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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 05.06.

05.06.

Adelar und Eoban

Adelar und Eoban, Gefährten von Bonifatius, ++ 5.6.754, siehe 7.6.!.

05.06.

Erika (Erica, Rika)

Erika Boetzkes, die charismatische Generaloberin der Barmherzigen Schwestern zu Münster (Westfalen), war trotz eines schweren Leidens, das sie mit Geduld ertrug, immer freundlich und für die Sorgen der anderen da. + 5.6.1911.

05.06.

Ferdinand (Fernando, Fernand, Fernandez, Fernão, Ferrante)

Ferdinand der Standhafte, Prinz von Portugal, war in Nordafrika in die Gefangenschaft der Mauren geraten. In Fez (Marokko) musste er die schwersten Arbeiten verrichten und wurde wie ein Sklave behandelt. Portugal war bereit, die Stadt Ceuta für die Freilassung des Prinzen herauszugeben, die Mauren forderten aber eine unerschwinglich hohe Summe an Lösegeld. Der Prinz selber wollte lieber sterben als seinem Land Schaden zuzufügen. - Nach schrecklichen Martern gab er am 5.Juni 1443 den Geist auf. Anmerkung: Der berühmte spanische Dichter Calderón de la Barca setzte Ferdinand dem Standhaften in seinem Drama "El principe constante" ("Der standhafte Prinz") ein bleibendes Denkmal.

StandAdel
BesonderheitenGewaltopfer

05.06.

Meinwerk

Meinwerk, 1 009 zum Bischof von Paderborn geweiht, machte seine Diözesen in den 27 Jahren seiner Führung zu einer der bedeutendsten in ganz Deutschland. Er förderte den Kirchenbau, gründete Klöster und Schulen, war ein besonderer Förderer von Kunst und Wissenschaft und holte die berühmtesten Lehrer an die Domschule. + 5.6.1036.

StandBischof
StadtPaderborn

05.06.

Winfried Bonifatius (Bonifaz)

Winfried Bonifatius, ein angelsächsischer Mönch, kam 716 mit einigen Gefährten auf das europäische Festland, um die Westgermanen für den christlichen Glauben zu gewinnen. Der "Apostel der Deutschen", wie er später genannt wurde, reiste 1718 nach Rom, wo ihm der Papst offiziell den Auftrag erteilte, bei den Thüringern zu missionieren. Bonifatius, wie Winfried nun hieß - der Papst hatte ihm den Namen jenes Heiligen gegeben, dessen Fest gerade, d.h. am 14. Mai, gefeiert wurde - missionierte nun erfolgreich bei den Thüringern, Hessen, Mainfranken und Bayern, gründete Pfarren, Kirchen, Klöster und Bistümer und wurde selbst 746 zum Bischof von Mainz ernannt. - Eines Tages kam der Glaubensbote in das hessische Dorf Geismar, wo die Germanen eine uralte Eiche verehrten, die ihrem Gott Donar geweiht war. Bonifatius nahm eine Axt und fällte den heiligen Baum. Die herbeigeeilten Einheimischen erwarteten jeden Augenblick, dass Gott Donar selber eingreifen würde. Da jedoch nichts geschah, so heißt es in der Über-lieferung, kamen die Zuschauer allmählich zur Ansicht, der Gott des Fremden müsse stärker sein als ihrer, und so ließen sich viele taufen. - Auf seiner letzten Missionsreise, Bonifatius war schon 80 Jahre alt, kam er 754 mit 52 Gefährten nach Friesland. Bei Dokkum (NL) wurde er von heidnischen Friesen überfallen und ermordet. Seine sterbli-chen Überreste wurden im Kloster Fulda, seiner Lieblingsgründung, beigesetzt. + 5.6.754. Historischer Exkurs Dass gerade Engländer im späteren Deutschland so erfolgreich das Evangelium verkünden konnten, hatte den Grund, dass die Angeln und Sachsen aus Nordwestdeutschland, dem heutigen Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf die Britischen Inseln ausgewandert waren und daher die Sprache der (späteren) Deutschen zwischen Rhein und Elbe gut verstanden.

StandBischof
StadtFulda
BesonderheitenGewaltopfer