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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Emilia

05.01.

Emilia

Emilia (Aemiliana), Jungfrau zu Rom, war eine nahe Verwandte von Papst Gregor dem Großen. Sie lebte (in der zweiten Hälfte des 6. Jhdts) zurückgezogen und bescheiden ein stilles, Gott und den Nächsten wohlgefälliges Leben. Immer wieder half sie armen Mönchen, die oft nicht wussten, wovon sie am nächsten Tag leben sollten. Historischer Exkurs (In der Zeit des frühen Christentums waren die Klöster arm, das Armutsgelübde wurde sehr ernst genommen. Erst im Laufe des Mittelalters kamen die Klöster zu Besitz, einerseits durch (eigene) Rodungen unbesiedelter Gebiete, andererseits durch Schenkungen von Reichen, die sich damit den Himmel erkaufen wollten.)

StadtRom
BesonderheitenSozialengagement

21.03.

Emilia

Emilia Julie Schneider, 1820 in Haaren (Niederrhein) geboren, trat 1845 in die Kongregation der „Töchter vom Heiligen Kreuz “ ein, denn sie wollte Kranken und Sterbenden beizustehen. Zur Oberin des Düsseldorfer Pflegehauses berufen (1852), konnte sie die schwierigsten Probleme mit fast übermenschlicher Kraft bewältigen. Die seelische Stärke dazu wurde ihr durch das Gebet gegeben. Ihr Hospital wurde bald als das beste weit und breit gerühmt. Doch das Leben der gütige Kreuzschwester war bereits mit 39 Jahren zu Ende. + 21.3.1859

BesonderheitenSozialengagement

24.08.

Emilia (Emilie, Emily, Milena, Milla)

Emilia de Vialar war ein Mädchen aus einer reichen und angesehenen Familie im Städtchen Gaillac in Südfrankreich. Als sie nach der Ausbildung in einem Mädchenpensionat nach Hause zurückgekehrt war, wurde ihr Elternhaus bald zum Sammelpunkt für Arme und Kranke. Aus dieser Sorge um die Bedürftigen entwickelte sich der Orden der "St.Josephs-Schwestern", die sich besonders der Armen und Kranken annehmen und heute hauptsächlich in Afrika und Indien tätig sind. + 24.8.1856.

BesonderheitenSozialengagement
Datum: 17.07.

17.07.

Alexius (Alex, Alexis, Alexej)

Alexius von Edessa floh an seinem Hochzeitstag von zu Hause. Nach einem entbehrungs-reichen Leben kam er nach langer Zeit in seine Heimat zurück und hauste viele Jahre unerkannt als Bettler unter den Stufen seines vornehmen Elternhauses. Dies soll sich im 5.Jhdt zugetragen haben.

17.07.

Clemens (Klemens)

Clemens der Bulgare war vermutlich Slawe und stammte aus Mazedonien. Er begleitete die Slawenapostel Cyrill und Methodius (14.2) nach Böhmen und Mähren .Von dort wurde er 885 vertrieben, ging zurück nach Bulgarien und Mazedonien, wo er im Auftrag von Fürst Boris (siehe 2. Mai) als Missionar und Volkserzieher tätig war und zum ersten slawischen Bischof des Landes ernannt wurde. + 916

17.07.

Donata

Donata und Gefährten, Märtyrer zu Scillium (nahe Karthago) im heutigen Tunesien, starben am 17.7.180. Die noch erhaltenen Prozessakten sind die ältesten Zeugnisse der nord-afrikanischen Kirche.

BesonderheitenMärtyrerin

17.07.

Gabriella (Gabriela, Gabrielle, Gabriele), Charlotte (Carlotta), Angelika (Angélique), Marianne (Marie-Anne)

Gabriella Croissy, Charlotte Thouret, Angelika (Angélique) Roussell und 13 Gefährtinnen mussten als Märtyrinnen der Französischen Revolution zu Compiègne ihr Leben lassen. Die Karmelitinnen von Compiègne waren schon zu Beginn der Verfolgungen aus ihrem Kloster vertrieben worden und lebten nun versteckt in kleineren Gruppen zusammen. Am 22.Juni 1794, während der Zeit der Schreckensherrschaft ("La Grande Terreur") unter der Führung von Maximilien Robespierre, wurden 16 Schwestern aufgegriffen, verhaftet und in Ketten (!) gelegt, dann plötzlich nach Paris überstellt. Die Hände auf den Rücken gebunden, wurden die Ordensfrauen auf harte Pferdewagen geworfen und auf der Fahrt in die Hauptstadt von den bewaffneten Begleitern pausenlos schikaniert. Im Pariser Gefängnis litten sie unter Hunger und Durst und mussten die täglichen Quälereien der sadistischen Bewacher über sich ergehen lassen. Von einem Revolutionstribunal wurden sie am 17. Juli 1794 zum Tode ver-urteilt und noch am selben Tag durch das Schafott hingerichtet; Auf dem Blutgerüst beteten die Ordensfrauen gemeinsam, erneuerten Taufgelöbnis und Ordensgelübde. Dann mussten sie, eine nach der anderen, ihr Haupt unter das Fallbeil legen.

BesonderheitenMärtyrerin

17.07.

Koloman,

Koloman, irischer Pilger, + 17.7.1012 siehe 13.10.

17.07.

Marina

Marina von Bithynien wurde (im 5. Jhdt) als Knabe verkleidet vom Vater ins Kloster mit-genommen. Als man sie der Vaterschaft eines unehelichen Kindes beschuldigte, nahm sie die ungerechte Bestrafung mit Demut hin. Erst nach ihrem Tod erfuhr man ihr wahres Geschlecht.