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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Radegunde

18.07.

Radegunde

Radegunde von Wellenburg betreute abends nach ihrer schweren Arbeit als Dienstmagd Kranke und Gebrechliche im nahen Siechenhaus. In einer kalten Winternacht wurde sie auf dem Heimweg von Wölfen zerrissen. + um 1290.

BesonderheitenSozialengagement

12.08.

Radegunde (Radegund)

Radegunde von Thüringen war 13 Jahre alt, als das Reich ihres Vaters von den Franken erobert wurde. Ihr Bruder wurde getötet; sie selbst als Geisel ins Frankenreich verschleppt. In einer Zwangsehe mit dem rohen und grausamen jungen Frankenkönig Lothar I. unglück-lich verheiratet, stellte sie ihr Leben ganz in den Dienst der Nächstenliebe. Nachdem ihr Gemahl ihr aus dem Schädel des ermordeten Bruders zugetrunken hatte, floh Radegunde vom Königshof. Lange Zeit musste sie sich vor den vom König ausgesandten Häschern verborgen halten, bis sie im Kloster in Poitiers Ruhe und Sicherheit fand. Die unglückliche Königin, die von ihrem Gatten oft grausam misshandelt worden war, starb am 13. August 587. Der Dichter Venantius Fortunatus hat ihr Leben beschrieben.

StandAdel
BesonderheitenSozialengagement

13.08.

Radegunde

Radegunde, Königin der Franken, + 13.8.587, siehe 12.8.

Datum: 18.08.

18.08.

Claudia

Claudia war die erste Äbtissin des Klarissenklosters zu Genf. Sie starb Ende des 15. Jhdts.

18.08.

Helena (Ilona, Ilka, Jelena, Jelka, Elena, Eleni, Eileen)

Helena (Helene) war die Mutter Konstantins des Großen, jenes römischen Kaisers, der den Christenverfolgungen ein Ende setzte und das Christentum als gleichberechtigte Religion anerkannte. Die Kaiserin-Mutter war die Tochter eines Gastwirtes. Wegen ihrer Schönheit und ihres Charakters hatte sie der später zum Kaiser erhobene Constantinus Chlorus zu seiner Gefährtin auserwählt, musste sie aber auf Druck des Mitkaisers schließlich wegen ihrer niedrigen Herkunft verstoßen. Als Helenas Sohn, der am Kaiserhof erzogene Konstantin, 306 zum Kaiser ausgerufen wurde, nahm er die Mutter zu sich und ließ ihr alle Ehren zuteil werden. Helena ließ sich noch vor ihrem Sohn, im Jahre 312, taufen. Eifrig bemühte sie sich danach um die Ausbreitung des Christentums, entfaltete eine reiche karitative Tätigkeit und ließ mit Unterstützung ihres Sohnes zahlreiche Kirchen errichten, u.a. die Geburtskirche in Bethlehem. Auch die Basilika Santa Croce (Heiliges Kreuz), eine der sieben Pilgerkirchen in Rom, geht auf Kaiserin Helena zurück. Hier wurde das Kreuz Christi aufbewahrt, das auf die Initiative der Kaiserin hin gesucht und gefunden worden war. Heute befinden sich hier nur noch drei größere Bruchstücke des Heiligen Kreuzes, Teile der Dornenkrone sowie ein Nagel, der vom Kreuz Christi stammen soll. Die Vorkämpferin des Christentums starb sieben Jahre vor ihrem Sohn am 18.August 330. Helena ist Patronin von Frankfurt/M., der Diözesen Trier und Basel, der Färber, Nadler (Nadelhersteller), Schatzgräber, Schutzheilige gegen Blitz und Feuer sowie Helferin für die Aufdeckung von Diebstählen. (Ilona, Ilka, Jelena, Jelka, Elena, Eleni, Eileen)

StadtTrier

18.08.

Rainald (Rinaldo)

Rainald (Rinaldo), Erzbischof von Ravenna, bemühte sich als päpstlicher Legat vergeblich, die Vernichtung des Templerordens, der 1119 als Ritterorden zum Schutz der Christen im Heiligen Land, neben dem einstigen Tempel Salomons, gegründet worden war, durch den französischen König Philipp IV., den Schönen, zu verhindern. Dieser hatte es auf die Güter des Ordens abgesehen und die Templer bei der französischen Inqisition der "Häresie, der Blasphemie sowie der Unzucht" angeklagt. Unter der Folter wurden die notwendigen "Geständnisse" erpresst. Trotz heftiger Kritik vieler Kirchenmänner und obwohl der letzte Großmeister des Ordens auf dem Scheiterhaufen im Angesicht des Todes feierlich die Unschuld der Ordensritter beteuert und die gegen sie vorgebrachten Anschuldigungen als Verleumdungen hingestellt hatte, wurde der Templerorden 1312 durch den eingeschüchterten Clemens V., den ersten Papst, der in Avignon unter Aufsicht des französischen Königs residierte, aufgehoben. Der Besitz des Ordens sollte nach dem Spruch der Inquisition an andere Ritterorden fallen. Doch in Frankreich und England wurde das reiche Vermögen durch die Könige konfisziert, die es für die Kriegsführung gegen einander benötigten. Die ehrlichen Bemühungen des Erzbischofs und päpstlichen Legaten, als unparteiischer Friedens-stifter zwischen England und Frankreich zu vermitteln, waren meist vergebens. + 18.8. 1321.

StandBischof
StadtRavenna