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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Konstantin

21.05.

Konstantin

Konstantin der Große, römischer Kaiser, war am Hofe des Christenhassers Diokletian, der die Christen gänzlich ausrotten wollte, aufgewachsen. Doch gerade er war es, der eine vollkommene Kehrtwendung in der Haltung des Römischen Reiches gegenüber den Christen einleitete. Im Jahre 313 unterzeichnete er gemeinsam mit seinem Mitkaiser Licinius das Toleranzedikt von Mailand (Edictum Mediolanum), das den Christen freie Religionsausübung gestattete. Vor dem Sieg an der Milvischen Brücke vor Rom (312) über seinen Widersacher Maxentius soll er am Himmel ein Lichtkreuz erblickt haben, auf dem geschrieben stand: „In hoc signo vinces.“, d.h. „In diesem Zeichen wirst du siegen“. 330 verlegte Konstantin den Sitz des Kaisers nach Byzanz, das von da an „Konstantinopel“ (heute Istanbul) hieß. Er führte den Sonntag als „heiligen Tag“ ein, förderte das Christentum, ließ zahlreiche Kirchen errichten (Lateran und Peterskirche in Rom, Grabeskirche in Jerusalem u.v.a.) und stärkte die Kirche durch umfangreiche Schenkungen Konstantin zog die Christen, da sie ihm vertrauenswürdig schienen und sein Vertrauen auch rechtfertigten, immer häufiger für staatliche Aufgaben heran. Der Kaiser selber blieb aber Anhänger des Sonnengottes (Mithras-Kult) und ließ sich erst auf dem Sterbebett taufen. + 22.5.337. Obwohl Kaiser Konstantin unsagbar viel für das Christentum getan hat, wurde er von der Kirche nie offiziell als Heiliger anerkannt, da sein Leben alles andere als heiligmäßig war.

LandEuropa
StandAdel
StadtRom

22.05.

Konstantin

Konstantin, römischer Kaiser, + 22.5.337, siehe 21.5.

26.06.

Konstantin

Konstantin Craemer wurde 1878 in Memmingen im Allgäu geboren. Nach der schulischen Ausbildung wurde er als Handelsschullehrer in seiner Heimatstadt eingestellt. Doch immer mehr verspürte er den Wunsch, hilfsbedürftigen Menschen zur Seite zu stehen, mehr als sein Beruf ihm dazu die Möglichkeit gab. So entschloss er sich nach reiflicher Überlegung in den Krankenpflegeorden der "Barmherzigen Brüder" einzutreten. Von den Patienten im Hospital in Neuburg an der Donau (Oberbayern) wurde der sich im Dienste an den Kranken aufopfernde Bruder Konstantin bald als ein mit fast übermenschlicher Stärke und Geduld ausgestatteter Helfer und Tröster bewundert. Auf seine eigene Gesundheit achtete der Krankenpfleger aber zu wenig. so dass seine Lebenskraft allzu früh verbraucht war. Konstantin Craemer starb am 26. Juni 1920, noch nicht ganz 42 Jahre alt.

Besonderheiten20. Jahrhundert Sozialengagement
Datum: 21.01.

21.01.

Agnes

Agnes, die "Kind-Heilige", wurde im Alter von 12 Jahren zu Rom gemartert. Von ihrer außergewöhnlichen Schönheit und Anmut bezaubert, soll ihr der Sohn des römischen Stadtpräfekten einen Heiratsantrag gemacht haben. Doch sie lehnte diesen, so wird berichtet, mit dem Hinweis ab, sie sei schon mit einem anderen verlobt. Als der eifersüchtige Jüngling den Namen des Bräutigams erfahren wollte, gestand Agnes, sie sei ein Braut Christi. Daraufhin steckte der Statthalter - so erzählt es die Legende - das Mädchen in ein öffentliches Haus. Doch als sein Sohn das junge Mädchen dort schänden wollte, fiel er tot um. Erst durch Agnes' Gebet soll er wieder zum Leben erweckt worden sein. - Da das Feuer auf dem Scheiterhaufen der Jungfrau, die keine Angst vor dem Tod hatte, nichts anhaben konnte, wurde sie durch einen Dolchstoß in den Hals getötet. Agnes ist die Patronin der Jungfrauen und aller jungen Mädchen. In früherer Zeit wurde sie als Schutzheilige für die Bewahrung der Jungfräulichkeit angerufen. + 304 (?). Wetterregel: "Wenn Sankt Agnes ist gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen."

StadtRom
BesonderheitenGewaltopfer

21.01.

Epiphanius

Epiphanius Namenstag: 21.1 Namenspatron: Epiphanius, Bischof von Pavia, war einer der bedeutendsten Bischöfe in der Zeit der Völkerwanderung und stand sowohl bei Odoaker als auch bei Theoderich dem Großen in hohen Ehren, weshalb er als geschickter Unterhändler bei den Mächtigen seiner Zeit viel erreichen konnte. Man nannte ihn den „Friedensengel Italiens“. + 21.1496. - Seine Reliquien kamen 962 in den Dom zu Hildesheim.

21.01.

Ines

Ines de Beniganim (Ordensname: Sr.Josepha Maria von der hl Agnes) wurde 1625 als Tochter frommer Bauersleute in der Nähe von Valencia geboren. Als Laienschwester trat sie in das Kloster zu Beniganim ein. Sie war durch eine "Tiefe des Charakters" ausgezeichnet, besaß die Gabe der Prophetie und konnte Kranken erstaunliche Kraft und Zuversicht ver-leihen, was oft zu unerwarteten Heilungen führte. + 21.1.1696.

Besonderheiteneinfache, arme Leute

21.01.

Meinrad,

Meinrad, der im Kloster auf der Reichenau im Bodensee erzogen worden war, lebte als Einsiedler am Zürchersee in der Schweiz. Später ließ er sich in der Bergeinsamkeit (Finsterwald) nieder, wo er am 21. Januar 861 von Räubern, die er vorher noch freundlich bewirtet hatte, grundlos ermordet wurde

BesonderheitenEinsiedler Gewaltopfer

21.01.

Patroklus

Patroklus wurde in der Christenverfolgung durch Kaiser Valerian zu Troyes (F) getötet. Seine Reliquien kamen später nach Soest (Westfalen), wo er zum Stadtpatron erhoben wurde. + um 259.

StadtSoest in Westphalen
BesonderheitenGewaltopfer