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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Alexandra

20.03.

Claudia, Alexandra

Claudia, Alexandra und ihre Gefährtinnen waren junge christliche Frauen aus Amisium in Kleinasien. Sie starben unter Maximian, dem Mitregenten des berüchtigten Christenverfol-gers Kaiser Diokletian, einen besonders furchtbaren Tod: Die Mädchen wurden zuerst mit Ruten ausgepeitscht, dann wie geschlachtete Tiere aufgehängt und derart "zerfleischt", dass ihnen die Gedärme herausquollen. Zuletzt warf man sie, ganz gleich, ob sie noch Lebens-zeichen von sich gaben oder schon tot waren, in einen Ofen. + um 300. Historischer Exkurs Diese unmenschlichen Grausamkeiten klingen wie einer Schauergeschichte entnommen. Es mag zwar manches durch die Legende hinzugefügt oder übertrieben worden sein, aber zeitgenössische Quellen bezeugen mehrmals die fast unvorstellbaren Martern, denen die Christen ausgesetzt wurden. Besonders an jungen Mädchen, speziell an Sklavinnen, aber auch an Frauen aus den Provinzen, die kein römisches Bürgerrecht besaßen, ebenso wie an christlichen Soldaten, konnte sich der Sadismus unbedeutender Provinzialbeamter und Henkersknechte austoben, zumal sie ja nur die Befehle der Obrigkeit gehorsamst befolgen wollten. Und Kaiser Diokletian hatte ange-ordnet, gegen die Christen mit allen Mitteln vorzugehen, da von ihm das Christentum als Feindbild angesehen wurde, das für den Verfall des Römischen Reiches verantwortlich war.

LandAsien
BesonderheitenMärtyrerin

21.03.

Alexandra

Alexandra von Amisium, + um 300, siehe 20.3.

21.04.

Alexandra

Alexandra, Märtyrin zu Rom (oder in Nicomedien?), soll während der Christenverfolgung unter Diokletian gemartert worden sein. Möglicherweise war sie eine Dame der kaiserlichen Hofgesellschaft. Die Legende macht sie zur Gattin des Kaisers, die beim Martyrium des hl Georg anwesend und von dessen Standhaftigkeit so beeindruckt war, daß sie selber Christin wurde und für ihren Glauben im Jahr 302 starb. Sie sollte enthauptet werden, gab aber schon im Gefängnis den Geist auf.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrerin

18.05.

Alexandra

Alexandra, ein christliches Mädchen aus Ankyra (Ankara), wurde mit mehreren Gefährtin-nen während der diokletianischen Christenverfolgung um 304 in einem Teich ertränkt.

StadtAnkara
BesonderheitenMärtyrerin
Datum: 20.11.

20.11.

Bernward

Bernward, Bischof von Hildesheim, ließ Kirchen und Klöster erbauen und war ein begab-ter Künstler. Er stellte selbst kunstvolle Goldschmieds- und Schmiedearbeiten her, gründete die später berühmt gewordene Kunstschule zu Hildesheim und war stark karitativ tätig. + 20.11.1022.

StandBischof
StadtHildesheim
BesonderheitenKünstler

20.11.

Edmund

Edmund war schon im Alter von 15 Jahren König von Ostanglien geworden. Als 870 die Dänen in sein Land einfielen, wurde er, da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, von den heidnischen normannischen Eroberern gegeißelt, dann mit Pfeilen durchbohrt. + 870.

BesonderheitenMärtyrer

20.11.

Felix

Felix von Valois ging in die Geschichte als Mitbegründer des Trinitarierordens ein. Zuerst wollte er als Einsiedler leben. Doch dann lernte er einen jungen Doktor aus Paris kennen, Johannes von Matha (sieh 17. 12.). Die beiden Männer verstanden sich von Anfang an gut und beschlossen, ihr weiteres Leben einer großen Aufgabe zu widmen. Sie gründeten einen Orden, der sich für die Befreiung von Christen aus der Sklaverei einsetzen sollte, den Trinitarierorden. Diese Vereinigung machte es sich neben dem Einsatz für die als Sklaven in moslemische Länder verschleppten Christen zur Aufgabe, Gefangene und Sträflinge im eigenen Land zu betreuen. Die Arbeit der Trinitariermönche war bald, vor allem in Nordafrika, von Erfolg begleitet und breitete sich rasch auch über die Grenzen Frankreichs hinaus aus. Der Strafgefangenenseelsorger Felix von Valois starb im Jahr 1212 in Paris in dem Bewusstsein, vielen Unglücklichen geholfen zu haben.

StadtParis
BesonderheitenOrdensgründer Sozialengagement

20.11.

Korbinian (Corvin)

Korbinian (Corvin), lebte schon als Jugendlicher in seiner gallischen Heimat als Einsiedler. Dann pilgerte er nach Rom und wurde vom Papst beauftragt, bei den Bayern zu missionieren. Später wurde er zum ersten Bischof von Freising ernannt. Als der Glaubensbote die unrechtmäßige Ehe des Bayernherzogs Grimwald verurteilte, musste er, verfolgt vom Hass der Herzogin, fliehen. Er lebte nun mehrere Jahre in Kains in Südtirol, wurde zuletzt aber vom Nachfolger des Herzogs nach Freising zurückberufen und konnte sein Werk fortsetzen. + 8.9. um 730. Im Bistum Bozen/Brixen wird das Gedächtnis Korbinians am 9. September begangen.

StandBischof
StadtFreising
BesonderheitenEinsiedler