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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Judith

13.03.

Judith

Judith, die Schwester des Bernward von Hildesheim, leitete als Äbtissin das 1021gegründete Chorfrauenstift Ringelheim in Sachsen. Sie starb an einem 14.3.in der ersten Hälfte des 11.Jhdts. (Bekannter als die Heiligen und Seligen dieses Namens ist die junge Witwe Judith aus dem Alten Testament: Als der Assyrerkönig Nebukadnezar das jüdische Volk unterjochen wollte, stieß er auf großen Widerstand. Daraufhin rückte ein assyrisches Heer unter dem Feldherrn Holofernes heran und belagerte die mächtige Festung Bethulye, in die sich die Bevölkerung zurückgezogen hatte. Die Eingeschlossenen dachten bereits an Kapitulation, da die Lebensmittel knapp wurden und die Assyrer die Wasserzufuhr absperrten. Daraufhin ging die nicht nur sehr schöne, sondern auch sehr kluge Witwe Judith in das Zelt des feindlichen Heerführers und berichtete ihm vom (angeblichen) Todesmut der jüdischen Verteidiger, bis zum letzten Mann zu kämpfen, und machte ihn glauben, dass sie, um nicht mit ihren Leuten untergehen zu müssen, aus der Festung geflohen sei. Holofernes war von Judiths Schönheit bezaubert und wollte die junge Frau bei sich behalten. In der folgenden Nacht, als er nach einem Zechgelage berauscht dalag, schlug ihm die mutige Hebräerin mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Die Soldaten gerieten beim Anblick des abgeschlagenen Hauptes ihres Anführers derart in Panik, dass sie völlig kopflos das Weite suchten. Judith aber wurde zur Volksheldin. - Historischer Exkurs (Täuschung und Töten eines Feindes galten im Altertum als durchaus erlaubte Kriegslist.)

25.03.

Judith (Jutta)

Judith (Jutta) lebte in der ersten Hälfte des 12. Jhdts als Einsiedlerin bei Bernried in Schwaben und führte ein Leben der Nächstenliebe und des Gebetes.

BesonderheitenEinsiedlerin

29.06.

Judith

Judith, eine Witwe aus England, kam im 11. Jhdt auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land nach Bayern, wo sie in Niederaltaich ihre vom Aussatz befallene Nichte Salome bis zu deren Tod aufopferungsvoll pflegte.

Datum: 23.09.

23.09.

Basin

Basin war im frühen Mittelalter Bischof von Trier. + 4.3705.

StandBischof
StadtTrier

23.09.

Gerhild (Gerhilde)

Gerhild von Konstanz führte im 12. Jhdt als Reklusin in St.Gallen mit ihrer Gefährtin Gotlinde (siehe 15.9.)ein asketisches Büßerleben.

StadtKonstanz St. Gallen
BesonderheitenEinsiedler Büßerin

23.09.

Linus

Linus, Papst, war der erste Nachfolger von Petrus als Bischof von Rom. Er soll im Jahre 67 das Martyrium erlitten haben.

StandPapst
BesonderheitenMärtyrer

23.09.

Liutwin (Lutwin)

Liutwin (Lutwin) folgte Basin auf dem Bischofsstuhl von Trier. + 29.9. um 720

StandBischof
StadtTrier

23.09.

Pio (Pius)

Pio (Pius) da Pietrelcina (Padre Pio)* wurde 1887 als Francesco Forgione in Pietrelcina im Süden Italiens geboren. Mit 16 Jahren trat er in Morcone in den Orden der Kapuziner ein, 1910 empfing er die Priesterweihe. Am 10. August 1910 traten bei ihm zum ersten Mal die Wundmale Jesu auf. Ab 1916 lebte der Stigmatisierte im Kloster San Giovanni di Rotondo am Monte Gargano. Er gründete ein Spital und rief Gebetsgruppen ins Leben, die er „Ausstrahlungspunkte der Liebe“ nannte. Seine Botschaft an die Menschen lautete: „Bereichert euer Dasein, indem ihr Schätze für die Ewigkeit sammelt!“ Der charismatische Priester, der von einer übergroßen Liebe zu den Mitmenschen erfüllt war, konnte zahllosen Hilfesuchenden in ihren Nöten Beistand leisten. Er fühlte die Berufung in sich, den Menschen die Erlösung zu vermitteln und wurde schon zu Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt. +23.9.1968. - Am 16. Juni 2002 wurde er von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen.

23.09.

Pio (Pius); Pia

Pio (Pius); Pia Namenstag: 23.9 Namenspatron: Padre Pio (Pater Pius) wurde 1887 als Francesco Forgione in Pietrelcina in der Erzdiözese Benevent im Süden Italiens geboren. Mit 16 Jahren trat er in den Orden der Kapuziner-Minoriten ein, wo er den Namen Pio erheilt. Ab 1916 lebte der Ordenspriester im Kloster San Giovanni di Rotondo am Monte Gargano. Gezeichnet mit den Wundmalen Christi, konnte der charismatische Priester vielen Menschen, die sich an ihn wandten, helfend beistehen und galt schon zu Lebzeiten als Heiliger. +23.91968. Am 16. Juni 2002 wurde er von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen

23.09.

Rotraud (Rotrud, Rotraut)

Rotraud (Rotrud) war die erste Äbtissin des von Kaiser Heinrich II. gegründeten Klosters in Neuburg an der Donau (Bayern). Sie wurde als weise Ratgeberin von allen Ständen geschätzt. + um 1020.

23.09.

Thekla

Thekla von Ikonion (heute Konye/Türkei) gilt der Überlieferung nach als Erzmärtyrin, d.h. als erste christliche Märtyrin, weil sie mehrmals gemartert wurde. Wahrscheinlich starb sie aber zuletzt einen friedlichen Tod. Sie war eine Schülerin des Apostels Paulus, von dem sie getauft worden war. Bald wurde sie als Christin zum Feuertod verurteilt. Als aber plötzlich und völlig unerwartet ein heftiger Regenguss einsetzte und das Feuer zum Erlöschen brachte, ließen sie die erschrockenen Peiniger frei. In der Folge begleite die junge Frau den Apostel Paulus auf seinen Missionsreisen. Ein zweites Mal soll Thekla wegen ihres Bekenntnisses zum Christentum zum Tode verurteilt worden sein. Es wird berichtet, man habe sie wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen, die sie aber nicht anrührten. Thekla ist eine jener Frauen, die in der Frühzeit des Christentums bei der Verkündigung der Frohbotschaft aktiv mitgewirkt haben. In der Ostkirche ist die „Erzmärtyrin“ eine der meist verehrten Heiligen. Thekla ist Schutzheilige der Sterbenden, gegen Augenleiden, Feuersgefahren und gegen die Pest.

BesonderheitenMärtyrerin