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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Lambert

09.02.

Lambert

Lambert war der erste Propst des Klosters in Neuwerk (Sachsen-Anhalt). + 9.21123.

BesonderheitenMystikerin

17.09.

Lambert

Lambert, Bischof von Maastricht, + 17.9. um 705, siehe 18.9.

18.09.

Lambert (Lambrecht)

Lambert (Lambrecht), Bischof von Maastricht, gehörte im Mittelalter zu den am meisten verehrten Kirchenpersönlichkeiten. Er wurde im 7. Jhdt in der niederländischen Stadt Maastricht geboren. Um 672 scheint er als Bischof seiner Heimatstadt auf, 675 wurde er vom fränkischen Hausmeier Ebroin dem Schrecklichen in die Verbannung geschickt. Nach dem Sturz des gefürchteten Kontrahenten kehrte Lambert wieder in seine Bischofsstadt zurück und widmete sich ganz der Mission und Organisation seiner Diözese. Ein Streit mit dem habgierigen Grafen Toto, der sich Kirchengut aneignen wollte, führte dazu, dass der Bischof an einem 17. September um 705 durch einen gedungen Mörder mit einer Lanze erstochen wurde. Lambert wehrte sich nicht und empfing den tödlichen Stoß laut betend. Seine Reliquien wurde 715 von Bischof Hubertus (siehe 3.11.) nach Lüttich übertragen. Während der Französischen Revolution wurden sie vernichtet. Lambert ist der Patron der Diözese Lüttich, der Chirurgen, Zahnärzte, Holzschnitzer sowie Schutzheiliger bei Augenkrankheiten, Epilepsie, Krämpfen und Nierenleiden. Bauernregeln: "Auf Sankt Lambert hell und klar, folgt recht oft ein trockenes Jahr." - "Trocken wird das Frühjahr sein, ist's um Lambert klar und rein." - "Lambert nimmt die Kartoffeln heraus, doch breite ihr Kraut auf dem Felde aus; der Boden will für seine Gaben, doch ihr Gerippe wieder haben."

StandBischof
StadtMaastricht Lüttich
BesonderheitenGewaltopfer

18.09.

Lambert (Lantpert)

Lambert (Lantpert) war in der schwierigen Zeit der Magyareneinfälle Bischof von Freising. Der beim Volk sehr populäre Kirchenmann bemühte sich, die durch die Verheerungen des Krieges angerichteten Schäden in seinem Bistum zu beheben und das religiöse Leben zu erneuern. + 19.9.957.

StandBischof
StadtFreising
BesonderheitenReformer

19.09.

Lambert

Lambert Bischof von Freising, +19.9.957, siehe 18.9.

Datum: 16.01.

16.01.

Marcellus

Marcellus I., Papst (Marcel) lenkte die Kirche in einer Zeit, als das Amt des Bischofs von Rom (die Bezeichnung "Papst", abgeleitet von "Papa", d.i. "Vater", war noch nicht üblich) mit Lebensgefahr verbunden war. Marcellus soll nur ein Jahr (307) die römische Christengemeinde geleitet haben; dann wurde er von Kaiser Maximian verbannt. Schon in den ältesten Darstellungen finden wir Marcellus mit einem Esel und einer Krippe abgebildet. Das hat allerdings nichts mit Weihnachten zu tun, sondern bezieht sich darauf, dass der Papst nach seiner Ausweisung zur Bewachung von öffentlichen Stallungen verurteilt wurde. Deswegen wurde er auch zum Patron der Stallknechte ernannt. Papst Marcellus I. starb vermutlich am 16.1.308.

StandPapst
StadtRom

16.01.

Priscilla

Priscilla war die christliche Witwe eines römischen Senators, die wegen ihres vorbildlichen Lebens als "Zierde ihres Standes" galt. Ihr Todesjahr ist nicht bekannt.

16.01.

Tasso

Tasso (Tozzo), Mönch im Kloster Murbach und Begleiter des Alemannenmissionars Magnus, soll um 772 zum Bischof von Augsburg ernannt worden sein. + um 778

StandBischof
StadtAugsburg

16.01.

Theobald von Geisling

Theobald (Dietwald) von Geisling, ein Franziskanerbruder; war als Prediger in den österreichischen Ländern unermüdlich tätig, um den Glauben in den Herzen der Menschen zu vertiefen. + 16.1. 1520.

16.01.

Tilman (Till, Thilo, Tillmann)

Tilman wurde als junger Mann aus seiner Heimat Westfalen als Sklave nach Gallien verschleppt, dort vom hl Eligius (siehe 1.12.) freigekauft und als Goldschmied, der bald Berühmtheit erlangen sollte, ausgebildet. Trotz seines beruflichen Erfolges trat Tilman in das Kloster Solignac ein, wurde später dessen Abt und machte es zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst. Gegen Ende seines Lebens zog er sich in die Einsamkeit zurück, um Gott näher zu sein und ihm ungestört dienen zu können. + 16.1. 702.