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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Afrika Marocko

31.03.

Cornelia (Kornelia, Conny, Nelly, Nelia, Cora, Corinne)

Cornelia, eine christliche Frau, starb zu Tunis in Nordafrika gemeinsam mit sechs Gefähr-ten als Märtyrin. Die Christen wurden hungrigen Raubkatzen zum Fraß vorgeworfen. Die Zeit ihres Martyriums lag wohl vor dem Jahr 300. Nähere Angaben über das Leben der Christin sind nicht mehr bekannt, doch wird ihr Gedächtnis seit jeher am 31.März begangen. Reliquien der hl Cornelia befinden sich in St.-Malo in der Bretagne. Historischer Exkurs Cornelia hieß eine der ungewöhnlichsten Frauen der römischen Geschichte, die Mutter von Tiberius und Gajus Gracchus. Obwohl sie einer der reichsten und vornehmsten römischen Adels-familien angehörte, erzog sie ihre Söhne zu verantwortungsvollen Menschen, die nicht blind sein sollten gegenüber den sozialen Missständen im römischen Staat. - Beide wollten als erwachsene Männer unter Einsatz ihres Leben soziale Gerechtigkeit schaffen. Doch sie scheiterten am Wider-stand ihrer Standesgenossen und an der Wankelmütigkeit der Masse, die mit "Brot und Spielen" leicht abzuspeisen war. - Bekannt geworden ist eine Anekdote, die erzählt, dass Cornelia, als ihre vornehmen Standesgenossinnen mit ihrem kostbaren Schmuck prahlten, behauptete, sie habe zwei Schmuckstücke, die viel wertvoller seien als all das, was die Damen da vorzeigten. Die Besucherin-nen wollten diese kostbaren Schmuckstücke unbedingt sehen, und so führte ihnen die stolze Mutter ihre beiden kleinen Söhne vor. Die Damen der Gesellschaft sollen daraufhin nicht nur sehr erstaunt, sondern auch ziemlich indigniert gewesen sein.

StadtTunis
BesonderheitenMärtyrerin

06.12.

Majoricus

Majoricus, der kleine Sohn der Dionysia, hatte - so heißt es in der Vita - große Angst vor dem Sterben und ging laut weinend zur Hinrichtungsstätte. Nur mit Mühe konnte das Knäblein von der Mutter beruhigt werden, sodass es zuletzt den Tod tapfer auf sich nahm.

StandKind
StadtTunis
BesonderheitenMärtyrer
Datum: 16.01.

16.01.

Marcellus

Marcellus I., Papst (Marcel) lenkte die Kirche in einer Zeit, als das Amt des Bischofs von Rom (die Bezeichnung "Papst", abgeleitet von "Papa", d.i. "Vater", war noch nicht üblich) mit Lebensgefahr verbunden war. Marcellus soll nur ein Jahr (307) die römische Christengemeinde geleitet haben; dann wurde er von Kaiser Maximian verbannt. Schon in den ältesten Darstellungen finden wir Marcellus mit einem Esel und einer Krippe abgebildet. Das hat allerdings nichts mit Weihnachten zu tun, sondern bezieht sich darauf, dass der Papst nach seiner Ausweisung zur Bewachung von öffentlichen Stallungen verurteilt wurde. Deswegen wurde er auch zum Patron der Stallknechte ernannt. Papst Marcellus I. starb vermutlich am 16.1.308.

StandPapst
StadtRom

16.01.

Priscilla

Priscilla war die christliche Witwe eines römischen Senators, die wegen ihres vorbildlichen Lebens als "Zierde ihres Standes" galt. Ihr Todesjahr ist nicht bekannt.

16.01.

Tasso

Tasso (Tozzo), Mönch im Kloster Murbach und Begleiter des Alemannenmissionars Magnus, soll um 772 zum Bischof von Augsburg ernannt worden sein. + um 778

StandBischof
StadtAugsburg

16.01.

Theobald von Geisling

Theobald (Dietwald) von Geisling, ein Franziskanerbruder; war als Prediger in den österreichischen Ländern unermüdlich tätig, um den Glauben in den Herzen der Menschen zu vertiefen. + 16.1. 1520.

16.01.

Tilman (Till, Thilo, Tillmann)

Tilman wurde als junger Mann aus seiner Heimat Westfalen als Sklave nach Gallien verschleppt, dort vom hl Eligius (siehe 1.12.) freigekauft und als Goldschmied, der bald Berühmtheit erlangen sollte, ausgebildet. Trotz seines beruflichen Erfolges trat Tilman in das Kloster Solignac ein, wurde später dessen Abt und machte es zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst. Gegen Ende seines Lebens zog er sich in die Einsamkeit zurück, um Gott näher zu sein und ihm ungestört dienen zu können. + 16.1. 702.