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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Stand: Witwe

22.03.

Lea (Lia)

Lea, eine reiche Witwe in Rom, entsagte aus Liebe zu Gott und den Menschen dem gesell-schaftlichen Leben ihres Standes und führte einen Kreis frommer, karitativ tätiger Frauen, die sich der Hilfsbedürftigen annahmen. + 22.3.384 Anmerkung: Der Einfluss der Frauen auf die Ausbreitung des christlichen Glaubens war auch noch in der Zeit, als das Christentum bereits als gleichberechtigte Religion anerkannt war, beträchtlich. Hauptsächlich durch Frauen war das Christentum bis in die höchsten Kreise der römischen Gesellschaft vorgedrungen, wobei sich die führende Schicht nur zögernd dem neuen Glauben öffnete. Es waren gerade Frauen, die auch die sozialen Aufgaben des Christentums wahrnahmen. Zum Entsetzen ihrer Standesgenossen verkauften nicht wenige der vornehmen Damen ihren immensen Besitz und verwendeten den Erlös für die Versorgung von Armen, Kranken, Witwen und Waisen, kauften Sklaven und Zwangsarbeiter los und brachten gewaltige Summen für die Opfer von Naturkatastrophen auf.

StandWitwe
StadtRom
BesonderheitenSozialengagement

03.06.

Hildburg (Hildburga)

Hildburg, eine wegen ihrer Mildtätigkeit bekannte Witwe zu Chartres (Isle de France), brachte u.a. die Mittel zur Gründung eines Hospitals auf. + nach 1115

StandWitwe
StadtChartres

19.06.

Michaela (Micaela, Michelle)

Michaela (Michela, Michelina, Micaela) Metelli, um 1310 in Pesaro in Mittelitalien geboren, führte als Gattin eines reichen Mannes ein wenig tugendhaftes Leben. Nach seinem Tod hielt sie Einkehr und lebte fortan als Büßerin und Wohltäterin. Von ihren Verwandten wurde sie vorübergehend wegen vermeintlicher Geistesgestörtheit eingesperrt, da diese ihren plötzlichen Sinneswandel nicht nachvollziehen konnten. Obwohl die Witwe Aussätzige und unter anderen ansteckenden Krankheiten Leidende pflegte, blieb sie selbst gesund. + 19.6.1356

StandWitwe
BesonderheitenBüßerin Sozialengagement

29.06.

Judith

Judith, eine Witwe aus England, kam im 11. Jhdt auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land nach Bayern, wo sie in Niederaltaich ihre vom Aussatz befallene Nichte Salome bis zu deren Tod aufopferungsvoll pflegte.

29.08.

Sabina

Sabina von Rom war eine wohlhabende Witwe, die vom Vorbild ihrer Sklavin Seraphia beeindruckt, Christin geworden war. Im August 120 (unter Kaiser Hadrian) wurde die standhafte Bekennerin aus vornehmem Hause nach vielen vergeblichen Versuchen, sie vom Christentum loszureißen, enthauptet. Die Kirche Santa Sabina auf dem Aventin in Rom ist eine der sehenswertesten Basiliken der Stadt.

StandWitwe
StadtRom
BesonderheitenMärtyrerin

04.09.

Ida

Ida von Herzfeld war eine (nieder-)sächsische Herzogin. Sie kümmerte sich als Witwe liebevoll um die Bedürftigen und Notleidenden und wurde im Volk "Mutter der Armen" genannt. + 4.9.825.

StandWitwe
BesonderheitenSozialengagement

05.10.

Gallina (Galla)

Gallina (Galla) war eine römische Witwe, deren außergewöhnlicher Nächstenliebe gerühmt wurde. Sie starb um 560.

StandWitwe
StadtRom

17.12.

Olympia (Olympias)

Olympia(s) lebte als Witwe und Diakonissin in Konstantinopel. Sie war eine große Wohltäterin und gab im Laufe der Zeit ihr gesamtes Vermögen für karitative Zwecke aus. Als sie wie Johannes Chrysostomus (siehe 13.9.) das Leben am Kaiserhof kritisierte und die Vornehmen an ihre sozialen Pflichten erinnerte, musste sie fliehen. + um 408.

StandWitwe
StadtKonstantinopel
BesonderheitenSozialengagement
Datum: 25.06.

25.06.

Dorothea

Dorothea von Montau stammte aus einer wohlhabenden Bauernfamilie in Ostpreußen. Sie hatte mit 16 Jahren geheiratet, war Mutter von neun Kindern geworden und hatte die Wundmale Jesu empfangen. Als ihr Mann gestorben und die Kinder schon erwachsen waren, ging die 44-jährige nach Marienwerder, wo sie sich am Dom als Reklusin eine Zelle einrichtete. Hier wurde sie im Laufe der Zeit zur Seelenführerin und Beraterin unzähliger Menschen. Körperliche und seelische Leiden sah sie immer als Prüfungen Gottes an. - Die Bauersfrau wurde schließlich zur Patronin von Preußen erhoben

BesonderheitenMystikerin

25.06.

Eleonora (Eleonore, Ella, Lore, Nora, Ellen, Lenore, Leonore)

Eleonora (Ellinor), die fromme und hochgebildete Königin von England, war eine Tochter des Grafen von der Provence: Nach dem frühen Tod ihres Gemahls (1272) führte sie für ihren Sohn tatkräftig, aber gerecht, die Regentschaft. Aus eigenen Mitteln ließ sie Lehrer und Missionare ausbilden, teilte selbst Brot und Suppe an Arme aus, besuchte Kranke, kümmerte sich um in Not Geratene und förderte Wissenschaft und Literatur. Nachdem ihr Sohn Edward I. die Regierung übernommen hatte, zog sich die bei Arm und Reich hoch angesehene Landesmutter in ein Kloster zurück, wo sie am 25. Juni 1291 starb. (Ella, Ellen, Lenore, Lore, Nora).

25.06.

Prosper

Prosper von Aquitanien, Laienmönch in Marseille, besaß eine hervorragender Bildung und war auch ein talentierter Schriftsteller. Um das Jahr 440 wurde er von Papst Leo I. zum persönlichen Berater erwählt. + 25.6. um 463.

BesonderheitenKünstler