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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Theresia

07.06.

Sophie (Sophia) Thérèse (Theresia)

Sophie-Thérèse de Soubiran (On: Sr.Maria Theresia), gründete 1855 in ihrer Heimatstadt Castelnaudary (Südfrankreich) die „Gemeinschaft Mariens für die immerwährende Hilfe“, deren Mitglieder sich der großstädtischen Arbeiterinnen annahmen. + 7.61889 in Paris.

BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

06.07.

Maria Theresia (Marie Theres, Maresa, Marisa)

Maria-Theresia Ledochowska, war eine österreichische, polnisch-stämmige Gräfin, die ihr Leben ganz der Missionierung Schwarzafrikas verschrieben hatte. Unermüdlich kämpfte sie gegen die Sklaverei und rief die gegen die Sklaverei gerichtete "Petrus-Claver-Solidarität" ins Leben. Die "Mutter der Schwarzen" kam später nach Europa zurück, richtete mehrere Druckereien ein und gab religiöse Schriften über und für Schwarzafrika heraus. Auch durch Vorträge förderte und unterstützte sie die Missionen. + 6.7.1922.

StandAdel
BesonderheitenSozialengagement

01.10.

Theresia

Theresia vom Kinde Jesus, auch die "kleine heilige Theresia" genannt, kam 1873 in einem Dorf in der Normandie zur Welt. Nach dem frühen Tod der Mutter zog die Familie nach Lisieux, wo das Mädchen nur mit päpstlicher Sondergenehmigung bereits mit 15 Jahren in das Karmeliterkloster eintreten durfte. Von den Mitschwestern wurde sie mit wenig Begeisterung aufgenommen, die Oberin erschwerte ihr das Leben durch ständige Demütigungen, da man sie wegen ihres zurückhaltenden, weltabgewandten Wesens für eingebildet hielt. Niemand ahnte etwas von den inneren Kämpfen, den seelischen Leiden und Gewissensängsten, die das Mädchen durchmachen musste. Dazu kam noch, dass sie tuberkulosekrank wurde. Alle Leiden opferte sie Gott auf, weil sie damit Arme Seelen retten wollte. In der Nacht vom 30.September zum 1.Oktober 1896 endete das junge Leben der Mystikerin, die schon früh ihre Gedanken schriftlich niedergelegt hatte, nach einem schweren Anfall von Bluthusten. Sie war erst 24 Jahre alt. In ihrem bedeutend-sten Werk "Geschichte einer Seele" betont die Schreiberin immer wieder, dass die Liebe zu Gott an der Liebe zum Nächsten gemessen wird und dass Gott in seiner unendlichen Liebe und Güte auch dem größten Sünder verzeiht, wenn er seine Taten aufrichtig bereut und den ehrlichen Vorsatz fasst, sich zu bessern. Theresia ist Patronin der Weltmission, zweite Patronin von Frankreich und wurde zuletzt zur Kirchenlehrerin erhoben.

15.10.

Theresia (Teresa)

