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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa Deutschland Belgien

03.04.

Josepha, Josefa

Josepha Koch (Ordensname: Sr.Elisabeth), 1815 in Aachen geboren, trat in Eupen (heute Belgien) in ein Kloster ein und arbeitete anschließend als Krankenpflegerin im dortigen Spital. 1856 gründete sie, die sich ganz dem Dienst am Mitmenschen hingeben wollte, die Kongregation "Franziskanerinnen von der Heiligen Familie". Die Schwestern widmen sich der ambulanten Pflege von Geisteskranken sowie der Armenfürsorge und erhalten und betreuen Armenküchen und Kindergärten. + 3.4.1899. Im ehemaligen Kalender: Christian: Bauernregel: "Sankt Christian fängt zu säen an." "Wer an Christian säet Lein', bringt schönen Flachs in seinen Schrein."

StadtAachen
BesonderheitenSozialengagement

10.04.

Gernot (Notger, Notker)

Gernot (Notger, Notker), der bedeutende Reformbischof von Lüttich, stammte aus Süddeutschland. Bevor er auf den Bischofsstuhl berufen wurde, war er als viel gepriesener Lehrer an der Klosterschule zu Stablo (heute Belgien) tätig. Nach seiner Ernennung zum Oberhirten bemühte er sich unermüdlich um die Hebung der kirchlichen Disziplin in seinem Bistum. Aber besonders lagen dem Pädagogen Schulen und Bildung am Herzen. So war es nicht verwunderlich, dass die Domschule in Lüttich unter seiner Führung zu einer der besten und angesehensten im ganzen Abendland wurde. Wie hoch das Ansehen des bildungs- und reformfreundlichen Bischofs war, zeigt die Tatsache, dass er mehrere Male als Vertreter des Papstes an Reichssynoden teilnahm. + 10.4.1008.

StandBischof
StadtLüttich
BesonderheitenReformer

05.12.

Reinhard (Reginhard)

Reinhard (Reginhard), geboren in Bonn, wurde 1025 zum Bischof von Lüttich erhoben. Seine innige, fast kindliche Frömmigkeit, sein apostolischer Eifer, seine Wohltätigkeit und sein freundliches Wesen machten ihn zu einer "Zierde seines Standes". Der Bischof war- und das war für die damalige Zeit ganz und gar ungewöhnlich- auch "Häretikern" gegenüber nachsichtig und freundlich, was ihm die besondere Wertschätzung der Andersgläubigen einbrachte. + 5.12.1037.

StandBischof
StadtBonn Lüttich Liège
Datum: 16.01.

16.01.

Marcellus

Marcellus I., Papst (Marcel) lenkte die Kirche in einer Zeit, als das Amt des Bischofs von Rom (die Bezeichnung "Papst", abgeleitet von "Papa", d.i. "Vater", war noch nicht üblich) mit Lebensgefahr verbunden war. Marcellus soll nur ein Jahr (307) die römische Christengemeinde geleitet haben; dann wurde er von Kaiser Maximian verbannt. Schon in den ältesten Darstellungen finden wir Marcellus mit einem Esel und einer Krippe abgebildet. Das hat allerdings nichts mit Weihnachten zu tun, sondern bezieht sich darauf, dass der Papst nach seiner Ausweisung zur Bewachung von öffentlichen Stallungen verurteilt wurde. Deswegen wurde er auch zum Patron der Stallknechte ernannt. Papst Marcellus I. starb vermutlich am 16.1.308.

StandPapst
StadtRom

16.01.

Priscilla

Priscilla war die christliche Witwe eines römischen Senators, die wegen ihres vorbildlichen Lebens als "Zierde ihres Standes" galt. Ihr Todesjahr ist nicht bekannt.

16.01.

Tasso

Tasso (Tozzo), Mönch im Kloster Murbach und Begleiter des Alemannenmissionars Magnus, soll um 772 zum Bischof von Augsburg ernannt worden sein. + um 778

StandBischof
StadtAugsburg

16.01.

Theobald von Geisling

Theobald (Dietwald) von Geisling, ein Franziskanerbruder; war als Prediger in den österreichischen Ländern unermüdlich tätig, um den Glauben in den Herzen der Menschen zu vertiefen. + 16.1. 1520.

16.01.

Tilman (Till, Thilo, Tillmann)

Tilman wurde als junger Mann aus seiner Heimat Westfalen als Sklave nach Gallien verschleppt, dort vom hl Eligius (siehe 1.12.) freigekauft und als Goldschmied, der bald Berühmtheit erlangen sollte, ausgebildet. Trotz seines beruflichen Erfolges trat Tilman in das Kloster Solignac ein, wurde später dessen Abt und machte es zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst. Gegen Ende seines Lebens zog er sich in die Einsamkeit zurück, um Gott näher zu sein und ihm ungestört dienen zu können. + 16.1. 702.