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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Datum: 06.03.

06.03.

Amalie

Amalie Streitel (On: Sr.Franziska), eine Franziskanernonne zu Augsburg, war die Gründerin des Krankenpflegeordens der "Addolorata-Schwestern" (1883). Bei der Krankenpflege zog sie sich Knochentuberkulose zu, wurde aber geheilt. 1896 wurde sie als Oberin - wie sich erst viel später herausstellte - auf Grund falscher Beschuldigungen abgesetzt und lebte danach unter demütigenden Umständen als einfache Schwester in einem Kloster in Rom. Ihre Kon-gregation aber erlebte bald einen großen Aufschwung. + 6.3.1911 in Rom.

StadtAugsburg
BesonderheitenOrdensgründerin Sozialengagement

06.03.

Chrodegang

Chrodegang, Bischof von Metz, gründete zahlreiche Klöster und wurde zum Erneuerer des kirchlichen Lebens in seiner Diözese. + 6.3766.

StandBischof
StadtMetz
BesonderheitenReformer

06.03.

Fridolin (Frido)

Fridolin von Säckingen kam in der Zeit der Merowinger (6./7. Jhdt) als Glaubensbote zu den Alemannen am Oberrhein, zog predigend durch das Elsass, den Schwarzwald und die Schweiz und konnte viele für das Christentum gewinnen. Er rodete, ließ Kapellen erbauen und gründete Klöster. Die Menschen waren ihm wegen seiner großen Güte und Hilfsbereitschaft zugetan und verehrten ihn. Auf der Rheininsel Säckingen errichtete er das Hilarius-Kloster, in dem er nach seinem Tod bestattet wurde.- Fridolin ist Patron des Kantons Glarus, von Säckingen und der Schneider, Schutzheiliger gegen Viehseuchen, Feuer- und Wassergefahr, Bein- und Armleiden sowie für eine günstige Witterung. Historischer Exkurs (Friedrich Schiller hat mit seiner Ballade "Der Gang zum Eisenhammer" zur Bekanntheit des Alemannenmissionars beigetragen)

06.03.

Nicoletta (Coletta, Nicole, Nicola)

Nicoletta (Coletta) Boillet, geboren in Corbie (Picardie), war 1406 in den Klarissenorden eingetreten. Im Auftrag des Papstes reformierte die ungewöhnliche Frau - sie verfügte über „viel Demut, Herzenseinfalt und Liebe“ - zahlreiche Klöster ihrer Gemeinschaft und „führte sie zur alten Strenge zurück.“. Außerdem gründete sie 20 neue Niederlassungen. Deren Schwestern nannten sich „Colettinen“. Wegen des großen Erfolges schlossen sich sogar Männerklöster den Reformen an. + 6.3.1447 zu Gent in Belgien. - Nicoletta ist Patronin von Gent, gegen Fieber, Augenleiden, Kopfschmerzen, bei Unfruchtbarkeit der Ehe und für eine glückliche Geburt. - (Nicola, Nicole)

StadtGent
BesonderheitenReformer

06.03.

Quiriak (Quiriacus)

Quiriak (Quiriacus) war (vor dem 7. Jhdt) ein Priestermönch der Trierer Abtei St. Maximin.

StadtTrier

06.03.

Rosa

Rosa von Viterbo war eine ganz und gar ungewöhnliche Persönlichkeit. Das Kind armer Leute trat im Jahr 1250 nach der Genesung von einer schweren Krankheit in den Franziskaner-Orden ein. Schon bald machte sie sich - erst 17 oder 18 Jahre alt - als feurige Predigerin einen Namen. Sie rief die Mitbürger öffentlich zur religiösen und sittlichen Erneuerung auf und konnte ihre Zuhörer begeistern. Da sie aber auch politische Themen aufgriff, wurde sie von Friedrich II. samt ihren Eltern aus Viterbo verbannt. Als der Kaiser bald darauf starb, kehrte das Mädchen Rosa in ihre Heimatstadt zurück und predigte weiter. Doch ihr Leben neigte sich sehr früh dem Ende zu. Erst 19 oder 20 Jahre alt starb die Bußpredigerin am 6.3.1252 (Die Einwohner von Viterbo begehen den Gedenktag ihrer Stadtpatronin mit einem großen Volks-fest - allerdings erst am 4.September, zur Erinnerung an jenen Tag, als 1258 Rosas völlig unver-wester Leib in das Klarissenkloster der Stadt übertragen wurde.)

StadtViterbo
BesonderheitenBüßerin Sozialengagement