Theresia (Teresa) von Ávila, die große Mystikerin, Ordensgründerin und Kirchen-lehrerin, trat nach einer recht weltlich gelebten Jugend mit 20 Jahren in das Karmelitin-nenkloster in ihrer Heimatstadt ein. Bald wurde sie schwerkrank, schwebte in Lebensgefahr und lag lange Zeit im Koma. Danach war sie teilweise gelähmt, dann längere Zeit gehbehindert. Während dieser traurigen Zeit hatte sie ihre ersten mystischen Erlebnisse, in denen ihr Christus als Lichtgestalt erschien. Diese schildert sie folgendermaßen: "..Der Glanz einer solchen Vision übertrifft alles, was man sich auf Erden vorstellen kann.... Es ist ein Licht, das von dem, das man auf Erden sieht, vollkommen verschieden ist. Im Vergleich mit diesem Lichte erscheint selbst die Klarheit der Sonne dunkel..." Auf das unbe-schreibliche Glücksgefühl während der folgte nach der Rückkehr ins normale Leben eine "tiefe Trauer des Verstoßenseins". Interessanterweise ähneln die Schilderungen der Teresa von Ávila den Aussagen klinisch Toter, die wieder ins Leben zurückberufen wurden. Eine Vision von den Höllenqualen erschütterte die Frau derart, dass sie gelobte, nach absoluter Vollkommenheit zu streben. Da der Visionärin die Regel des Karmeliterordens zu wenig streng erschien, wollte sie den Orden reformieren, stieß aber bei vielen Mitschwestern und besonders in der Öffentlichkeit auf großen Widerstand. Dass sie öffentlich gesagt hatte: "Für die Eltern wäre es besser, ihre Töchter zu verheiraten, als sie in ein Kloster ohne Zucht (Disziplin) eintreten zu lassen", wurde als ungeheuerlich empfunden. Als sie einsehen musste, dass eine Gesamtreform des Ordens nicht möglich war (vor allem die von Teresa eingeführten allzu strengen Bußübungen für die Sünden anderer wurden von vielen abgelehnt), trennten sich die reformierten "Unbeschuhten" von den "Beschuhten" Karmelitinnen. Neben ihren organisatorischen Aufgaben fand Teresa immer noch Zeit und Kraft für eine reiche schriftstellerische Tätigkeit, was ihr den Namen "Doctora Mystica " eintrug. Die zierliche Frau war eine Persönlichkeit von überragender Intelligenz, Organisationsfähigkeit und von einer bewundernswerten Autorität. Durch ihre gewinnende Liebenswürdigkeit und ihren starken Gemeinschaftssinn war sie "als Mensch genauso groß wie als Heilige". Sie starb am 4.Oktober 1582. Theresia ist die Patronin von Spanien, Mexiko, Neapel und der spanischen Schriftsteller sowie Schutzheilige in geistlichen Nöten, für ein verinnerlichtes, ausgeglichenes Leben und gegen Herzleiden. Bauernregel: "Zu Sankt Therese beginnt die Weinlese."

BesonderheitenKirchenlehrerin Mystikerin
Datum: 20.01.

20.01.

Fabian, Papst

Fabian, Papst (236-251), eine hochangesehene Persönlichkeit, starb als einer der ersten Märtyrer der Christenverfolgung unter Kaiser Decius am 20.Januar 251. Wetterregeln: "An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an." "An Fabian und Sebastian fangen Baum und Tag zu wachsen an." "Fabian im Nebelhut tut den Bäumen gar nicht gut."

StandPapst
StadtRom
BesonderheitenMärtyrer

20.01.

Sebastian

Sebastian, einer der volkstümlichsten Heiligen, soll ein junger Offizier der kaiserlichen Leibgarde in Rom gewesen sein. Als der Christenhasser Diokletian eines Tages erfuhr, dass der von ihm geschätzte Soldat ein Christ war, ließ er ihn verhaften, an eine Säule binden und von Bogenschützen mit zahllosen Pfeilen durchbohren. Als tot liegengelassen, wurde der noch Lebende von der christlichen Witwe Irene (siehe 21.2.) geborgen und gesundgepflegt. Als der tot Geglaubte später mutig vor den zutiefst erschrockenen Kaiser hintrat und ihn wegen seines grausamen Vorgehens gegen die Christen anklagte, wurde er in den Circus, die Rennbahn von Rom, abgeführt und von ehemaligen Soldatenkollegen mit Stöcken zu Tode geprügelt. Sebastian ist Patron der Sterbenden, gegen die Pest, Schutzheiliger der Eisenhändler, Töpfer, Zinngießer, Gerber, Soldaten und Kriegsinvaliden. + 20.1.288. Bauernregel: "Wenn am Baum anklopft der Bastl, steigt der Saft schon in die Astl." "Sebastian, je kälter und heller, Scheunen und Fässer desto völler."

StandSoldat
StadtRom
BesonderheitenMärtyrer

20.01.

Ursula Haider

Ursula Haider, mit neun Jahren Vollwaise geworden, wurde aus Mitleid in das Kloster Valduna (Vorarlberg) aufgenommen. Aus dem Waisenmädchen wurde später die hochgeachtete Äbtissin des Klosters Villingen in Württemberg. + 20.1.1498.

20.01.

Ute

Ute (Utta, Uota) war eine fromme und stets hilfsbereite Dienstmagd zu Uttenweiler in Schwaben. + 20.1. 821.

Besonderheiteneinfache, arme Leute