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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Herbert

16.03.

Herbert (Heribert)

Heribert (Herbert) von Köln war eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Der junge, ange-sehene Geistliche wurde 994, erst 24 Jahre alt, von Kaiser Otto III. zum Kanzler von Italien, 998 auch zum Kanzler von Deutschland bestellt. Für den jugendlichen, erst 15 Jahre alten Kaiser wurde der um nicht einmal 10 Jahre ältere Staatsmann nicht nur zum verlässlichen politischen Berater, sondern auch immer mehr zum guten Freund. Im Jahr 999, er begleitete den Kaiser gerade auf einer Reise nach Italien, wurde Heribert in Abwesenheit in Köln zum Erzbischof gewählt. Im armseligen Pilgerkleid, die Hände gefaltet und barfuß, zog der neue Oberhirte in seine Bischofsstadt ein. Seine politischen Ämter legte er zurück und widmete sich nun mit ganzem Einsatz seelsorgerischen Aufgaben. Nach dem Tode des Kaisers gelang es dem Erzbischof, unter größten Gefahren, die Reichsinsignien - d.s. Krone, Reichsapfel (der den Erdkreis symbolisieren soll) Zepter und Schwert - aus Italien in die Krönungsstadt Aachen zu bringen. Alle Biographen berichten von der tiefen Frömmigkeit und der nie versiegenden Freigebigkeit des immer bescheiden gebliebenen Kirchenfürsten. Seine Sterbe-szene schilderte ein Augenzeuge folgendermaßen: "Der Bischof fragte die umstehenden Domherren: "Werdet ihr, meine lieben Brüder, die Armen nicht Not leiden lassen?" Und als diese erklärten, dass sie seinen Spuren folgen wollten, erwiderte er: "So habe ich nichts mehr zu bestellen an diese Welt. Gott sei mir gnädig!" Es war der 16. März 1021. (Im Bistum Köln wird das Gedenken an den Erzbischof am 30.August gefeiert.)

16.03.

Herbert (Heribert)

Herbert (Heribert) lebte als Einsiedler beim Dorf Bois-Villers in der Gegend um Namur (heute Belgien). Er führte ein streng asketisches Leben, das von ständigem Verzicht geprägt war. Wegen seiner Frömmigkeit und Weisheit wurde er schon zu Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt. + um 1210

StadtNamur
BesonderheitenEinsiedler

25.05.

Heribert (Herbert)

Heribert (Herbert), ein Gefährte des hl Norbert von Magdeburg (6.6), wurde der erste Propst des Prämonstratenser-Stiftes Knechtsteden (Niederrhein). + 25.51150.

13.11.

Herbert

Herbert Simoleit stammte aus Berlin und war als Kaplan nach Stettin (Pommern) gekom-men. Auch er wurde durch einen Spitzel denunziert. Er starb gemeinsam mit Carl Lampert am 13.November 1944 in Halle unter dem Fallbeil.

StadtBerlin Stettin
Besonderheiten20. Jahrhundert Gewaltopfer
Datum: 15.12.

15.12.

Carlo

Carlo Steeb stammte aus Tübingen in Württemberg und lehrte als Theologieprofessor in Verona. Seine Hauptaufgabe sah er jedoch in der Seelsorge in den Armenvierteln, Krankenhäusern und Gefängnissen der Stadt, wo er unzähligen "Mühseligen und Beladenen" Trost spenden und Hilfe leisten konnte. + 15.12.1856.

StadtTübingen Verona
BesonderheitenSozialengagement

15.12.

Christiane (Christiana, Nina, Christa)

Christiane heißt "Christusbekennerin" und war anfangs nur ein Beiname. Der ursprüngliche Name der hl. Christiane von Georgien lautete wohl Nina oder Nunia. Die junge Frau war mit anderen Christen in Georgien (Grusinien) im Kaukasus in Kriegsgefangenschaft geraten. In den Jahren der Haft verliehen ihr Mut und ihr nie verzagendes Gottvertrauen den Mitgefangenen die Kraft, nicht aufzugeben. Durch ihre starke Persönlichkeit hatte die Frau die Aufmerksamkeit jener erregt, die ihr die Freiheit genommen hatten. Durch ihre Überzeugungskraft, ihren vorbildlichen Lebenswandel und ihr beeindruckendes Auftreten gelang es Christiana zuletzt sogar, die georgische Königsfamilie für den Glauben an Christus zu gewinnen. Um das Jahr 330 schloss die bewunderungswürdige Frau die Augen für immer.

15.12.

Paola

Paola di Rosa (On: Sr.Maria Crucifixa) half während der Cholera-Epidemie in Brescia 1836 mit großem Einsatz bei der Betreuung der Kranken. Durch diese Tätigkeit angeregt, gründete sie 1840 die religiöse Genossenschaft "Mägde der Nächstenliebe", deren Mitglieder sich der Krankenpflege innerhalb und außerhalb der Spitäler widme(te)n. + 15.12.1855.

StadtBrescia
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

15.12.

Silva

Silva starb in nicht mehr feststellbarer Zeit als Märtyrin zu Konstantinopel.

StadtKonstantinopel
BesonderheitenMärtyrerin

15.12.

Wunibald

Wunibald war der Bruder des hl Willibald (siehe 7.7.) und der hl Walburga (siehe 25.2.). Winfried Bonifatius, der "Apostel der Deutschen", gewann ihn 737/738 für die Mission in Thüringen und Mainfranken, wo Wunibald das später berühmt gewordene Kloster Heidenheim gründete, in dem er seine letzten Lebensjahre verbrachte und am 18.Dezember 761 dahinschied.