblinden. Da sie ihre Arbeiten als Dienstmagd bald nicht mehr ausführen konnte, wurde sie in das Dominikanerkloster ihrer Heimatstadt aufgenommen. Vom Jahr 1302 an, sie war jetzt 15 Jahre alt, lebte sie als Reklusin in einer Zelle neben der Dominikanerkirche. Im Laufe der Zeit wurde die Blinde vom Volk als geduldige Ratgeberin für alle Nöte aufgesucht und galt bald als "weise Frau". Mit 80 Jahren, in einem für die damalige Zeit außergewöhnlich hohen Alter, war der Lebensweg der Frau, die so vielen Menschen in ihrer Bedrängnis mit Trost und Rat beigestanden war, zu Ende. In der Dominkanerkirche von Pavía, neben der sie so lange gelebt hatte, fand Sibilla ihre letzte Ruhestätte. + 18./19.3.1367.

StadtPavia
Besonderheiteneinfache, arme Leute

19.03.

Sibylle

Sibylle Biscossi, + 18./19.3.1367, siehe 18. 3.!

09.10.

Sibylle

Sibylle von Nivelles, eine Zisterziensernonne; fand als Krankenpflegerin den Weg zur Demut und Selbstverleugnung. + um 1250. Historisches: Im Altertum galten 12 Sibyllen als weissagende Frauen. Wahrscheinlich geht ihr Name auf eine legendäre Prophetin zurück, die in einer Quellengrotte in Eretria (Griechenland) ihre Orakel verkündet haben soll. Nach der Besiedelung Unteritaliens durch Griechen (im 7./6. Jhdt v.Chr.) verkündete die berühmte Sibylle von Cumae ihre Orakel. Dieser schrieb man die Sibyllinischen Bücher zu, die nach Rom gelangten und im kapitolinischen Tempel aufbewahrt wurden, wo das Orakel in allen Notfällen angerufen und auch befolgt wurde. - Die Sibyllinischen Sprüche stammen erst aus dem 2. nachchristlichen Jhdt und sind eine christliche Überarbeitung älterer jüdischer Vorlagen, die Mahnungen zur Buße und Weissagungen über den kommenden Messias und das Weltende beinhalten

06.11.

Sibylle

Sibylle Rodenbaum war die geachtete Äbtissin und Reformerin des Klosters St.Johannis bei Trier. In der schrecklichen Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der längst zu einer rein politischen Auseinandersetzung ausgeartet war, kämpfte sie um das Überleben ihres Klosters. Das Ende des fürchterlichen (angeblichen) Glaubenskrieges, in dessen Verlauf das katholische Frankreich mit dem evangelischen Schweden Seite an Seite gegen den katholischen Kaiser und seine Verbündeten kämpfte, erlebte sie nicht mehr. Sie starb am 6.November 1644.

Datum: 20.04.

20.04.

Christoph (erus)

Christoph (erus) starb als frühchristlicher Märtyrer in Nicomedien in nicht mehr feststellbarer Zeit..

BesonderheitenMärtyrer

20.04.

Hildegund (Hildgund)

Hildgund (Hildegund, Hildegunde) von Schönau pilgerte als 12-Jährige mit ihrem Vater ins Heilige Land. Der Vater starb auf der Rückreise, und so musste sie sich, als Knabe verkleidet, alleine durchschlagen. Zu Hause trat sie (1187) in das Kloster Schönau (nahe Heidelberg) ein. Doch noch ehe sie ihr Gelübde ablegen konnte, erkrankte sie schwer und starb. + 20.4. 1188.

20.04.

Odetta (Odette, Oda, Uta, Ute)

Odetta (Odette, Oda, Uta) von Rivreulle, die Tochter einer hochgestellten Familie in Brabant im heutigen Belgien, hatte sich schon als junges Mädchen ganz Gott geweiht. Als sie die Eltern zu einer Ehe zwingen wollten, verweigerte sie vor dem Traualtar das Ja-Wort und begründete ihr Handeln in aller Öffentlichkeit. Daraufhin erhielt sie endlich die Erlaubnis der Eltern, in ein Kloster einzutreten, wo sie am 20.April 1158 im Ruf der Heiligkeit starb.

20.04.

Wiho

Wiho, erster Bischof von Osnabrück, + 20.4.804, siehe 13.2.

StandBischof
StadtOsnabrck