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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Land: Europa

22.01.

Walther von Bierbeeke

Walther von Bierbeeke, ein christlicher Ritter, trat in ein Kloster ein und wurde wegen seiner innigen Verehrung der Gottesmutter der "Mönch Mariens" genannt. Wegen seiner tiefen Frömmigkeit wurde er schon zu Lebzeiten vom Volk als Heiliger angesehen. + um 1220 (?)

01.02.

Siegbert (Sigibert)

Siegbert (Sigibert) von Austrasien, König der Franken, war ein besonderer Wohltäter und Beschützer der Kirche. Er stiftete 12 Abteien, zahlreiche Kirchen, Spitäler und Wohlfahrtseinrichtungen. + 1.2.656.

LandEuropa
StandAdel

26.02.

Dionysius (Dionys, Denis, Dennis, Dion, Nies)

Dionys(ius) soll um 300 der erste Bischof von Augsburg gewesen sein. Er starb vermutlich als Märtyrer.

LandEuropa
StandBischof
StadtAugsburg
BesonderheitenMärtyrer

28.02.

Silvana (Siloana)

Silvana (Siloana), ein junges christliches Mädchen, erlitt um 304 in der diokletianischen Christenverfolgung das Martyrium. Woher sie stammte, ist unbekannt.

LandEuropa
BesonderheitenMärtyrerin

06.05.

Markward (Marko, Mark, Markwart, Marquard)

Markward war der erste Abt des Prämonstratenser-Stiftes Wilten in Tirol. + 6.51142

08.05.

Wulfhild (Wolfhild)

Wulfhild (Wolfhild) war die Gemahlin von Herzog Rudolf von Bregenz. Als Witwe trat sie 1143 in das Kloster Wessobrunn in Oberbayern ein. Schon zu Lebzeiten genoss sie in der Bevölkerung große Verehrung. + 8.5.1180.

21.05.

Konstantin

Konstantin der Große, römischer Kaiser, war am Hofe des Christenhassers Diokletian, der die Christen gänzlich ausrotten wollte, aufgewachsen. Doch gerade er war es, der eine vollkommene Kehrtwendung in der Haltung des Römischen Reiches gegenüber den Christen einleitete. Im Jahre 313 unterzeichnete er gemeinsam mit seinem Mitkaiser Licinius das Toleranzedikt von Mailand (Edictum Mediolanum), das den Christen freie Religionsausübung gestattete. Vor dem Sieg an der Milvischen Brücke vor Rom (312) über seinen Widersacher Maxentius soll er am Himmel ein Lichtkreuz erblickt haben, auf dem geschrieben stand: „In hoc signo vinces.“, d.h. „In diesem Zeichen wirst du siegen“. 330 verlegte Konstantin den Sitz des Kaisers nach Byzanz, das von da an „Konstantinopel“ (heute Istanbul) hieß. Er führte den Sonntag als „heiligen Tag“ ein, förderte das Christentum, ließ zahlreiche Kirchen errichten (Lateran und Peterskirche in Rom, Grabeskirche in Jerusalem u.v.a.) und stärkte die Kirche durch umfangreiche Schenkungen Konstantin zog die Christen, da sie ihm vertrauenswürdig schienen und sein Vertrauen auch rechtfertigten, immer häufiger für staatliche Aufgaben heran. Der Kaiser selber blieb aber Anhänger des Sonnengottes (Mithras-Kult) und ließ sich erst auf dem Sterbebett taufen. + 22.5.337. Obwohl Kaiser Konstantin unsagbar viel für das Christentum getan hat, wurde er von der Kirche nie offiziell als Heiliger anerkannt, da sein Leben alles andere als heiligmäßig war.

LandEuropa
StandAdel
StadtRom

20.06.

Benina (Benigna)

Benina (Benigna), Jungfrau, starb im 13. Jhdt als Märtyrin des Mongoleneinfalls in Schlesien.

LandEuropa
BesonderheitenMärtyrerin

14.09.

Maternus

Maternus ist der erste geschichtlich bezeugte Bischof von Köln. Er nahm nachweislich in den Jahren 313 und 314 an Synoden teil. Die Bischofslisten von Köln und Tongern führen ihn an erster Stelle an. Er starb an einem 14. September nach 314. (Als Bistumsheiliger von Köln, Trier und Aachen wird seiner am 11.9. gedacht.)

LandEuropa
StadtKöln Trier

15.09.

Oranna (Oranda)

Oranna (Oranda) soll eine schottische Königstochter gewesen sein, die von ihrem Vater verstoßen wurde, weil sie schwerhörig war. Sie zog sich daraufhin in die Einsamkeit zurück und wurde von ihrer Schwerhörigkeit geheilt. Im Gefolge des hl Fridolin (6.3) kam sie ins Frankenreich und wirkte im Gebiet an der oberen Mosel und an der Saar (Lothringen, Saarland) mit einer Gefährtin als Missionarin. + 6. Jhdt. - - Anmerkung: Nicht nur im Urchristentum, auch noch im frühen Mittelalter, bei der Missionierung der Germanen, finden wir – gar nicht so selten - Frauen, die als Glaubensboten das Evangelium verkündeten und bei der Missionierung mithalfen.

LandEuropa
StandAdel
BesonderheitenEinsiedlerin

12.12.

Dietrich (Dieter, Dirk)

Dietrich (Theoderich), Mönch in der Reformabtei Gorze in Lothringen, wurde um 1082 zum Abt des Klosters in Kremsmünster (Oberösterreich) berufen, in dem er erfolgreich die Hirsauer Reform durchführte. Als Bischof Altmann von Passau (9.8) während des Investiturstreits von Kaiser Heinrich IV. aus seiner Bischofsstadt vertrieben wurde, fand er Zuflucht in Kremsmünster. + an einem 12..12. bald nach 1082

LandEuropa
BesonderheitenReformer
Datum: 23.01.

