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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 12.07.

12.07.

Felix und Nabor

Felix und Nabor waren zwei christliche Soldaten aus Nordafrika. In der grausamen Christenverfolgung unter Diokletian erlitten sie, wahrscheinlich im Jahr 304, zu Lodi, südlich von Mailand, das Martyrium. In Mailand, wohin ihre Reliquien später gebracht wurden, entwickelte sich ein starker Kult um die Märtyrersoldaten. Historisches: In den Märtyrerverzeichnissen begegnen uns erstaunlich oft Soldaten. Diese lernten viele Gegen-den und Kulturen des römischen Imperiums kennen und waren auch oft die Vermittler des aus der Osthälfte des Reiches kommenden Christentums. Für Soldaten, die jeden Tag mit dem Tod in Berührung kommen konnten, war eine Erlöserreligion wie das Christentum, die ein besseres Leben nach dem Tod und Belohnung für gute Taten versprach, besonders anziehend. Für Kaiser Diokletian hingegen waren christliche Soldaten, die nur Verteidigungskriege führen wollten, Angriffskriege aber ablehnten, eine Gefahr. Daher wollte er besonders im römischen Heer das Christentum vollständig ausrotten.

LandAfrika
StadtMailand
BesonderheitenMärtyrer

12.07.

Henriette

32 Ordensfrauen, darunter Henriette Faurie, Eleonore Justamond und Andréa (Andrée) Minute, starben im Juli 1794 als Märtyrinnen der Französischen Revolution. Sie weigerten sich, einen Eid auf die Zivilkonstitution zu leisten. Diese wollte die Kirche Frankreichs nach der Revolution in das veränderte politische System integrieren, lockerte dabei aber die Bindung an Rom. Papsttreue Eidesverweigerer wurden verfolgt – im Jahr 1794 wurden im südfranzösischen Orange 332 Priester und Ordensleute zum Tod verurteilt. Die Ordensfrauen unter ihnen, hauptsächlich Nonnen, werden "Märtyrerinnen von Orange" genannt. Sechzehn Ursulinen, dreizehn Sakramentinerinnen, zwei Zisterzienserinnen und eine Benediktinerin wurden zwischen dem 6. und dem 26. Juli 1794 durch die Guillotine hingerichtet. Papst Pius XI. sprach sie 1925 selig.

BesonderheitenMärtyrerin

12.07.

Hermagor (Hermagoras) und Fortunat

Hermagor(as) und Fortunat waren Lektor bzw Diakon in der Kirche von Singidunum, dem heutigen Belgrad. Um 304 erlitten beide den Märtyrertod. In einer späteren Legende wird Hermagor als Apostelschüler und erster Bischof von Aquileja bezeichnet.

StadtBelgrad
BesonderheitenMärtyrer

12.07.

Johannes (Johann, Giovanni)

Johannes Gualbertus, um das Jahr 1000 in der Nähe von Florenz geboren, wurde Benediktinermönch. Da er die hier übliche Ämterkäuflichkeit (Simonie) verurteilte, verließ er das Kloster und zog sich in die Einsamkeit zurück. Aus seiner Einsiedelei entstand um 1039 eine Abtei. Von hier aus reformierte er mehrere Klöster und wurde schließlich zum Gründer des Vallombrosanerordens (Vallombrosa = schattiges Tal). Johannes Gualbertus führte erstmals eine Trennung zwischen Chormönchen und Laienbrüdern durch. + 12.71073

BesonderheitenEinsiedler

12.07.

Siegbert (Sigisbert)

Siegbert (Sigisbert) von Disentis wirkte um 700 als Glaubensbote in der Schweiz. Er starb gemeinsam mit seinem Gehilfen Placidus als Märtyrer. An ihrem Grab entstand später das Kloster Disentis, das 1799 von Anhängern der Französische Revolution eingeäschert wurde.