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Der Heiligenkalender

Dieser Kalender bietet allen die Möglichkeit, etwas über ihren Namen und die dazugehörigen Heiligen oder Seligen zu erfahren. Hier finden sich Geschichten zu mehr als 1.800 Glaubensvorbildern. Es kann auch umgekehrt nach einem Datum gesucht werden, um die Namenspatrone eines bestimmten Tages zu erfahren. Autor der in der Datenbank vorliegenden Texte ist Mag. Josef Christian Kametler

Datum ausschliessen
Name: Susanna

24.05.

Johanna und Susanna

Johanna von Jerusalem gehörte ebenso wie Susanna von Jerusalem zu jenen frommen Frauen, die für Jesus sorgten, als er mit den Aposteln, die Frohe Botschaft predigend, umherzog. Zeitweise begleiteten sie ihn auch als Jüngerinnen.

BesonderheitenBiblische Gestalt

11.08.

Susanna

Susanna, starb um 304 in Rom den Märtyrertod, weil sie sich weigerte, einen Heiden zum Mann zu nehmen und ihrem Glauben abzuschwören. Susanna von Rom wurde bereits um 400 hoch verehrt.

StadtRom
BesonderheitenMärtyrerin

20.09.

Susanna

Susanna Ri (Oui), eine christliche Witwe in Korea, musste sich, obwohl sie schon recht alt war, ihren Lebensunterhalt als Dienstmagd verdienen. Am 20.(26?) September 1846 starb sie mit zahlreichen Leidensgefährtinnen zu Seoul ihres christlichen Glaubens wegen als Märtyrin.

19.12.

Susanna

Susanna von Babylon, bekannter als die "keusche Susanna" ist eine Gestalt aus dem Alten Testament. Sie war die Gattin des Juden Joakim und lebte im Exil in Babylon. Zwei alte Lüstlinge - sie waren angesehene Richter - hatten beschlossen, der sehr schönen, aber auch sehr frommen Susanna im Garten beim Bade aufzulauern. Als die Mägde gegangen waren, verließen die Männer ihr Versteck und verlangten von der jungen Frau, ihnen willens zu sein. Da diese den Antrag empört zurückwies, bezichtigten sie die beiden aus Rache vor Gericht der Unzucht mit einem jungen Mann. Susanna beteuerte immer wieder ihre Unschuld, doch man glaubte ihr nicht, zumal die Männer einen Meineid geschworen hatten. Sie war nur eine Frau, die beiden Richter angesehene Mitglieder der Gesellschaft. So wurde Susanna wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt. Doch der junge (Prophet) Daniel erreichte, dass das Verfahren wieder aufgenommen wurde. Er verhörte die beiden "Ankläger" getrennt von einander, verwickelte sie in Widersprüche und überführte sie schließlich der Lüge. Susannas Ehre war wiederhergestellt, die beiden Männer wurden nun wegen Meineids zum Tode verurteilt. Das Beispiel sollte zeigen, dass die Wahrheit zuletzt doch noch siegt. - Der Name Susanna wurde wohl symbolisch ausgewählt. Er bedeutet "wie eine Lilie". Die (weiße) Lilie aber galt als Symbol der Unschuld. Susanna ist Patronin der Glocken, der Glockengießer und der Glöckner, weiters ist sie Schutzheilige gegen falsche Anschuldigungen

BesonderheitenBiblische Gestalt
Datum: 16.01.

16.01.

Marcellus

Marcellus I., Papst (Marcel) lenkte die Kirche in einer Zeit, als das Amt des Bischofs von Rom (die Bezeichnung "Papst", abgeleitet von "Papa", d.i. "Vater", war noch nicht üblich) mit Lebensgefahr verbunden war. Marcellus soll nur ein Jahr (307) die römische Christengemeinde geleitet haben; dann wurde er von Kaiser Maximian verbannt. Schon in den ältesten Darstellungen finden wir Marcellus mit einem Esel und einer Krippe abgebildet. Das hat allerdings nichts mit Weihnachten zu tun, sondern bezieht sich darauf, dass der Papst nach seiner Ausweisung zur Bewachung von öffentlichen Stallungen verurteilt wurde. Deswegen wurde er auch zum Patron der Stallknechte ernannt. Papst Marcellus I. starb vermutlich am 16.1.308.

StandPapst
StadtRom

16.01.

Priscilla

Priscilla war die christliche Witwe eines römischen Senators, die wegen ihres vorbildlichen Lebens als "Zierde ihres Standes" galt. Ihr Todesjahr ist nicht bekannt.

16.01.

Tasso

Tasso (Tozzo), Mönch im Kloster Murbach und Begleiter des Alemannenmissionars Magnus, soll um 772 zum Bischof von Augsburg ernannt worden sein. + um 778

StandBischof
StadtAugsburg

16.01.

Theobald von Geisling

Theobald (Dietwald) von Geisling, ein Franziskanerbruder; war als Prediger in den österreichischen Ländern unermüdlich tätig, um den Glauben in den Herzen der Menschen zu vertiefen. + 16.1. 1520.

16.01.

Tilman (Till, Thilo, Tillmann)

Tilman wurde als junger Mann aus seiner Heimat Westfalen als Sklave nach Gallien verschleppt, dort vom hl Eligius (siehe 1.12.) freigekauft und als Goldschmied, der bald Berühmtheit erlangen sollte, ausgebildet. Trotz seines beruflichen Erfolges trat Tilman in das Kloster Solignac ein, wurde später dessen Abt und machte es zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst. Gegen Ende seines Lebens zog er sich in die Einsamkeit zurück, um Gott näher zu sein und ihm ungestört dienen zu können. + 16.1. 702.