23.01.

Emerentia

Emerentia, Märtyrin, war angeblich eine Ziehschwester der hl. Agnes und wurde um das Jahr 304 zu Rom gesteinigt.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrerin

23.01.

Eugen

Eugen Bolz war ein tief gläubiger katholischer Politiker in Württemberg. Er sah in der Lehre des Christentums die Grundlage für seine politische Tätigkeit und erkannte schon sehr früh das wahre Gesicht des Nationalsozialismus. Daher war er von Anfang an entschlossen, Widerstand zu leisten. Nach dem misslungenen Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944 wurde der aufrechte Christ und Demokrat verhaftet, zum Tode verurteilt und hingerichtet. + 23.1. 1945.

Besonderheiten20. Jahrhundert Gewaltopfer

23.01.

Hartmut

Hartmut, Mönch, ab 872 Abt zu St.Gallen, übte eine rege Bautätigkeit aus und war auch ein begabter Dichter. 883 dankte der bescheidene Mann als Abt ab und führte als Rekluse ein Leben der Zurückgezogenheit und Abtötung. Er starb an einem 23.Januar nach dem Jahr 905.

StadtSt. Gallen
BesonderheitenEinsiedler

23.01.

Heinrich (Heiko, Haiko, Heiner, Heino).

Heinrich Seuse, um 1295 zu Konstanz am Bodensee geboren, wurde Dominikanermönch und war ein Schüler des berühmten "Meister Ekkehard". Der begnadete Seelenführer, Mystiker und Asket durchzog als rastloser Prediger Schwaben, die Schweiz, das Rheinland und kam bis in die Niederlande. Wegen verschiedener Äußerungen in seinen Predigten und Schriften musste er, von der Inquisition als Ketzer angeklagt, einen Prozess über sich ergehen lassen. Sein "Büchlein der ewigen Weisheit" wurde trotzdem zu einem weit verbreiteten Andachtsbuch. + 25.1. 1366

BesonderheitenMystiker

23.01.

Nikolaus

Nikolaus Groß, Bergmann im Ruhrgebiet und Mitglied der christlichen Gewerkschaft, bildete sich durch Abendkurse weiter und brachte es schließlich bis zum Chefredakteur des führenden Organs der katholischen Arbeiterbewegung in Westdeutschland. Schon 1930 warnte er vor der Radikalisierung von rechts und links und versuchte die Arbeiter durch Aufklärung dagegen zu immunisieren. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde seine Zeitung verboten. Unter einem anderen Namen gab er eine neue heraus, immer wieder vom Minister für "Volksaufklärung und Propaganda" gemaßregelt und angegriffen. 1938 wurde auch diese Zeitung konfisziert. - Kraft und Rückhalt für sein Engagement gegen das Unrecht holte sich der mutige Kämpfer immer wieder aus seiner Familie. Für ihn war ein christliches Familienleben der beste Schutz gegen totalitäre Ideologien. Nach schwersten inneren Kämpfen schloss er sich der Wider-standsgruppe des "Kreisauer Kreises" an und wusste, dass er damit nicht nur sich, sondern auch seine über alles geliebte Familie gefährdete. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944 wurde Nikolaus Groß verhaftet und in das KZ Ravensbrück eingeliefert. Wochenlang hörte seine Familie nichts von ihm. Vom SS-Arzt Lange auf "Folterfähigkeit" untersucht, wurde er nach den schlimmsten Torturen am 30.September nach Berlin-Tegel gebracht. Jetzt durfte er einmal in der Woche seiner Frau und den sieben Kindern schreiben. Er schrieb: "..Ich denke stets und immerfort mit solcher Herzinnigkeit an Dich und die Kinder, daß es manchmal das Herz nicht fassen will. Ich möchte, was ich an Kraft besitze, nur so an Liebe und Güte hingeben an Euch, meine Herzlieben. Und wenn Ihr aus meinen dürftigen Zeilen einen Gewinn ziehen wollt, dann seid einander freigebig in der Liebe, die Ihr Euch schenkt.... Wer sich mit Gott beschäftigt, hat keine Langeweile. Besonders unterhalte ich mich mit ihm über jeden Einzelnen von Euch und sage ihm dabei alles, was ich auf dem Herzen habe". - Am 15.Januar 1945 verurteilte der Volksgerichtshof Nikolaus Groß zum Tode - unter dem Vorsitz von Roland Freisler, mit dem er sich 1932 in seiner Zeitung folgendermaßen auseinandergesetzt hatte: "Freisler berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Erst (ist er) Kommunist, Sowjetkommissar gewesen, nun (ist er) Nazi und Antimarxist. Was mag noch alles aus ihm werden?" Nur noch einmal konnte Frau Groß mit ihrem Gatten sprechen. Am 23.Januar 1945 wurde Nikolaus Groß im Gefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet. Gemeinsam mit ihm starben unter dem Fallbeil Graf Helmuth von Moltke, der Anführer des "Kreisauer Kreises", und weitere acht Persönlichkeiten des Widerstandes.

Besonderheiten20. Jahrhundert Gewaltopfer

23.01.

Reinhold

Reinhold Frank, Rechtsanwalt in Karlsruhe, leistete aus christlicher Überzeugung Widerstand gegen das Dritte Reich. Er wurde nach Folterungen und Haft in Berlin-Plötzensee hin-gerichtet. + 23.1. 1945

Besonderheiten20. Jahrhundert Gewaltopfer